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Günter

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Montag, 7. Juni 2021, 13:29

Befristete Arbeitsverträge über zwei Jahre sind auch in christlichen Werken und Gemeinschaften schon seit Jahren üblich


Ihr Lieben,

in den meisten Firmen hat es sich schon vor vielen Jahren fast flächendeckend eingebürgert, dass nur noch befristete Arbeitsverträge abgeschlossen werden, sofern man nicht sowieso gleich Leiharbeitsverträge oder Werksverträge abschließt.

Früher war es über viele Jahrzehnte hin beim Abschluss eines Arbeitsvertrages allgemein üblich, die beidseitige Probezeit für ein halbes Jahr zu vereinbaren. Aus diesem Grunde dachten damals viele, dass es sich hierbei um eine gesetzlich vorgegebene Probezeit handeln würde, was aber nicht der Fall war.

Aber ein halbes Jahr Probezeit reicht vielen Arbeitgebern eben nicht! Sie schließen ihre Arbeitsverträge lieber mit einer Befristung von zwei Jahren ab und können das Arbeitsverhältnis dann, wie es ihnen gefällt, nach zwei Jahren wieder befristet verlängern oder aber ohne jegliche Verpflichtung beenden. Und sie fühlen sich dabei oft noch richtig sozial, weil sie ja keine Leih- / Zeitarbeitsverträge nutzen.

So kann der Arbeitgeber seine Mitarbeiter dann über einen wesentlich längeren Zeitraum gefügig machen! Ich halte diese Verfahrensweise für absolut falsch und kritisiere sie ausdrücklich!


Umso mehr irritiert es mich aber, dass die meisten christlichen Werke und Gemeinschaften diese Verfahrensweise ebenfalls praktizieren – und das auch schon seit etlichen Jahren! In den oft aus ihren Websites ausgeschriebenen Stellenanzeigen /Jobangeboten dieser christlichen Werke heißt es dann:

Wir bieten: ...Vollzeitanstellung, zunächst auf zwei Jahre befristet ...“

oder

Wir bieten: ... Eine zunächst auf zwei Jahre befristete Stelle …“

Was denkt Ihr über diese Verfahrensweise der meisten christlichen Werke und Gemeinschaften? So verfahren übrigens auch einige christliche Werke, für die wir viele Jahre lang auch gespendet haben!

Was haltet Ihr von dieser Verfahrensweise?



Liebe Grüße :)

 

Günter