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  • »Grubendol« ist männlich

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1

Donnerstag, 6. April 2017, 13:37

Christenpflicht

Der Evangelist Kenneth Copeland, einer der Anführer der "Charismatischen Bewegung" (Pfingstbewegung) in Amerika, hat die Ansicht vertreten, dass Christen die Pflicht hätten, Donald Trump zu unterstützen, weil dieser "von Gott auserwählt" worden sei:

Zitat

“If Christians don’t support Trump, they are risking the wrath of God. Trump has been chosen by God, and by rejecting him, they are rejecting God. They could be punished with barrenness, poverty, or even having a gay child.”
(...)
Democratizeus


"Wenn Christen Donald Trump nicht unterstützen, riskieren sie die Rache Gottes. Trump ist von Gott auserwählt worden, und wenn sie ihn ablehnen, lehnen sie Gott ab. Das könnte mit Unfruchtbarkeit, Armut oder sogar mit einem homosexuellen Kind bestraft werden."
"Ihr Menschen seid schwach und zerbrechlich! Wenn Euer Magen spricht, dann vergesst Ihr Euer Hirn!
Und wenn Euer Hirn spricht, dann vergesst Ihr Euer Herz! Und wenn Euer Herz spricht, dann vergesst Ihr alles!"

2

Donnerstag, 6. April 2017, 13:50

Copeland hat einen Knall! Aus christlicher Sicht würde ich sagen, er versündigt sich. Aber in den USA ist diesbezüglich leider so manches möglich! :thumbdown:
Liebe Grüße :)

 

Günter

 


  • »Grubendol« ist männlich

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3

Donnerstag, 6. April 2017, 14:08

Aus kritischer Sicht würde ich sagen: er hat auch inhaltlich unrecht. Jesus' Aussage zum Verhältnis - exemplarisch an der Steuerfrage dargestellt - von Staatsmacht und Religion ist eindeutig.
"Ihr Menschen seid schwach und zerbrechlich! Wenn Euer Magen spricht, dann vergesst Ihr Euer Hirn!
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4

Samstag, 13. Januar 2018, 22:59

God Raised Up Donald Trump
https://youtu.be/EGXahJQh7IQ
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5

Freitag, 27. April 2018, 09:59

"Ihr Menschen seid schwach und zerbrechlich! Wenn Euer Magen spricht, dann vergesst Ihr Euer Hirn!
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6

Sonntag, 8. Juli 2018, 09:03

Zitat

Weil Gott es will

Evangelikale Christen stützen Donald Trump. Sünden, Skandale und menschenfeindliche Politik sind egal, solange das Weiße Haus die christliche Gegenrevolution verkörpert.
(...)
Weiße evangelikale Christen stimmten zu 81 Prozent für Trump (...) Evangelikalismus ist eine wachsende Massenreligion, mehr als 40 Prozent der US-Amerikaner bezeichnen sich Gallup-Umfragen zufolge selbst als evangelikal.
(....)
Tatsächlich hat vieles, was man heute mit dem Phänomen Trump in Verbindung bringt, eine Vorgeschichte in der evangelikalen Kultur. Nicht erst Trump brachte den evangelikalen Christen bei, dass man von Medien und Eliten verbreiteten Fakten auch ignorieren kann, wenn sie die eigene Identität bedrohen: Fast 70 Prozent aller Evangelikalen leugnen schließlich die wissenschaftliche Evolutionstheorie.
(...)
Die Zeit
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7

Montag, 11. März 2019, 13:25

Zitat

Trump signiert Bibeln im Katastrophengebiet Alabama
(...)
Beim Besuch eines Zentrums für Katastrophenhilfe in einer Kirche versichterte Trump: "Wir werden uns kümmern". Dort schüttelte Trump den Menschen die Hände, machte Fotos mit ihnen und signierte sogar Bibeln.
(...)
RTL

So, der Kerl, der während der Schwangerschaft seiner dritten Frau Pornostars vögelt und dafür sogar 130.000 Dollar bezahlt, signiert Bibeln.

Ganz großes Kino...
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Gera

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8

Montag, 11. März 2019, 15:40

Copeland beruft such doch immer auf die Bibel als Gottes Wort, ich hörte vor einigen Jahren einige Male in God TV Lehren von ihm. Die Bibel gibt weder eine Verheißung für einen Trump noch spricht sie von diesen Strafen. Viele waren gegen ihn,dann muss Amerika ja bald homosexuell sein !! Lächerlich!

grimm

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9

Samstag, 16. März 2019, 23:35

»Trumpf signiert Bibeln im Katastrophengebiet Alabama«
»Die evangelikalen Trump-Anhänger beten für die Apokalypse«



Was auch anderes ist von diesem Unglücksmenschen zu erwarten. Immer wieder äußern sich kompetente Stimmen – nicht nur aus dem Bereich der amerikanischen Politik, sondern auch aus dem der Zivilgesellschaft – wider Trump. Oft schon ist auf das Fehlen jedweder intellektuellen und charakterlichen Kompetenz Trumps, ein Amt als Präsident zu bekleiden, hingewiesen worden. Bleibt die Frage offen, ob er nur ein Ignorant sei oder gar ein charakterlich deformierter und scheinheiliger.

Jene, die sich eine Apokalypse herbeisehnen, damit »Gottes Königreich« Wirklichkeit werde, kann man nur als hirnrissig bezeichnen. Anders gesagt: Evangelikale, die solch eine sinistre Überzeugung vertreten, sind dem Teufel – so es ihn geben sollte – weitaus näher als Gott.

Grimm

Gera

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10

Sonntag, 24. März 2019, 08:07

Das Herbeisehnen der Apokalypse und des schnellen Kommen des Königsreichs ist unbiblisch. Jesus wollte, dass das Evangelium allen Völkern verkündet wird. Noch sind nicht alle ethnischen Gruppen erreicht und es ist wichtig, dass auch sie die Möglichkeit bekommen, den Erlöser zu erkennen.


Viele, die sich christlich nennen, haben mit Jüngern Jesu nichts zu tun. Das Problem in den USA war, dass es keine bessere Alternative für die Präsidentschaft gab.

Gera

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11

Sonntag, 24. März 2019, 08:07

Das Herbeisehnen der Apokalypse und des schnellen Kommen des Königsreichs ist unbiblisch. Jesus wollte, dass das Evangelium allen Völkern verkündet wird. Noch sind nicht alle ethnischen Gruppen erreicht und es ist wichtig, dass auch sie die Möglichkeit bekommen, den Erlöser zu erkennen.


Viele, die sich christlich nennen, haben mit Jüngern Jesu nichts zu tun. Das Problem in den USA war, dass es keine bessere Alternative für die Präsidentschaft gab.

12

Sonntag, 24. März 2019, 18:49

Oh doch, alles ist besser als das Ergebnis. Es wäre natürlich wünschenswert gewesen, wenn Bernie Sanders sich durchgesetzt hätte, aber mit Hillary Clinton wäre auf jeden Fall eine clevere, politikerfahrene Person an die Macht gekommen, was für Fehler sie auch immer zuvor gemacht hat. Zeit für eine Frau ist es allemal.

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13

Montag, 25. März 2019, 08:36

Oh doch, alles ist besser als das Ergebnis. Es wäre natürlich wünschenswert gewesen, wenn Bernie Sanders sich durchgesetzt hätte, aber mit Hillary Clinton wäre auf jeden Fall eine clevere, politikerfahrene Person an die Macht gekommen, was für Fehler sie auch immer zuvor gemacht hat. Zeit für eine Frau ist es allemal.

Das sehe ich auch so.
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Gera

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14

Mittwoch, 27. März 2019, 14:43

Ich bin nicht überzeugt, dass Clinton besser gewesen wäre, ihr ging es doch auch nur um Macht.

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15

Donnerstag, 28. März 2019, 11:16

Millionen von Amerikanern haben seit Trumps Machtergreifung ihre Krankenversicherung verloren. Eine ganze Reihe von Umweltschutzmaßnahmen, die die Regierung Obama/Clinton auf den Weg gebracht hatte, wurden von Trump einkassiert. Vertraglich zugesichertes Indianerland soll enteignet werden. Fremdenfeindlichkeit und Rassismus haben ein unglaubliches Maß erreicht. Das Staatsdefizit ist seit Trump auf ein Höchstmaß gestiegen. Während die Reichen massive Steuergeschenke erhalten haben, zahlt der Mittelstand höhere Steuern und erhält geringere Steuerrückzahlungen.

Macht ist hier nicht das Problem, es ist das Geld, es sind die Milliardenbeträge, die umgeschichtet werden und die Reichen noch reicher machen, während die Armen bluten müssen, das ist das Problem.
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Gera

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Freitag, 29. März 2019, 09:36

Und viele, die sich Christen nennen, sind total blind und folgen einem Führer...

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Samstag, 30. März 2019, 10:04

Und nicht nur das.

Im sogenannten "Bible Belt" (Bibel-Gürtel) in den USA, wo Trump die meisten Stimmen bekommen hat, ist die Zahl der Sozialhilfeempfänger am höchsten, die Zahl der Ehescheidungen am höchsten, die Missbrauchszahlen am höchsten usw.
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18

Sonntag, 31. März 2019, 22:58

Zitat

Christliche Hardliner sind in Europa im Aufschwung, auch dank Hilfe aus den USA und Russland

Die christlichen Hardliner, die sich in Verona zum Weltfamilienkongress getroffen haben, sind weltweit vernetzt. In einzelnen Ländern finden sie Unterstützung bei populistischen Regierungen.
(...)
Zu den traditionellen Kampffeldern reaktionärer religiöser Organisationen gehören Abtreibung, Verhütung, Sterbehilfe, Gender-Education und die Rechte von Homosexuellen. Frauen sollten aus Sicht dieser Kreise zudem in erster Linie wieder Kinder gebären und sich um die Familie kümmern. Gesetze, welche die Position der Frau nach einer Scheidung oder im Fall von häuslicher Gewalt stärken, sind in ihrer verqueren Interpretation männerfeindlich und deshalb abzulehnen.
(...)
Zu beobachten ist zudem eine Verschmelzung der Interessen von religiösen Akteuren, traditionellen Rechtsaussenparteien und neuen rechtspopulistischen Gruppen, die in den letzten Jahren in Europa stark an Einfluss gewonnen haben. Die rückwärtsgewandte Haltung in der Familienpolitik vermischt sich so mit antiliberalen Positionen in anderen Bereichen und einer starken Islam- und Fremdenfeindlichkeit. Zu den grossen Sponsoren dieser Gruppen zählen neben reichen Europäern auch mit der christlichen Rechten in den USA verbundene Millionäre und dem Kreml nahestehende russische Oligarchen.
(...)
NZZ
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Gera

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Montag, 1. April 2019, 10:08

Vieles Religiöse nennt sich christlich und hat mit Jüngern Jesu nichts zu tun sondern ist eine Gefahr fürs Christentum. Jesus warnte und sagte, er sende die Seinen wie Schafe unter die Wölfe und man kann nur zur Wachsamkeit aufrufen. In der Regel wird die katholische Kirche wegen ihrer sexuellen Sünden angegriffen, aber was in evangelikalen Kreisen läuft ist mindestens so schlimm.