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Donnerstag, 30. August 2018, 15:46

Thilo Sarrazin: Einwanderung von Muslimen nach Europa unterbinden

Zitat




Berlin (idea) – Die Einwanderung sowie die hohen Geburtenraten von Muslimen haben „demografische Sprengkraft“ und bedrohen die Stabilität der westlichen Welt. Um das Gewicht der Muslime in Deutschland und Europa nicht weiter zu verstärken, muss man deren Zuwanderung grundsätzlich unterbinden. Diese Ansicht vertrat der SPD-Politiker und ehemalige Bundesbank-Vorstand Thilo Sarrazin bei der Vorstellung seines Buches „Feindliche Übernahme. Wie der Islam den Fortschritt behindert und die Gesellschaft bedroht“ (Finanzbuch Verlag, München) am 30. August vor Journalisten in Berlin. Darin kritisiert er die Integrationsdefizite von Muslimen in Deutschland sowie die Unterdrückung muslimischer Frauen. Alle Versuche, den Islam zu reformieren, seien bisher weitgehend gescheitert. In keinem Land, in dem Muslime in der Mehrheit sind, gebe es Religionsfreiheit und eine funktionierende Demokratie. Sarrazin zufolge ist der Islam keine Religion des Friedens und der Toleranz, sondern der Gewalt. Man müsse den Text des Korans sehr verbiegen, um Menschenliebe, Barmherzigkeit, die Gleichberechtigung von Mann und Frau sowie die Ablehnung von Gewalt abzuleiten. Der Islam sei geprägt von Hass auf Ungläubige, einer expansiven Eroberungskraft sowie Feindseligkeit gegenüber selbstständigem Denken. In dieser Religion sei „eine Tendenz zum Beleidigtsein und Sich-angegriffen-Fühlen angelegt“, die mit der Demokratie nicht vereinbar sei. Kritiker würden zum Teil mit dem Tod bedroht. Ein zentrales Element des Islam sei die Unterwerfung. In islamischen Ländern würden überall religiöse Minderheiten benachteiligt oder unterdrückt.


Bevölkerungsaustausch schreitet mit „ungeheurem Tempo“ fort
Nach Worten Sarrazins ist „alles deutlich schlimmer gekommen“, als er vor acht Jahren in seinem Buch „Deutschland schafft sich ab“ prognostiziert habe. Der Bevölkerungsaustausch schreite mit „ungeheurem Tempo“ fort. So seien in Wiesbaden acht Prozent der Einwohner Muslime, der Anteil ihrer Geburten betrage bereits 28 Prozent. In Berlin gebe es zehn Prozent Muslime, bei den Geburten seien es 15 bis 20 Prozent. Sarrazin ist überzeugt: Hätte man sein Buch damals gelesen und seine Analysen nicht verdrängt, gäbe es heute keine AfD. Angesprochen auf die Ausschreitungen in Chemnitz sagte er, man müsse hart gegen Rechtsradikale vorgehen. Die Politik müsse sich aber fragen, warum so viele Bürger beunruhigt seien. Zur Frage, warum er nicht aus der SPD austrete, erklärte Sarrazin, er sei seit 45 Jahren Mitglied der Partei und fühle sich in ihr nach wie vor gut aufgehoben. Zur Frage, was ihn dazu qualifiziere, den Koran auszulegen, sagte er, er sei nicht in einer Kirche, habe aber eine intensive evangelische Erziehung genossen und ein katholisches Gymnasium besucht. Er habe gelernt, dass jeder die Bibel lesen und sich selbst eine Meinung bilden solle. So habe er auch den Koran gelesen.

Buschkowsky (SPD): Ich teile Sarrazins Einschätzung
Der frühere Bürgermeister von Berlin-Neukölln, Heinz Buschkowsky (SPD), begrüßte Sarrazins Buch. In seinem Buch komme dieser zum Ergebnis, dass der gelebte Islam mit dem Wertegerüst westlicher Gesellschaften nicht kompatibel sei. Dies werde durch viele Beispiele belegt. Nicht der liberale Euro-Islam, sondern ein fundamentalistisch-orthodoxer Islam sei auf dem Vormarsch. Aus islamischen Staaten kämen keine Impulse für den Fortschritt. Stattdessen gebe es bei islamischen Mitbürgern häufig Bildungsversagen, Arbeitslosigkeit, ein absurdes Frauenbild, eine starke Kriminalitätsneigung und eine Geburtenrate, die eine Bedrohung für die westliche Welt darstelle. Aus seiner beruflichen Erfahrung heraus teile er diese Einschätzung, so Buschkowsky. Es gebe heute ganze Schulen, in denen es kein deutschstämmiges Kind mehr gebe. In einer solchen Schule sei Integration nicht mehr möglich. Die Entwicklung sei in Teilen schlimmer, als Sarrazin sie beschreibe. Zwar gebe es viele Muslime, die eine Bereicherung für Deutschland seien und die man nicht missen wolle. Dem Islam wohne jedoch die Gefahr inne, dass sich seine radikalen Werte auf lange Sicht durchsetzten. Buschkowsky rechnet damit, dass Sarrazins Buch „missbraucht“ wird. Man dürfe jedoch nicht den „Pappnasen mit dem Hitlergruß“ die Entscheidung überlassen, wo die Meinungsfreiheit ende. Es sei „schlecht“, wenn führende SPD-Politiker ankündigten, das Buch nicht lesen zu wollen. Er nannte es „einen unmöglichen Vorgang“, Sarrazin aus der SPD ausschließen zu wollen. Egal, ob man Sarrazin leiden könne oder nicht, es stehe ihm zu, seine Meinung zu sagen, solange er die Menschenwürde anderer achte.

idea dokumentiert Sarrazins Thesen hier.
https://www.idea.de/gesellschaft/detail/…den-106407.html

https://www.idea.de/gesellschaft/detail/thilo-sarrazin-einwanderung-von-muslimen-nach-europa-unterbinden-106407.html

https://www.idea.de/gesellschaft/detail/…den-106407.html
Liebe Grüße :)

 

Günter

 


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Freitag, 31. August 2018, 13:25

Da fehlt aber die ganze Modellrechnung. Was bedeutet das bei einem Volk von 80 Millionen?

Reelle Zahlen werden von Sarrazin gar nicht genannt, das ist alles Propaganda, die nur der AfD genützt hat.
"Ihr Menschen seid schwach und zerbrechlich! Wenn Euer Magen spricht, dann vergesst Ihr Euer Hirn!
Und wenn Euer Hirn spricht, dann vergesst Ihr Euer Herz! Und wenn Euer Herz spricht, dann vergesst Ihr alles!"

Quark

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Samstag, 1. September 2018, 06:49

Ja Herr Sarrazin ist ja für seine "Propaganda" bekannt, weil er den Finger einfach zu öffentlichwirksam auf die Wunde legt.

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4

Samstag, 1. September 2018, 11:29

Er hat auch nur zwei Söhne zustande gekriegt. Aber von anderen Leuten verlangen, dass sie schnackseln wie die Karnickel. Und selber als Politiker an der Demontage des Sozialstaates mitgearbeitet.
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Samstag, 1. September 2018, 11:56

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Eine Modelleisenbahn für Thilo Sarrazin

"Feindliche Übernahme" ist die Fleißarbeit eines Autors, der viel Zeit, aber wenig Ahnung hat. Man darf sich Thilo Sarrazin als glücklichen Dilettanten vorstellen.
(...)
Ich begann also zu lesen – und während des Lesens dämmerte mir immer mehr, dass ich meine eigene Lektürehaltung korrigieren musste. Das war kein Buch eines Hetzers gegen den Islam. Hier schrieb niemand den Rechten und Rechtsextremen die Sätze der nächsten fünf Jahre ins Kampftagebuch. Dort fanden sich vielmehr Sätze wie dieser hier: "Es liegt mir fern, mich in religiöse Überzeugungen oder in die Lebensziele und Lebensweisen anderer einmischen zu wollen." Oder dieser: "Natürlich sollen sich die Menschen mischen." Oder dieser wunderschöne Satz: "Die vernünftigste Lösung wäre eine Aufhebung der Unterschiede durch Vermischung der verschiedenen Ethnien."
(...)
Die Zeit

Kopfkratz...
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