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Dienstag, 25. Juli 2017, 11:33

Als Christ die AfD unterstützen? - Andreas Malessa

Zitat

Als Christ die AfD unterstützen?

Können wertkonservative Christen ihren Glauben mit dem Weltbild der AfD unter einen Hut bringen? Der Theologe und Journalist Andreas Malessa meint „Nein". Er plädiert in seinem Buch für eine christologische Auseinandersetzung und setzt dabei auf die Fähigkeit von Christen, die „Geister" unterscheiden zu können. Eine Rezension von Norbert Schäfer


Viele Christen sehen in der Alternative für Deutschland (AfD) eine Partei mit radikalem Gedankengut, gewürzt mit diffuser Panikmache vor dem Islam und durchdrungen von latentem Antisemitismus. Andere wertkonservative Christen empfinden die Partei, die mittlerweile in 13 Landesparlamente gewählt worden ist, als letzte Bastion gegen die „Homo-Ehe", „Genderismus", schleichende „Islamisierung", Abtreibung und „Sexualisierung der Kinder in den Schulen". Der evangelische Theologe und Journalist Andreas Malessa ist in seinem Buch „Als Christ die AfD unterstützen?“, Anfang Mai erschienen im Brendow-Verlag, der Frage nachgegangen, warum die AfD unter Christen so sehr polarisiert – und ob diejenigen Wertkonservativen, die in der Partei ihre politische Heimat gefunden haben, dort wirklich gut aufgehoben sind. Der Autor meint: Nein.

Malessa will mit seinem Buch in einen Dialog eintreten mit den wertkonservativen Christen, die „Werte und Ziele ihres Glaubens ausgerechnet bei der AfD am besten verwirklicht sehen“, und denjenigen Argumentationshilfen an die Hand geben, die ihre landes- und freikirchlichen und katholischen Glaubensgeschwister von der AfD vereinnahmt und politisch instrumentalisiert sehen.

Weiterlesen: https://www.pro-medienmagazin.de/kultur/buecher/2017/05/24/als-christ-die-afd-unterstuetzen/
Liebe Grüße :)
Günter

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Dienstag, 25. Juli 2017, 13:04

Habe mir dieses Buch soeben bestellt. Den Autor kenne ich persönlich schon seit mehr als vierzig Jahren. Zuerst als Radiomoderator und als Sänger (Arno & Andreas, die zusammen mit dem damals noch unbekannten späteren Weltstarproduzenten Dieter Falk musizierten, Falk natürlich am Keyboard). Das heißt nicht, dass wir noch großen Kontakt haben, aber wir sind uns in diesen vierzig Jahren immer wieder persönlich, per Brief oder per Mail begegnet. Zuletzt vor ein paar Jahren in der Bleibergquelle.

Ich bin aufgrund dieser Rezession von Norbert Schäfer neugierig, wie er an dieses Thema herangeht. Denn leider höre ich von immer mehr Christen, dass sie die AfD gut finden. Genau da interessiert mich Andys Meinung dazu sehr! :)



Liebe Grüße :)
Günter