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Dienstag, 8. September 2020, 16:39

Höcke-Spezi mischt mit: In Berlin blüht die Zusammenarbeit zwischen CDU und AfD

Zitat

Kooperationsverbot missachtet

Höcke-Spezi mischt mit: In Berlin blüht die Zusammenarbeit zwischen CDU und AfD


04.09.2020 | 20:25

Der Beschluss der CDU ist klar: Eine Zusammenarbeit mit der AfD darf es nirgendwo geben. Trotzdem wird diese Regel immer wieder gebrochen. Besonders in Berlin.Die Ansage ist glasklar: Die CDU lehnt eine Zusammenarbeit mit der AfD grundsätzlich ab. So wurde es auf dem Parteitag am 8. Dezember 2018 in Hamburg beschlossen. Jeder, der in der CDU für eine Annährung oder gar Zusammenarbeit mit der AfD plädiere, „muss wissen, dass er sich einer Partei annähert, die rechtsextremes Gedankengut, Antisemitismus und Rassismus in ihren Reihen bewusst duldet“, legte die CDU damals fest. Die AfD unterstütze ein ideologisches Umfeld, aus dem der Täter kam, der Walter Lübcke tötete, ist auf der Homepage der CDU zu lesen.

Doch wer sich umschaut, dem drängt sich immer öfter der Eindruck auf, dass diese Definition nicht das Dokument wert ist, auf dem es festgehalten wurde. Ein Zwischenfall trug sich unlängst in Berlin in der Bezirksverordnetenversammlung Reinickendorf zu. Dort setzte die CDU mit den Stimmen der AfD ein Kopftuchverbot für Schülerinnen bis einschließlich Klasse 6 durch, berichtet der „Tagesspiegel“.
Der Antrag sei von der AfD eingebracht worden, die dabei argumentierte, man wolle die „aufklärerische Tradition verteidigen“. Nach anfänglichem Zögern stimmte die CDU demnach dann dem Antrag gegen die Stimmen von SPD, Grünen, Linken und FDP zu. Begründung: Die CDU habe festgestellt, dass ein Kopftuch im Islam die Sexualität bedecken solle. Da Kinder eine Sexualität in jenem Sinne nicht hätten, habe man sich dem Antrag angeschlossen.

https://amp.focus.de/politik/deutschland…wqIZHI9tqiDA3AA


Liebe Grüße :)

 

Günter