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Günter

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Freitag, 16. Juli 2021, 12:16

Schäden durch Überflutungen sind oft nicht versicherbar!

Ihr Lieben,

im CUX-Land kennt Ihr das Problem: Sturmflutschäden sind durch die Hausrat- und die Wohngebäude-Versicherungen nicht versicherbar.

Ebenso sind die aktuellen Überflutungen im Rheinland und in NRW in weiten Teilen der betroffenen Gebiete nicht versicherbar. In vielen Gegenden, z. B. in der Nähe von Talsperren sind gibt es keine Versicherungsgesellschaft, die eine Elementarschaden-Versicherung als Zusatzversicherung zur Hausrat- und / oder Wohngebäude-Versicherung anbietet. (Wir hier in Niederwenigern konnten sie bei einer Gesellschaft zu einem relativ hohen Beitrag abschließen, das war mir als ehemaligem Versicherungsfachmann auch sehr wichtig.)

Überwiegend ist das aber in weiten Teilen von NRW und dem Rheinland nicht möglich. Ich halte es für unverantwortlich, dass der Staat da dann nicht einspringt, wenn man sich privat gegen dieses Risiko nicht versichern kann. Denn es war der Staat, der uns diese z. T. unsinnigen Talsperren und Flussbegradigungen (kanalisieren!) beschert hat! Also, soll die Solidargemeinschaft dafür auch einstehen. Wer jetzt wieder sagt, dass der Staat dafür kein Geld hat, sollte es erstmal rückgängig machen, dass die Vermögenssteuer vor Jahren völlig unnötigerweise abgeschafft wurde, die es bis 1996 selbst unter sehr konservativen Bundesregierungen gab. Das sind die Früchte der Lobbyisten, die nur an die Interessen der Milliardäre denken!

Genauso sehe ich das auch bezüglich der Elbvertiefung! Man hat aus wirtschaftlichen Interessen relativ weniger Menschen Entscheidungen getroffen, die für alle Anwohner an Nordsee-, Elb- und Wesermündung sehr schwerwiegende Konsequenzen mit sich bringen: Unter anderem eine wesentlich erhöhte Sturmflutgefahr, gegen die sich die Bewohner auch wirtschaftlich weder durch die Hausrat- noch die Wohngebäude- oder irgendeine andere Versicherung absichern können. Darüber hinaus werden viele Bereiche der Kurbäder unwiederbringlich zerstört, so z. B. das Watt vor Otterndorf und Cuxhaven, Wattwagen können nicht mehr problemlos nach Neuwerk fahren usw. usw.


Video: Claudia Kornmeier, SWR, mit Informationen zur Versicherung bei Umweltschäden | tagesschau.de
Liebe Grüße :)

 

Günter

 


Günter

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Dienstag, 20. Juli 2021, 21:34

Ihr Lieben,

so etwa müsste es in Eurer Hausrat-Versicherungs-Police aufgeführt sein, wenn Ihr gegen Schäden, wie sie jetzt z. B. durch die Überflutungen im Rheinland und in NRW entstanden sind, versichert sein wollt:






Aber Achtung! Für alle an den Küsten: Bei Schäden durch eine Sturmflut würde auch diese Police nicht Versicherungsschutz bieten!
Liebe Grüße :)

 

Günter

 


Gera

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Mittwoch, 21. Juli 2021, 10:47

Unser Versicherungsvertreter von der VGH sprach mit uns über einen solchen Zusatz in der Hausversicherung. Er meinte aber, da wir auf dem Berg wohnen, die Fuhse ganz unten im Nachbardorf fließt, sei das unnötig. Dies Versicherung ist teuer. Die Hausrat müsste einiges abdecken. Wir haben keine, da wir keine Wertgegenstände oder wertvollen Möbel besitzen.

Der Staat will unbürokratisch und schnell Helfen. Merkel stützte die an MS erkrankte Malu Dreyer, die im Rollstuhl nicht hin kam und gemeinsam verschafften sie sich einen Überblick. Allein das ZDF sammelte bereits mehrere Millionen € und das ist gut.
Der Friede Jesu Christi sei mit euch!
Gera

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Donnerstag, 22. Juli 2021, 09:03

In ZDF heute wurde gestern gesagt, 46% der Hausbesitzer seien versichert. Das ist eine recht große Zahl.

Fürs Wochenende sind neue Unwetter angesagt, welche Gebiete sie treffen, wusste man gestern Abend noch nicht bei den Nachrichten.
Der Friede Jesu Christi sei mit euch!
Gera