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Samstag, 15. April 2017, 13:59

Deniz Yücel

Wie wir den Nachrichten entnehmen konnten, hat der türkische Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan eine Auslieferung des inhaftierten deutsch-türkischen Journalisten ausgeschlossen. Zu einer möglichen Auslieferung von Inhaftierten wie Yücel soll Erdogan folgendes gesagt haben:

„Auf keinen Fall, solange ich in diesem Amt bin niemals.“

Das ist sicherlich unerträglich und erfordert Widerspruch!

Auf der anderen Seite können wir hier lesen, dass Deniz Yücel wohl auch kein Engel ist:


Zitat


Kommentar

13. April 2017
Ist ein solcher Journalist preis-würdig?

Zum Fall des in der Türkei inhaftierten Journalisten Deniz Yücel – ein Kommentar von idea-Leiter Helmut Matthies.



Kein Journalist hat in den letzten Jahren derart viel Solidarität von Politik und Medien erhalten wie der Türkeikorrespondent der Tageszeitung „Die Welt“, Deniz Yücel. Der 43-Jährige ist Mitte Februar in der Türkei in Polizeigewahrsam genommen worden. Am 27. Februar wurde gegen ihn ein Haftbefehl erlassen. Ihm wird Volksverhetzung sowie Terrorpropaganda für die kurdische Arbeiterpartei PKK und die von Ankara verfolgte Gülen-Bewegung vorgeworfen. Merkwürdig ist, dass in diesem Fall kaum thematisiert wird, dass der türkischstämmige Journalist sowohl die deutsche als auch die Staatsbürgerschaft seiner Heimat hat.

Problem: Doppelpass
Denn hier wird das Problem der doppelten Staatsbürgerschaft geradezu exemplarisch deutlich: Für die Türkei ist er Türke, für den deutschen Staat Deutscher. Hätte er nur eine ausländische Staatsbürgerschaft, würde ihn die Türkei ganz anders behandeln, wie ähnliche Fälle zeigen, wo Korrespondenten, die sie verdächtigte, abgeschoben wurden. Doch weder unser Außenminister noch die Kanzlerin noch all die anderen, die sich mit ihm solidarisierten, gehen auf dieses Problem ein.


Zu Recht wird nun seine Freilassung gefordert. Merkwürdig aber ist, dass er auch mit dem höchsten deutschen Journalistenpreis ausgezeichnet wurde, einem Theodor-Wolff-Sonderpreis. Das teilte der Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger mit. Ist ihm nicht bekannt, welche schlimmen journalistischen Fehlleistungen sich Yücel schon alles geleistet hat? Als Papst Franziskus gewählt wurde, schrieb er – damals noch bei der grün-alternativen „tageszeitung“ (taz, Berlin) –, der neue Papst sei wie sein Vorgänger „ein alter Sack“. Bundespräsident Joachim Gauck bezeichnete er als „reaktionären Stinkstiefel“.

Den Tod gewünscht
Und den Bestsellerautor („Deutschland schafft sich ab“), Bundesbankdirektor a. D. und SPD-Politiker Thilo Sarrazin nannte er eine „lispelnde, stotternde, zuckende Menschenkarikatur“. Man könne Sarrazin nur wünschen, „der nächste Schlaganfall möge sein Werk gründlicher verrichten“. Dafür mussten die „taz“ und Yücel laut Gerichtsurteil 20.000 Euro an Thilo Sarrazin als Entschädigung zahlen. Ist ein solcher Journalist preis-würdig? Ich meine: nein!

(Der Autor, Helmut Matthies, ist Leiter der Evangelischen Nachrichtenagentur idea (Wetzlar).)

http://www.idea.de/spektrum/detail/ist-ein-solcher-journalist-preis-wuerdig-100634.html


Liebe Grüße :)

 

Günter