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Gera

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Freitag, 8. Januar 2021, 10:09

Denunzieren - ja??

In Papenburg bekam die Polizei den Hinweis auf eine nicht genehmigte größere Versammlung. Jemand hatte somit keine Skrupel, eine Anzeige zu machen.
In einem anderen Netzwerk bittet ein Leiter jede Woche um Gebet, damit niemand seine Versammlungen mit 9 - 15 Leuten verrät. Bisher klappte es, was sie als Gebetserhörung sehen.
Ich gehe davon aus, dass viele größere Menschenansammlungen beobachten, da sind die Flüchtlinge, die 8 Leute in ihre Wohnung einladen, da ist die Oma, die ihren 80-ten mit allen Angehörigen feiern will....
Sollte ein guter Bürger diese Menschen anzeigen, um Schaden durch Ansteckung zu begrenzen? Sollten Christen dafür beten, dass Versammlungen nicht auffliegen?
Eure Meinung ist gefragt.

Nemesis

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Freitag, 8. Januar 2021, 13:36

RE: Denunzieren - ja??

Sollte ein guter Bürger diese Menschen anzeigen, um Schaden durch Ansteckung zu begrenzen? Sollten Christen dafür beten, dass Versammlungen nicht auffliegen?
Eure Meinung ist gefragt.


Die Beurteilung ist nicht einfach. Grundsätzlich bin ich gegen das Denunzieren. Es hat bei mir immer so ein gewisses schlechtes "Geschmäckle", was sich nicht zuletzt auf die Erkenntnisse rund um die Geschichte Deutschlands unter dem Hitler-Regime bzw. der DDR-Diktatur unter der SED gründet. Grundsätzlich steht es einem nicht zu, über einen anderen zu urteilen.

Andererseits - und das geschieht ja hier im Zusammenhang - geht es um unsere Verantwortung als Bürger unseren Mitmenschen gegenüber. Das bedeutet zunächst einmal, sich selbst konsequent an die Anordnungen zu halten, womit einige schon überfordert zu sein scheinen. Und da ein öffentliches Zusammenkommen (ob in konfessionellem Rahmen oder nicht) in der aktuellen Corona-Pandemie eine aggressive Form der Missachtung staatlicher Anordnungen darstellt, mit der man nicht nur seine Mitmenschen direkt gefährdet, sondern auch indirekt, wenn Kontakte nicht mehr zurückverfolgt werden können, ist der freundliche Hinweis bei den zuständigen Behörden nichts, wofür man sich schämen müsste. Andere Ordnungswidrigkeiten bzw. Straftaten würde man ja auch melden. Teilweise besteht doch auch so etwas, wie eine Meldepflicht...


Die "Gebete" von "Christen", die jetzt darum "beten", dass ihre Versammlungen nicht auffliegen, verhalten sich mit Bezug auf Römer 13:4 anti-christlich, und können nicht darauf hoffen, dass ihre "Gebete" erhört werden. Solange sie nicht auffliegen, haben sie schlichtweg Glück, wobei es mir schwer fällt, in diesem Zusammenhang den Begriff "Glück" zu bemühen.

Günter

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Freitag, 8. Januar 2021, 13:55

+ 1
Liebe Grüße :)

 

Günter

 


Gera

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Freitag, 8. Januar 2021, 15:57

Nemesis,
super erklärt!
Ich bin in der Gruppe, die betet, dass ein Freund nicht auffliegt, wir beten aber nicht dafür, da Röm 13 nicht zulässt, in solchen Dingen gegen den Staat zu rebellieren.

Grubendol

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Freitag, 8. Januar 2021, 16:54

Selbstverständlich ist Denunziation nicht schön, aber wenn einer der Nachbarn permanent mit 60 durch die 30er Zone rasen würde, käme auch keiner auf die Idee, den Anruf bei der Polizei als Denunziation zu bezeichnen.

Zitat

Polizei löst Geburtstagsparty in Oldenburg auf
(...)
Wie die Polizei mitteilte, hatte es gegen 20 Uhr einen Zeugenhinweis gegeben, nach dem sich deutlich zu viele Personen in einer Wohnung eines Mehrfamilienhauses an der Bloherfelder Straße befunden hätten. Insgesamt vier Polizisten seien daraufhin zu der Wohnung gefahren und hätten die Angaben des Hinweisgebers überprüft.

Nachdem die Wohnungstür geöffnet wurde, hätten die Einsatzkräfte in der Wohnung insgesamt 13 Erwachsene und ein Kind angetroffen.
(...)
Gegen die 13 Erwachsenen leitete die Polizei Bußgeldverfahren ein.
(...)
NWZ 08.01.2021
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Freitag, 8. Januar 2021, 18:31

Auch Christen sollten sich an die Regeln halten. Denn sie haben ihren Sinn.
Eigenverantwortung für die kirchlichen Gemeindevertreter, mitsamt ihrer Gemeinde, wäre bestimmt besser.

Von denunzieren ganz allgemein, halte ich nichts.
So lernt keiner, dass er die Verantwortung für sich und sein Umfeld trägt.

Grubendol

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Mittwoch, 13. Januar 2021, 19:04

Zitat

In Toilette und Schränken vor der Polizei versteckt – Kindergeburtstag aufgelöst

Am Dienstagnachmittag löste die Polizei im niedersächsischen Hameln eine Veranstaltung auf, nachdem eine Beschwerde über einen Kindergeburtstag in einer Wohnung eines Mehrfamilienhauses im Ostertorwall eingegangen war.
(...)
In der Wohnung wurden insgesamt 30 Personen angetroffen. Eine Mund-Nasen-Bedeckung wurde von niemandem getragen. Weiterhin wurden keine Abstände eingehalten. Nach Feststellung der Personalien und Erteilung von Platzverweisen wurde die Feier anschließend beendet. Gegen die 15 anwesenden Erwachsenen wurden Ordnungswidrigkeitsverfahren eingeleitet.
(...)
Auch in einer Wohnung in Recklinghausen kam es zu einer unerlaubten Party, die von der Polizei beendet wurde. Neun Menschen hätten dort „lautstark“ gefeiert, erklärte die Polizei am Mittwoch. Die Beteiligten im Alter zwischen 21 und 56 Jahren seien aus völlig unterschiedlichen Haushalten gewesen, sagte eine Sprecherin. Die Polizisten lösten die Feier am frühen Dienstagabend auf und schrieben Anzeigen wegen Verstoßes gegen die Corona-Schutzverordnung.
(...)
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Donnerstag, 14. Januar 2021, 09:28

Da begründe mal einer glaubhaft diesen Leuten, weshalb Tausende bei VW zusammen arbeiten dürfen und ein Kind nicht Geburtstag feiern darf.

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9

Donnerstag, 14. Januar 2021, 18:17

Da begründe mal einer glaubhaft diesen Leuten, weshalb Tausende bei VW zusammen arbeiten dürfen und ein Kind nicht Geburtstag feiern darf.

Weil wir eine Pandemie haben vielleicht?

Die Polizisten waren bei der Durchsuchung der Wohnung aber auch fies, sie haben vor dem Suchen nicht "komme" gerufen.
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Donnerstag, 14. Januar 2021, 19:11

Da begründe mal einer glaubhaft diesen Leuten, weshalb Tausende bei VW zusammen arbeiten dürfen und ein Kind nicht Geburtstag feiern darf.


Da geht es aber um mehr, als nur die (Gewerbe)steuer, die VW entrichten muss. Beide Situationen sind ja auch so nicht ohne weiteres zu vergleichen. Auf der einen Seite geht es ja auch darum, die Wirtschaft so gut es geht, aufrechtzuerhalten. Die Mobilität ist für die Menschen generell sehr wichtig. Es geht ja nicht nur darum, über das Wochenende ins Sauerland zu fahren, um dort Corona-Schnee-Sight-Seeing zu betreiben. Auch die öffentlichen Dienstleister müssen teils mit voller Belegschaft arbeiten und von den Pflegern in den Krankenhäusern brauchen wir ja nicht gesondert zu sprechen. Und wir sind dankbar, dass sie ihre Dienste nicht einfach wegen Corona einstellen. Auf der anderen Seite haben wir die Geburtstagsfeiern und andere Vergnügungsveranstaltungen. Da sollte man dann doch schon differenzieren. Klar, so einem Kind ist das sicherlich nicht einfach zu erklären, aber niemand hat je behauptet, dass eine Situation wie die aktuelle Pandemie, einfach zu bewältigen wäre - gerade auch auf sozialer Ebene.

Das "dicke Ende" steht der Gesellschaft eh noch bevor.

Grubendol

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Donnerstag, 14. Januar 2021, 19:18

Alle diese Kritiker bringen stets nur Einzelbeispiele und stellen diese gegen gegeneinander in einen scheinbaren Widerspruch. Was sie aber nicht tun, ist die Konsequenzen ihrer Forderungen zu bedenken und vor allem, sie legen mit diesen Einzelbeispielen ja keine umfassende Strategie vor, wer dichtmachen muss und wer offen bleiben soll. Oder soll die Lebensmittelbranche auch geschlossen werden?

Zitat

Deutschland, mach dicht!

Die aktuellen Coronamaßnahmen erfüllen das Muster: Arbeiten ja, Privatleben nein. Das funktioniert nicht. Wir brauchen einen solidarischen Lockdown.
(...)
Das fordert nun ein deutsch-österreichisch-schweizerisches Bündnis mit der #ZeroCovid-Kampagne für einen solidarischen Shutdown. Der würde bedeuten, dass alles dichtmacht, ohne dass Menschen Schaden nehmen: Schulen und Kitas werden geschlossen, nicht notwendige Arbeitsbetriebe ebenfalls. Das Zuhausebleiben geht nur mit finanzieller Unterstützung – für viele fällt schließlich Sorge- statt Lohnarbeit an.
(...)
TAZ
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Donnerstag, 14. Januar 2021, 19:25

Oder soll die Lebensmittelbranche auch geschlossen werden?
Das wäre ja ironischerweise die logische Konsequenz solcher "Überlegungen" . Aber kannst du dir das Geschrei vorstellen, was dann losbrechen würde? Abgesehen von den letzten verzweifelten Hamsterkäufen von Toilettenpapier und Nudeln. :rolleyes:

Nemesis

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Donnerstag, 14. Januar 2021, 19:35

Zitat


Deutschland, mach dicht!

Die aktuellen Coronamaßnahmen erfüllen das Muster: Arbeiten ja, Privatleben nein. Das funktioniert nicht. Wir brauchen einen solidarischen Lockdown.
(...)
Das fordert nun ein deutsch-österreichisch-schweizerisches Bündnis mit der #ZeroCovid-Kampagne für einen solidarischen Shutdown. Der würde bedeuten, dass alles dichtmacht, ohne dass Menschen Schaden nehmen: Schulen und Kitas werden geschlossen, nicht notwendige Arbeitsbetriebe ebenfalls. Das Zuhausebleiben geht nur mit finanzieller Unterstützung – für viele fällt schließlich Sorge- statt Lohnarbeit an.
(...)
TAZ


Ist das Satire? Was sind denn alles "nicht notwendige Arbeitsbetriebe"? Da geht das Theater doch schon los. Beispiele werden nicht genannt. Kein Konzept zur Durchführung und Regulierung. Wer kommt für die "finanzielle Unterstützung" auf?

Bei dieser "Kampagne" muss es sich um Satire handeln.

Grubendol

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Donnerstag, 14. Januar 2021, 19:39

Oder soll die Lebensmittelbranche auch geschlossen werden?
Das wäre ja ironischerweise die logische Konsequenz solcher "Überlegungen" . Aber kannst du dir das Geschrei vorstellen, was dann losbrechen würde? Abgesehen von den letzten verzweifelten Hamsterkäufen von Toilettenpapier und Nudeln. :rolleyes:

Hör auf, nur gut, dass die oldenburger Spezialabteilung gerade in internationaler Zusammenarbeit wieder einen großen Darknet-Server ausgeschaltet hat. Da suchen bestimmt schon manche Leute eine Kalashnikov.

Manche Leute behaupten im Internet, dass "Mad Max" im 21. Jahrhundert spielt (eine Falschmeldung, in den Filmen wird gar keine Jahreszahl genannt) oder dass die Mayas einen Zahlendreher hatten; "2021" und nicht "2012".
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Gestern, 16:30

Es geht nur um wirtschaftliche Interessen und ich teile Nemesis Meinung nicht, dass man einen Kindergeburtstag nicht mit VW vergleichen kann. Die psychischen Schäden bei Kindern sind nicht geringer als die wirtschaftlichen bei großen Konzernen. Auf die Psyche wird zu wenig Rücksicht genommen. Unsere Zwillinge können keinen Freund mehr besuchen. Bisher trennten sie sich noch nie. Am besten wäre, man hätte nur ein Kind und auch dem schadet der mangelnde Kontakt zu Gleichaltrigen.°

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Gestern, 18:01

Es geht nur um wirtschaftliche Interessen und ich teile Nemesis Meinung nicht, dass man einen Kindergeburtstag nicht mit VW vergleichen kann. Die psychischen Schäden bei Kindern sind nicht geringer als die wirtschaftlichen bei großen Konzernen. Auf die Psyche wird zu wenig Rücksicht genommen.

In einer Arbeitsumgebung lassen sich die Hygienevorschriften aber definitiv leichter einhalten und kontrollieren als bei spielenden Kindern.

Ich gebe zu, mir ist auch nicht wohl dabei, dass die natürlichen Instinkte der Kinder derart unterdrückt werden. Aber ich sehe auch so recht keine Alternative.


Unsere Zwillinge können keinen Freund mehr besuchen. Bisher trennten sie sich noch nie. Am besten wäre, man hätte nur ein Kind und auch dem schadet der mangelnde Kontakt zu Gleichaltrigen.°

Nun, da sehe ich das Problem nicht so wirklich, die zwei können immer noch miteinander spielen. Und es gibt ja auch Bücher, Hörbücher bei Youtube, Computerspiele usw.
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