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Sonntag, 14. Januar 2018, 20:03

Rheinische Kirche will Muslime nicht mehr bekehren

Zitat

Landessynode

12. Januar 2018

Rheinische Kirche will Muslime nicht mehr bekehren

Bad Neuenahr (idea) – Die Evangelische Kirche im Rheinland will Muslime nicht mehr zum christlichen Glauben bekehren. Das hat die Landessynode beschlossen, die vom 7. bis 12. Januar in Bad Neuenahr tagte. Sie verabschiedete mit großer Mehrheit eine Erklärung mit dem Titel „Für die Begegnung mit Muslimen. Theologische Positionsbestimmung“. In dem Papier heißt es unter anderem, die Kirche nehme „den Glauben muslimischer Menschen als Bindung an den einen Gott wahr“. Sie verfolge nicht das Ziel, Muslime zur Konversion (Religionswechsel) zu bewegen. Gegen die Erklärung stimmten sieben der 210 Synodalen. Sieben weitere enthielten sich der Stimme.

Wetzlarer Superintendent: Das Votum widerspricht dem Bekenntnis zum dreieinigen Gott
In der vorangegangenen Diskussion übten Synodale Kritik an dem Papier. So erklärte der Superintendent des Kirchenkreises Wetzlar, Jörg Süß, die „Positionsbestimmung“ widerspreche dem Bekenntnis der evangelischen Kirche zum dreieinigen Gott. Er offenbare sich „abschließend und ausschließlich“ in seinem Sohn Jesus Christus. Nach christlichem Verständnis gebe es keinen anderen Weg zum Heil als ihn. Wenn die Synode erkläre, dass Gott sich auch im Islam offenbaren könne, widerspreche sie den reformatorischen Grundsätzen „Solus Christus“ (Allein Christus) und „Sola scriptura“ (Allein die Schrift). Der Superintendent des Kirchenkreises An der Agger, Jürgen Knabe (Gummersbach), forderte, Christen sollten auf das Wirken des Heiligen Geistes vertrauen. Damit sei die Hoffnung verbunden, dass auch Muslime die Wahrheit des christlichen Glaubens erkennen könnten. Deshalb sei es „ehrlicher“, sich zu dem Ziel zu bekennen, dass sie die Religion wechselten. Der Synodale Wolfgang Harnisch (Bonn) kritisierte, das Positionspapier gehe von einem veralteten Missionsverständnis aus. In der kirchlichen Wirklichkeit seien Mission und Dialog seit Jahrzehnten keine Gegensätze mehr.

Superintendentin: Unterschiede zwischen Christentum und Islam werden nicht geleugnet
Die Superintendentin des Kirchenkreises Solingen, Ilka Werner, verteidigte die „Positionsbestimmung“. Wenn sie die Bindung von Muslimen „an den einen Gott“ anerkenne, respektiere sie damit deren Selbstverständnis. Die theologischen Unterschiede zwischen Christentum und Islam würden nicht geleugnet. So enthalte das Papier ein ausdrückliches Bekenntnis zu Jesus Christus als dem „gekreuzigten und auferstandenen Sohn Gottes“. Muslime sehen in Jesus nicht den Sohn Gottes, sondern einen Propheten. Nach islamischer Überlieferung wurde er nicht gekreuzigt.

EKD-Vertreterin: Verzicht auf Bekehrung von Muslimen ist ein wichtiges Signal
Die Vorsitzende der EKD-Fachgruppe „Christen und Muslime“, Pastorin Beate Sträter (Bonn), erklärte, der ausdrückliche Verzicht auf die Bekehrung von Muslimen sei ein wichtiges Signal an die in Deutschland lebenden Muslime. Sie lebten als Minderheit in einer christlich geprägten Gesellschaft. Deshalb fürchteten etwa muslimische Eltern, ihre Kinder sollten „ihnen entfremdet werden, wenn sie den Schulgottesdienst besuchen“.

https://www.idea.de/frei-kirchen/detail/rheinische-kirche-will-muslime-nicht-mehr-bekehren-103870.html


Liebe Grüße :)

 

Günter

 

Atempause

2

Sonntag, 14. Januar 2018, 20:05

Man kann das natürlich sehr verschleiert formulieren, ändert aber nichts an den Fakten:

 

 

Was ist eigentlich mit diesem Wort Jesu:

 

Zitat

Denn also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, auf dass alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben. (Joh 3,16; LUT)

 

Offensichtlich gilt dieses Wort Jesu bei unseren Kirchenfürsten nicht mehr! Wenn man zu viel Bultmann und Co. studiert hat ...
Liebe Grüße :)

 

Günter

 

Atempause

3

Sonntag, 14. Januar 2018, 20:06

Können gläubige Christen noch in dieser Kirche bleiben?

Ihr Lieben,

diese Frage stellt sich mir jetzt wirklich. Wenn rund 93 % der Landessynode der Evangelischen Kirche im Rheinland beschließen, dass die Worte Jesu nichts mehr gelten, dann bin ich in dieser Landeskirche offensichtlich falsch! Jesus sagte nach dem Neuen Testament folgendes:

Zitat

Matth. 28,16–20
„16 Die elf Jünger gingen nach Galiläa auf den Berg, den Jesus ihnen genannt hatte. 17 Und als sie Jesus sahen, fielen sie vor ihm nieder. Einige aber hatten Zweifel. 18 Da trat Jesus auf sie zu und sagte zu ihnen: Mir ist alle Macht gegeben im Himmel und auf der Erde. 19 Darum geht zu allen Völkern und macht alle Menschen zu meinen Jüngern; tauft sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes, 20 und lehrt sie, alles zu befolgen, was ich euch geboten habe. Seid gewiss: Ich bin bei euch alle Tage bis zum Ende der Welt.“
(vergl. auch Markus 16,15–16)


Wenn 93 % der Synodalen, also unsere gewählten Vertreter diese Texte für Null und nichtig erklären, dann können sie unseren Herrn Jesus nicht mehr meinen! Was ja aber noch schlimmer ist als das Votum dieser 196 Synodalen, ist die Tatsache, dass die ganz große Mehrheit der Kirchenmitglieder dieser Landeskirchen ganz offensichtlich hinter ihnen steht!

Mich wundert nur, dass sich so wenige Kirchenmitglieder überhaupt noch darüber aufregen! Wieso machen sich denn kaum Pastoren und Presbyter dagegen öffentlich gerade??? Warum protestieren Kirchengemeinden nicht gegen diese Entscheidung?


Meine Frau und ich werden prüfen, welche Konsequenzen wir aus dieser schlimmen Entscheidung ziehen werden!
Liebe Grüße :)

 

Günter

 

Atempause

4

Sonntag, 14. Januar 2018, 20:07

Ihr Lieben,

ich habe dieses Thema auch auf Facebook eingebracht. Dort läuft dazu eine anregende Diskussion. Ob der folgende Link weiterführt, weiß ich nicht. Wenn nicht, könnt Ihr oben links Günter Ruks eingeben und dann seid Ihr auch dabei.

Link: https://www.facebook.com/profile.php?id=100008673731437
Liebe Grüße :)

 

Günter

 

Atempause