Sie sind nicht angemeldet.

Günter

Administrator

  • »Günter« ist männlich

Beiträge: 2 287

Registrierungsdatum: 28. Januar 2017

Wohnort: Niederwenigern

Beruf: arbeitsunfähig krank

Hobbys: Musik, Politik, Zeitgeschehen, Sport

  • Nachricht senden

1

Donnerstag, 27. Mai 2021, 11:08

Leben in Angst

Liebe Grüße :)

 

Günter

 


Günter

Administrator

  • »Günter« ist männlich

Beiträge: 2 287

Registrierungsdatum: 28. Januar 2017

Wohnort: Niederwenigern

Beruf: arbeitsunfähig krank

Hobbys: Musik, Politik, Zeitgeschehen, Sport

  • Nachricht senden

2

Freitag, 4. Juni 2021, 10:53

Zitat aus diesem Kurzvortrag von Klaus Vollmer:


Zitat

Es gibt Menschen, die haben das Evangelium dazu benutzt, um den Menschen Angst zu machen! Um ihnen mit der Hölle zu drohen und immer zu sagen: Das darfst du nicht und das darfst du nicht und das darfst du nicht! Und aus lauter Angst fangen die Menschen an, einen kurzen Augenblick fromm zu werden! Aber das hält nie lange durch. Das Evangelium heißt wenigstens nicht „Miesangelion“ sondern „Euangelion“! Und das heißt „gute Botschaft“, eine frohmachende, eine lebensentfaltende Botschaft!

Es gibt Eltern, die sagen: „Wenn du nicht artig bist, dann kommt das Christkind nicht!“ – Das ist Angst machen! Ich erwarte von denen unter uns, die ein bisschen für sich in Anspruch nehmen, gebildet zu sein – ich erwarte noch nicht mal, dass die Leute Christen sind – aber, die so ein bisschen gebildet sind, nicht ausgerechnet die Frage des Evangeliums zu einer Angstsache zu machen, auch nicht, wenn es sich um Kindergeschenke zu Weihnachten handelt!

Die Sache heißt nämlich genau umgekehrt:
„Obwohl ihr unmöglich seid“ - so sagen wir das unseren Kindern - „ihr seid unmöglich und dennoch kriegt ihr zu Weihnachten was! Das ist Evangelium! Für Sie übrigens auch!
Liebe Grüße :)

 

Günter

 


Nemesis

Caritas omnia potest

  • »Nemesis« ist männlich

Beiträge: 784

Registrierungsdatum: 5. Oktober 2020

Wohnort: NRW

Beruf: Angestellter im öffentlichen Dienst

Hobbys: Natur erleben (Wandern, Naturwissenschaften, Gartenarbeit), Musik (nur anhören ;) ), sachliche Diskussionen über Ethik, Religionen, Philosophie

  • Nachricht senden

3

Freitag, 4. Juni 2021, 11:39

Treffend umschrieben.

"Evangelium" und "Angst" sind miteinander nicht zu vereinen. Da denke ich an die Worte des Paulus aus Römer 5,6-11


Zitat

Denn Christus ist, als wir noch kraftlos waren – ⟨noch⟩ zum ⟨damaligen⟩ Zeitpunkt –, für Gottlose[2] gestorben. 7 Denn kaum wird jemand für einen Gerechten sterben; denn für den Gütigen mag vielleicht jemand auch zu sterben wagen. 8 Gott aber erweist seine Liebe zu uns darin, dass Christus, als wir noch Sünder waren, für uns gestorben ist. 9 Vielmehr nun, da wir jetzt durch sein Blut gerechtfertigt sind, werden wir durch ihn vom Zorn gerettet werden. 10 Denn wenn wir, als wir Feinde waren, mit Gott versöhnt wurden durch den Tod seines Sohnes, so werden wir viel mehr, da wir versöhnt sind, durch sein Leben[3] gerettet werden. 11 Nicht allein aber das, sondern wir rühmen uns auch Gottes[4] durch unseren Herrn Jesus Christus, durch den wir jetzt die Versöhnung empfangen haben.


Natürlich ist es notwendig, das Opfer Jesu durch Glauben auch anzunehmen, um von aller Angst befreit zu werden. Andernfalls muss man weiterhin in vielerlei Angst leben: Römer 10,26f

Zitat

Denn wenn wir mutwillig sündigen, nachdem wir die Erkenntnis der Wahrheit empfangen haben, bleibt kein Schlachtopfer für Sünden mehr übrig, 27 sondern ein furchtbares Erwarten des Gerichts und der Eifer eines Feuers, das die Widersacher verzehren wird

Gera

Moderator

  • »Gera« ist weiblich

Beiträge: 1 140

Registrierungsdatum: 29. August 2018

Über mich: Ich bin entschiedener Christ und artikuliere klar meinen Standpunkt

Beruf: Rentner

  • Nachricht senden

4

Freitag, 4. Juni 2021, 12:10

Das hat Vollmer sehr gut formuliert und genau so entspricht es unserer Grundhaltung. Unser Auftrag ist auch, den Menschen die Angst zu nehmen und nicht sie zu schüren. Nichts sagte Christus so oft wie " fürchtet euch nicht!"
Im Namen des Christentums wurden nicht nur Volksstämme ausgerottet, Kinder umerzogen ( wie jetzt wieder als Skandal mit indigenen Kindern in Canada bekannt wurde) sondern auch Einzelne in Verdammnis gebracht und das kann einem von Herzen weh tun. Mit Nachfolge Jesu haben diese religiösen Gesetze, die Menschen knechten, nicht zu tun.
Der Friede Jesu Christi sei mit euch!
Gera