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Gera

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  • »Gera« ist weiblich

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Über mich: Ich bin entschiedener Christ und artikuliere klar meinen Standpunkt

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Samstag, 19. Dezember 2020, 19:58

Weihnachten findet trotzdem statt!





„Ehre sei Gott in der Höhe und Friede den Menschen auf Erden!“
( LK2,14)


Vor einigen Jahren wollten wir ein besonderes Weihnachtsfest
in Dorum verbringen. Auch unser Sohn kam am Heiligabend dorthin. Ich fand fast
alle Geschenke bei Schlecker und bestellte Deko mit. Am 22.12. setzte ich mich
ans Fenster und wartete auf mein riesiges Paket. Es schneite. Der Postbote kam
und hielt auf der anderen Straßenseite. Er nahm ein riesiges Paket und brachte
es zu den Nachbarn gegenüber. Die bestellten ihre Geschenke also auch bei
Schlecker! Zu uns kam er nicht. Am 23.12. wartete ich noch einmal auf die Post
am Fenster – kein Paket! Wir fuhren früh nach Dorum und schnell kaufte ich noch
Notgeschenke und Deko. Natürlich war ich sehr enttäuscht, entschied mich aber,
dass wir trotzdem ein schönes Fest haben würden. Und es war sehr schön, wir
hatten ein tolles Hallenbad. Nach dem Fest blieb ich mit unserer Tochter dort,
Alfons musste arbeiten. Jeden Abend fragte ich ihn nach dem Paket. Es kam nicht an. Ich
reklamierte beim Absender. Auch Sylvester ließen wir uns nicht die gute Laune
verderben und am 2.1. fuhren wir nach Haus. Das Paket kam wieder nicht an und
ich rief sofort an. Kurz darauf erfuhr ich, dass das Paket seit dem 22.12. beim
Nachbarn gegenüber lag, die wunderten sich, dass wir unsere Sachen absolut
nicht abholen wollten. Definitiv hatte bei uns niemand versucht, das Paket
zuzustellen, nun war es zu spät und es ging zurück. Wie gut, dass wir nicht
abhängig sind von Umständen und unsere negativen Gefühle in den Griff bekamen.
So hatten wir eine schöne Zeit. Auch dieses Jahr gibt es viele Erschütterungen,
nicht nur bei uns. Etliche können Weihnachten nicht feiern wie geplant. Aber
unser Gott hat trotzdem die Kontrolle. Ihm sei die Ehre und ich wünsche allen,
die das lesen, seinen Frieden. Lasst euch nicht durch Umstände vom Wesentlichen
ablenken!

Nemesis

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62

Donnerstag, 21. Januar 2021, 20:31

Sprüche 28,14

Zitat

Selig der Mensch, der stets Ehrfurcht hat; wer aber sein Herz verhärtet, fällt ins Unglück.


Je länger die Pandemie dauert, desto bedrückender mögen die Schutzmaßnahmen und Beschränkungen der (Präsenz)-Kontakte auf jemanden wirken. Das bemerkt man vielleicht an sich selbst oder an Menschen im näheren Umfeld.

Der oben angeführte Text ermuntert uns dazu, stets auf der Hut zu sein, Vorsicht walten zu lassen, Ehrfurcht zu haben: Ehrfurcht vor wem? In vielen Übersetzungen wird in diesem Text Gott angesprochen. Wie können Christen in der Pandemie stets Ehrfurcht vor Gott haben?

Indem sie den Anordnungen der Regierungen zur Eindämmung der Pandemie weiterhin gewissenhaft Folge leisten. Gemäß Römer 13,1-2 gibt es ohne Gott keine staatliche Gewalt. Das ist kein Freibrief für die Regierungen ein totalitäres Regime durchzusetzen, im Gegenteil; die Regierungen werden ihrerseits vor Gott selbst in die Pflicht genommen, in ihrer relativen Stellung für die Sicherheit und den Schutz ihrer Bürger zu sorgen. Und in dem Maße, wie sie ihrer Pflicht nachkommen, stehen Christen in der Pflicht ihren Anordnungen Folge zu leisten und so ihr Herz nicht gegen die Maßnahmen zu verhärten, weil das ins Unglück führt.

Gera

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Freitag, 22. Januar 2021, 09:03

Bei unseren österreichischen Freunden kam immer wieder die Prophetie, Christen dort sollten dem Staat untertan sein. Sie gehen davon aus, dass Gott das segnet und sie bewahrt. Gottes Wort gilt für jede Nation und da wir auch hier Glaubensfreiheit haben, stimme ich dir zu, Nemesis. Es lohnt ssich nicht gegen Masken zu kämpfen. Dennoch darf ein Christ seine Meinung kund tun und die frei äußern. Die Regelung, nur eine Person darf einen treffen, erzeugt große psychische Probleme. Kein Kind kann einen freund treffen, da Kinder nicht allein hingehen können und Papa nicht mit darf. mama oder Papa müssen allein Besuche machen, die Kinder sehen nur 4 Wände im Haus. Trotzdem sollten wir unsere Zuversicht auf Jesus werfen, ihm vertrauen, dass nichts unseren Kindern schadet, weil sie geliebt werden. Wir haben die Möglichkeit als Familien kindgerecht gemeinsam zu beten und Kreativität ist bei der Gestaltung der Gebetszeiten gefragt.
ich schlage vor, weniger auf die Maßnahmen und die Toten zu schauen sondern auf zu schauen auf Christus, der verheißen hat, er sei bei uns. wo er ist, ist das wahre Leben°Wir können ihm begegnen, auch wenn wir nicht in Erlebnisgottesdienste gehen können, die das Gefühl aufbauen. Jesus regiert trotzdem noch immer und hat die Kontrolle.