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Freitag, 31. August 2018, 10:45

AfD-Besuchergruppe hetzt in KZ-Gedenkstätte


Zitat

Sie verharmlosten NS-Verbrechen und zweifelten Gaskammern an: Die Führung einer Besuchergruppe von AfD-Frau Weidel in der Gedenkstätte Sachsenhausen musste abgebrochen werden. Die Polizei ermittelt.

Eine Besuchergruppe aus dem Wahlkreis von AfD-Bundestagsfraktionschefin Alice Weidel soll eine Führung durch die KZ-Gedenkstätte Sachsenhausen so gestört haben, dass sie abgebrochen wurde. Dabei sollen auch "antisemitische und historisch unhaltbare Äußerungen" gemacht worden sein, sagte eine Sprecherin der Bundesregierung dem Berliner "Tagesspiegel".

https://www.tagesschau.de/inland/afd-besucher-sachsenhausen-101.html



Liebe Grüße :)

 

Günter

 


  • »Grubendol« ist männlich

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2

Freitag, 31. August 2018, 13:27

Zitat

Die Fahrt wurde dem Bericht zufolge vom Bundespresseamt finanziert.

Haben wir alle bezahlt, wahrscheinlich auch noch mit Mittagessen sowie Kaffee und Kuchen.

Nazis raus!
"Ihr Menschen seid schwach und zerbrechlich! Wenn Euer Magen spricht, dann vergesst Ihr Euer Hirn!
Und wenn Euer Hirn spricht, dann vergesst Ihr Euer Herz! Und wenn Euer Herz spricht, dann vergesst Ihr alles!"

Quark

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3

Samstag, 1. September 2018, 06:53

Echt schlimm sowas.

Und dann auch noch das:

Zitat


Der 17-köpfigen Gruppe hätten auch Besucher angehört, die nicht Mitglied der AfD und Weidel nicht bekannt gewesen seien. Weidel kenne "niemanden, der solches Gedankengut äußern würde". Das sei "nicht vorhersehbar" gewesen. Der Sprecher verwies darauf, dass es noch widersprüchliche Angaben zu den Ereignissen in der Gedenkstätten gebe. Das müsse noch "Licht ins Dunkel" gebracht werden. Sollten sich die Vorwürfe bestätigen, sei es "natürlich absolut eine nicht gutzuheißende Sache".


Aber die 6 oder 7, die da gehetzt haben waren da sicherlich nicht drunter. Im Endeffekt stellt sich nachher noch raus, dass da Nazis mitgefahren sind, die noch nicht mal Mitglied in der AfD waren.

  • »Grubendol« ist männlich

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4

Samstag, 1. September 2018, 11:25

Die können sich distanzieren so viel sie wollen, das ist 'ne braune Partei.
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grimm

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5

Sonntag, 2. September 2018, 12:50

Die zutiefst verwerfliche Relativierung der NS-Verbrechen, das geschichtsdumme, bornierte Infragestellen der Existenz einstiger Konzentrations- und Vernichtungslager durch diese »braungesindelten« Besucher ist einfach widerwärtig und dekuvriert deren geistig-moralischen Tiefstand. Im Artikel von »tagesschau.de« heißt es unter anderem: »Unter den 17 Teilnehmern des Gedenkstättenbesuchs seien fünf bis sechs Personen gewesen, welche die Führung permanent unterbrochen und gestört hätten, heißt es unter Berufung auf den Sprecher der Stiftung.«

Dass sich nicht alle Besucher so inszeniert haben, macht diesen Eklat nicht um einen Deut besser. Dass die AFD unter den Hetzprotagonisten Alexander Gauland, Björn Höcke, André Poggenburg, Josef Dörr und anderen auch ein Sammelbecken Braunbesudelter ist, kann einfach nicht bestritten werden.

Es muss natürlich unterschieden werden zwischen dieser Partei, ihrer Programmatik, ihren Protagonisten und deren Anhängern einerseits und den vielen anderen andererseits, die diese Partei nicht aus ideologischer Überzeugung gewählt haben, sondern aus der, die Regierungspolitik nicht mehr zu verstehen, sich nicht mehr repräsentiert zu sehen, einfach durch und durch frustriert zu sein: jene also, denen vor allem Existenzängste eignen und die dem Versprechen simpler Lösungen Glauben schenken.

Grimm

  • »Grubendol« ist männlich

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6

Montag, 3. September 2018, 09:22

Zitat

Es muss natürlich unterschieden werden

Überhaupt nicht, wer Nazis wählt ist auch einer.
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7

Montag, 3. September 2018, 10:21

Zitat

Wer sie wählt, wählt Nazis

Die AfD hatte immer ein Problem damit, sich von Rechtsextremen abzugrenzen. Seit diesem Wochenende gibt es keine Fassade mehr: Die Partei unterstützt Neonazis. Wenn man sie wählt, kann man sich nicht mehr auf Protest berufen.
(...)
Spiegel Online
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  • »Dreikatendeich« ist männlich

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Über mich: Ich vertrete überall die gleiche Meinung und stehe auch dazu .

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8

Montag, 3. September 2018, 14:23

[quote='grimm',index.php?page=Thread&postID=3605#post3605]Die zutiefst verwerfliche Relativierung der NS-Verbrechen, das geschichtsdumme, bornierte Infragestellen der Existenz einstiger Konzentrations- und Vernichtungslager durch diese »braungesindelten« Besucher ist einfach widerwärtig und dekuvriert deren geistig-moralischen Tiefstand. Im Artikel von »tagesschau.de« heißt es unter anderem: »Unter den 17 Teilnehmern des Gedenkstättenbesuchs seien fünf bis sechs Personen gewesen, welche die Führung permanent unterbrochen und gestört hätten, heißt es unter Berufung auf den Sprecher der Stiftung.«

Dass sich nicht alle Besucher so inszeniert haben, macht diesen Eklat nicht um einen Deut besser. Dass die AFD unter den Hetzprotagonisten Alexander Gauland, Björn Höcke, André Poggenburg, Josef Dörr und anderen auch ein Sammelbecken Braunbesudelter ist, kann einfach nicht bestritten werden.

Es muss natürlich unterschieden werden zwischen dieser Partei, ihrer Programmatik, ihren Protagonisten und deren Anhängern einerseits und den vielen anderen andererseits, die diese Partei nicht aus ideologischer Überzeugung gewählt haben, sondern aus der, die Regierungspolitik nicht mehr zu verstehen, sich nicht mehr repräsentiert zu sehen, einfach durch und durch frustriert zu sein: jene also, denen vor allem Existenzängste eignen und die dem Versprechen simpler Lösungen Glauben schenken.

Grimm[/quote]

Es muss nicht unterschieden werden , diese " Frustrierten " können jederzeit eine eigene Partei ohne Nazis gründen , wer beim Mob mitläuft , gehört zum Mob .
Ich vertrete überall die gleiche Meinung und stehe auch dazu .

grimm

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9

Dienstag, 4. September 2018, 13:25

Nicht einmal Politiker der Linkspartei kämen auf den absurden Gedanken, die Gesamtheit der AFD-Wähler mit Nazis oder auch nur mit dem Mob gleichzusetzen. Solch eine Gleichsetzung kann eigentlich nur jemand treffen, dessen Differenzierungsvermögen defizitär ist. Von Reflexionsvermögen will ich erst gar nicht reden. Solch jemandem rate ich dringend, sich einmal Unterricht erteilen zu lassen von jemandem, der den Naziterror erlebt hat: der also weiß, was Nazis sind.

Bei der Bundestagswahl 2017 hat die CDU etwa 1000.000 Wähler an die AFD verloren, die SPD etwa 500.000, die Grünen-Partei etwa 40.000, die FDP etwa 50.000 und die Linkspartei etwa 430.000. (https://www.welt.de/politik/deutschland/…D-verloren.html)

Also Wähler aller demokratischen Parteien. Allesamt Nazis und/oder Mob? Die Gleichsetzung der Gesamtheit der AFD-Wähler mit Nazis und dem Mob ist nicht nur absurd, sondern auch unwahrhaftig. Natürlich ist diese Partei auch von Nazis gewählt worden, wohl nicht von wenigen.

Man muss sich in der Tat mit der AFD und ihrer Wählerschaft auseinandersetzen, und zwar kritisch und sachlich, sachlich und kritisch, nicht aber auf Simpeldenkerniveau.

Grimm

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10

Mittwoch, 5. September 2018, 12:33

Man würde sich noch mit diesem Gedankengut noch "auseinandersetzen", wenn Demokraten längst wieder im Lager sitzen.

Wie willst du diese Leute konkret dazu kriegen, wieder die "etablierten" Parteien zu wählen?

Polen, Ungarn, Österreich folgen und die Grenzen schließen? Für wen, für Flüchtlinge oder Asylsuchende oder nur für reine Wirtschaftsmigranten? Das würde bedeuten, dass noch mehr Menschen im Mittelmeer ertrinken, oder? Wäre das hinnehmbar?
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Henry

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11

Donnerstag, 20. September 2018, 14:11

Wer aus der AfD will denn Demokraten ins Lager stecken? Zuletzt saßen in Deutschland Demokraten im Lager als die Linke in der Zone regierte!!! Das sind die wahren Staatsfeinde! Auch wenn sie sich jetzt anders nennen. Aber die Linkspartei ist nichts anderes als die heutige SED!

  • »Grubendol« ist männlich

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12

Freitag, 21. September 2018, 09:53

Zitat

"Zu Beginn einer Revolution haben die Staatsberichterstatter noch die Chance sich vom System abzuwenden und die Wahrheit zu berichten!
Bei uns bekannten Revolutionen wurden irgendwann die Funkhäuser sowie die Presseverlage gestürmt und die Mitarbeiter auf die Straße gezerrt. Darüber sollten die Medienvertreter hierzulande einmal nachdenken, denn wenn die Stimmung endgültig kippt ist es zu spät!"
(...)
Meedia

Hier haben wir zum Beispiel eine der unverhohlenen Drohungen dieser sogenannten "Partei".

Es liegt mir fern, das ehemalige DDR-Regime zu beschönigen; das war ein Unrechtsregime, ohne jeden Zweifel. Menschen, die nichts getan hatten, wurden für ihre abweichende Meinung oder Haltung eingesperrt, wer ohne Genehmigung das Land verlassen wollte, wurde eventuell sogar an der Grenze ermordet. Da gibt es nichts zu beschönigen. Von "Lagern", wie sie die Nazis hatten, ist in der DDR aber nichts bekannt. Die Sowjets hatten so etwas.

Das hat allerdings wenig mit der heutigen Linkspartei zu tun. Die tut sich zwar immer noch schwer, das alte Regime realistisch zu sehen, aber es gibt keinerlei Bestrebungen, es wieder einzuführen. Wozu sich die Partei heutzutage aber permanent äußert, ist die aktuelle soziale Lage im Land, während ansonsten die Monothematik "Flüchtlinge" die Gedanken dominiert. Außerdem stagniert die Partei bei 10%. Sie würde also selbst bei einer hypothetischen Rot-Rot-Grünen Regierung nur mittelmäßigen Einfluss auf die Regierung haben.

Bei der AfD ist allerdings schon der Name Etikettenschwindel, die ist keine "Alternative". Das glauben nur ausnehmend dumme Menschen. Denen geht es in Wirklichkeit nur um gutdotierte Parlamentssitze; siehe Frau Pétry.

Und schließlich gibt es gute Gründe, warum wir in Deutschland dieses Gedankengut samt entsprechender Symbolik verboten haben. Wenn also heutzutage wieder Straßenaufmärsche stattfinden, auf denen Journalisten angegriffen und in ihrer Arbeit behindert werden, wenn Ausländer gejagt werden und der Hitlergruß gezeigt wird, wenn Besuchergruppen dieser Partei bei KZ-Besuchen hetzen, dann ist das im höchsten Maße bedenklich, denn all dies sind Wähler dieser sogenannten "Alternative".
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