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41

Mittwoch, 6. Januar 2021, 16:56

Scheint nicht so zu sein, wie man es in den Medien lesen kann:

Corona - Antikörperstudien belegen konstante, stabile Immunität

Zitat

Eine an der Innsbrucker Universitätsklinik durchgeführte Studie kommt zum Schluss, dass Corona-Genesene eine stabile Langzeitimmunität aufweisen. Die Ergebnisse decken sich mit internationalen Erkenntnissen. Es bestehe ferner kein Grund zur Sorge vor einer abermaligen Infektion, Mutationen oder einer Übertragung durch Immune, erklärte Studienleiter Florian Deisenhammer im APA-Interview.

Quelle

Eigentlich müssten ja auch diese Menschen, die die Infektion bereits überstanden haben, von der Impfung ausgenommen werden.
Dann alle noch, die sich mit den Gedanken an Kinder beschäftigen, alle die Allergien haben, alle die Blutverdünner nehmen usw. usf.

42

Mittwoch, 6. Januar 2021, 17:28

Zunächst, hier liegt ein grundsätzliches Missverständnis hinsichtlich der Wirkungsweise von Viren vor. Da reichen 10% der Bevölkerung, die bewusst gegen die Regeln verstoßen, um die Infektionsketten eben nicht wie nötig zu unterbrechen. Dann ist es im Weiteren offensichtlich eben nicht unerheblich, um welches Bundesland es sich handelt. Dort, wo eine gewisse Partei seit Jahr und Tag mehr Stimmen erzielt, gibt es selbst in dünner besiedelten Landkreisen Infektionszahlen, wie sie nur in Ballungszentren vorkommen. Wenn man auf der Coronakarte nach Sachsen schaut, sieht man deutlich, dass AfD wirkt, zumindest, was die Verbreitung des Virus angeht.

Schade, du liest nicht sinnerfassend, aber ich erkläre es dir gerne:
Die user waren aus den verschiedensten Bundesländer, die da beschrieben, wie sehr sie andere Menschen beobachteten, ob sie die Masken richtig aufhaben oder den Abstand einhalten. Und daher fragte ich auch, wie kann es sein, dass Deutschland noch nicht durchseucht ist?

Es ist eben nicht so, dass, wie du behauptest, "jeder Zweite" die Regelungen nicht einhält. Es sind viel weniger, ich persönlich habe noch keinen einzigen gesehen. Aber ich lebe auch in einem bürgerlichen Stadtviertel, in dem es keine Massenquartiere, keine Wohnblocks gibt und wo auch die AfD nur knapp über fünf Prozent erzielt hat. Deshalb beobachtet und schurigelt hier auch niemand seine Nachbarn.

Dann musst du mal mit offenen Augen durch einen Laden und auf der Straße laufen, wenn du solche Menschen, die nichts einhalten, noch nicht gesehen hast. Du musst auch nicht nur von dir ausgehen, die Medien waren voll von solchen Berichten und ein Stadt hat sogar extra ein Portal aufgemacht, wo man solche Nachbarn melden konnte.

Und nein, ich lebe nicht in einem Gebiet, in denen es Massenquartiere oder Wohnblocks gibt und die AFD ist mir gerade mal völlig egal. Denen räume ich keinen Platz ein



Weil der Hersteller dazu nicht viel sagen kann. Hier geht es um eine administrative, eine technische Frage und nicht um eine rein virologische Entscheidung. Virologisch gesehen wäre eine zweite Impfung innerhalb des zuvor angedachten Rahmens natürlich sinnvoller.

Der Hersteller wird wohl schon genau wissen, wie sein Serum funktionert. Schließlich hat er es "erschaffen" und "geprüft".
Er selbst hat ja auch die Abstände festgelegt.

Man will ja erreichen, dass man so schnell wir möglich auf Werte kommt, die es erlauben würden, den harten Lockdown zu beenden. Aber es bleibt dann die Gefahr, dass die andere Hälfte der Geimpften (wie sich aus dem Zitat ergibt), eben nicht "vor der schweren Erkrankung" geschützt ist und eventuell das Virus sogar noch für eine gewisse Zeit weiterverbreiten kann.

Ein Hinausschieben der zweiten Impfung könnte bedeuten, dass man insgesamt länger mit der Pandemie zu tun hat. Der Mensch ist eben keine Maschine. Da kannst du nicht auf hundertprozentige Ergebnisse hoffen, insbesondere weil bei einem neuen Virus noch gar nicht genug Langzeitdaten vorliegen können, um statistisch wirklich belastbare Daten zu erhalten. Zu diesem Datenmaterial gehört auch die ständig zu überprüfende Auslastung der Krankenhäuser, insbesondere der Notfall- und Beatmungskapazitäten.

Die Überlastung der Krankenhäuser entstand durch die verfehlte Gesundheitspolitik: zuwenig Betten und zu wenig Personal.

Eine Verschiebung der zweiten Impfung ist nicht möglich, weil das erst von der EMA wieder genehmigt werden müsste.

Zitat

die europäische Zulassungsagentur für Arzneimittel (Ema) verpasste solchen Überlegungen am Freitag erst einmal einen Dämpfer. Zwar sei eine Obergrenze für den zeitlichen Abstand zwischen den Dosen nicht explizit definiert, teilte die Ema mit. Doch der Wirksamkeitsnachweis basiere auf Zulassungsstudien, bei der die Dosen im Abstand von 19 bis 42 Tagen verabreicht wurden.

und

Zitat

Den Abstand von Erst- und Zweitimpfung auf mehrere Monate auszuweiten stehe nicht im Einklang mit den Bestimmungen und wäre als Off-Label-Anwendung zu werten, hieß es. Damit ist gemeint, dass der Impfstoff dann außerhalb des Rahmens gebraucht würde, den Arzneimittelbehörden und Kassen genehmigt haben. Eine entsprechende Änderung der Zulassung bedürfe zusätzlicher Studien, "da es zurzeit keine Daten gibt, die einen Schutz nach der ersten Dosis über zwei bis drei Wochen hinaus zeigen".

Quelle

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43

Mittwoch, 6. Januar 2021, 18:24

Zitat

Die user waren aus den verschiedensten Bundesländer, die da beschrieben, wie sehr sie andere Menschen beobachteten, ob sie die Masken richtig aufhaben oder den Abstand einhalten. Und daher fragte ich auch, wie kann es sein, dass Deutschland noch nicht durchseucht ist?

Nein, du liest nicht. Ich sagte, dass du ein grundsätzliches Verständnisproblem hast, was Viren allgemein und dieses Virus im besonderen betrifft.

Deutschland ist deswegen nicht "durchseucht", weil die Regierung von Beginn an bessere und schnellere Maßnahmen getroffen hat als dies in anderen Ländern der Fall war.


Zitat

Dann musst du mal mit offenen Augen durch einen Laden und auf der Straße laufen, wenn du solche Menschen, die nichts einhalten, noch nicht gesehen hast. Du musst auch nicht nur von dir ausgehen, die Medien waren voll von solchen Berichten und ein Stadt hat sogar extra ein Portal aufgemacht, wo man solche Nachbarn melden konnte.

Und nein, ich lebe nicht in einem Gebiet, in denen es Massenquartiere oder Wohnblocks gibt und die AFD ist mir gerade mal völlig egal. Denen räume ich keinen Platz ein

Schon wieder liest du nicht.

Auf der Straße besteht bei uns gar kein Maskengebot, nur in der Innenstadt. Die meide ich natürlich, schon, um solchen Idioten gar nicht erst nicht zu begegnen.

Warum betreibst du dann hier im Forum argumentativ das Geschäft der AfD, ziehst die Maßnahmen der Regierung in Zweifel und tust so, als gäbe es in dieser Krise perfekte Antworten? Die gibt es nicht.


Zitat

Der Hersteller wird wohl schon genau wissen, wie sein Serum funktionert. Schließlich hat er es "erschaffen" und "geprüft".
Er selbst hat ja auch die Abstände festgelegt.

Lies doch bitte mal, was ich schreibe. Ich sagte, hier geht es um eine administrative, eine technische Frage und nicht um eine rein virologische Entscheidung. Virologisch gesehen wäre eine zweite Impfung innerhalb des zuvor angedachten Rahmens natürlich sinnvoller.


Zitat

Die Überlastung der Krankenhäuser entstand durch die verfehlte Gesundheitspolitik: zuwenig Betten und zu wenig Personal.

Eine Verschiebung der zweiten Impfung ist nicht möglich, weil das erst von der EMA wieder genehmigt werden müsste.

Aktuell geht es darum, die durch Corona verursachte Überlastung von Kliniken, Personal und Beatmungskapazitäten so gering wie möglich zu halten. Gejammere über Fehler der Vergangenheit vor Corona hilft im Moment nicht weiter.

Mir reicht, dass da steht: "Zwar sei eine Obergrenze für den zeitlichen Abstand zwischen den Dosen nicht explizit definiert ... Zulassungsstudien, bei der die Dosen im Abstand von 19 bis 42 Tagen". Danke, nächster Punkt. Bis wir bei Tag 42 sind, fließt noch viel Wasser den Ganges runter, es werden neue Daten für eine Neubewertung vorliegen und Pfizer wird sicherlich alles tun, um die Produktionszahlen zu erhöhen. Wird halt in den Maschinen mal weniger Viagra hergestellt. Dann ist der Einwand der EMA obsolet und angesichts der Pandemielage kann die Regierung die EMA sowieso jederzeit per Gesetz überstimmen und andere Richtlinien für die Impfung erlassen (§ 20 Infektionsschutzgesetz - IfSG). Die EMA wird da mit keinem Wort erwähnt.
"Ihr Menschen seid schwach und zerbrechlich! Wenn Euer Magen spricht, dann vergesst Ihr Euer Hirn!
Und wenn Euer Hirn spricht, dann vergesst Ihr Euer Herz! Und wenn Euer Herz spricht, dann vergesst Ihr alles!"

44

Mittwoch, 6. Januar 2021, 19:28

Warum erwartest du, dass ich auf deine Beiträge eingehe und du machst es nicht bei meinen?

Nein, das Infektionsschutzgesetz ist nur für Deutschland zuständig, die EMA, also die Zulassungsstelle, ist für ganz Europa zuständig
Europa entscheidet auch, wo was und wie viel hingeliefert wird.

Grubendol

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45

Mittwoch, 6. Januar 2021, 19:39

Eben, für die Durchführung der Impfung hier bei uns sind nationale Institutionen zuständig.
"Ihr Menschen seid schwach und zerbrechlich! Wenn Euer Magen spricht, dann vergesst Ihr Euer Hirn!
Und wenn Euer Hirn spricht, dann vergesst Ihr Euer Herz! Und wenn Euer Herz spricht, dann vergesst Ihr alles!"

46

Donnerstag, 7. Januar 2021, 11:37

Darum ging es zuerst

Zitat

Dann ist der Einwand der EMA obsolet und angesichts der Pandemielage kann die Regierung die EMA sowieso jederzeit per Gesetz überstimmen und andere Richtlinien für die Impfung erlassen (§ 20 Infektionsschutzgesetz - IfSG).

Und nun drehst du die Sache in etwas anderes um:
Eben, für die Durchführung der Impfung hier bei uns sind nationale Institutionen zuständig.
Ähm, weisst du denn noch was du schreibst?
Du springst von einer Sache zur anderen

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47

Donnerstag, 7. Januar 2021, 17:27

Nein, mach ich nicht. Du bist anscheinend nur nicht in Lage, dem zu folgen.

Du verlangst immer noch perfekte Lösungen und Antworten. Die gibt es nicht.
"Ihr Menschen seid schwach und zerbrechlich! Wenn Euer Magen spricht, dann vergesst Ihr Euer Hirn!
Und wenn Euer Hirn spricht, dann vergesst Ihr Euer Herz! Und wenn Euer Herz spricht, dann vergesst Ihr alles!"

48

Freitag, 8. Januar 2021, 18:12

Nein, mach ich nicht. Du bist anscheinend nur nicht in Lage, dem zu folgen.Du verlangst immer noch perfekte Lösungen und Antworten. Die gibt es nicht.
Was du mir nicht alles so an den Kopf wirst, statt mit Argumenten zu kommen
So, so.. dabei bin erst wenige Tage hier im Forum. Wie kannst du dann so etwas über mich behaupten?

Zurück zum eigentlichen Thema.

Inzwischen kann man in den Medien lesen:
Eine Krankenschwester in Portugal verstarb nach der Impfung. Die chirurgische Assistentin verstarb am Instituto Português De Oncologia, einer Krebsklinik in Porto. Sie war erst 41 Jahre alt.

In den Orten Küps und Stockheim ist es nach der Impfung in Altenheimen zum Ausbruch von Covid-19 bei mehreren der Geimpften gekommen.
Quelle

Etwa 240 israelische Bürger erkrankten an COVID-19, nachdem sie die erste Dosis des Pfizer/BioNTech-Impfstoffes erhalten hatten

In Mexiko wurde derweil eine Ärztin nach einer BioNTech-Impfung in die Intensivstation eingewiesen. Die Diagnose lautet auf Gehirn- und Rückenmarkentzündung.

Ein weiterer Arzt in der Schweiz verstarb auch nach der Impfung.

da gehen bei mir dann schon alle Alarme an, wenn man so etwas schon kurz nach dem Impfbeginn in den Medien findet, ich denke auch, dass das nur die spitze des Eisberges ist

49

Freitag, 8. Januar 2021, 18:23

Zitat

Deutschland ist deswegen nicht "durchseucht", weil die Regierung von Beginn an bessere und schnellere Maßnahmen getroffen hat als dies in anderen Ländern der Fall war.

Das ist unsinnig wenn man heranzieht, dass es erst Italien zuerst traf und Spahn wochenlang die Gefahren des Viruses nicht ernst nahm.
In Italien und Spanien wurden noch viel strengere Maßnahmen ergriffen als in Deutschland. Da gab es bereits beim ersten Lockdown (der länger ging als in Deutschland) Ausgangssperren, genau so in Frankreich.

Beantwortet also meine Frage, warum noch nicht durchseucht ,keinesfalls.
Vor allem, waren doch viele Deutsche auf Malle und haben sich angeblich angesteckt, wobei ich dann wieder denke, infiziert waren sie ja schon bei ihrer Ausreise wenn man die Inkubationszeit heran zieht.
Da hätte man testen sollen, bevor sie nach Malle flogen

Nemesis

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50

Freitag, 8. Januar 2021, 19:49


da gehen bei mir dann schon alle Alarme an, wenn man so etwas schon kurz nach dem Impfbeginn in den Medien findet, ich denke auch, dass das nur die spitze des Eisberges ist


Keine Impfung ist für jeden Menschen ohne Nebenwirkungen gut verträglich und führt zu dem gewünschten Schutz. Selbst bei den Pockenimpfstoffen, die bekanntlich die ältesten Impfstoffe überhaupt sind, treten bei heutzutage produzierten Chargen Nebenwirkungen und teils lebensbedrohliche Unverträglichkeiten mit bleibenden Schäden bis hin zur Todesfolge auf. Und das trotz aller Forschung und unterschiedlichster Verfahren zur Herstellung. Das Argument der Impfgegner, es sei zuwenig Zeit auf die Untersuchung der Nebenwirkungen verwendet worden, wirkt vor diesem Hintergrund eher schwach.

Was erwarten die Impfgegner? Einen Impfstoff, der bei allen Menschen gleich gut wirksam und verträglich ist? Das erscheint - wenn man sich mit der Geschichte der Schutzimpfung beschäftigt - wie eine unrealistische Utopie.

Was ist die Alternative? Eine Gesellschaft "durchseuchen" zu lassen, in der Hoffnung, dass es einen selbst und die lieben Angehörigen nicht trifft? Was ist dann mit denen, die die Durchseuchung nicht überleben? Pech gehabt? Wenn das Durchseuchen tatsächlich die bessere Alternative wäre, stellt sich doch die Frage, warum sich die Mediziner auch ohne das große Geld vor Augen zu haben, überhaupt an die Arbeit gemacht hatten. Wozu dann überhaupt der Aufwand an Zeit und finanziellen Mitteln?

Ich will hier keine Rechenspiele vorführen: Wenn durch die Impfung 1000 Menschen sterben oder Langzeitfolgen zu erdulden haben, sind das natürlich 1000 Menschen zuviel. Wenn bei einer Durchseuchung 30.000 sterben oder Langzeitfolgen zu tragen haben, sind das aber auch 30.000 Menschen zuviel.

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51

Freitag, 8. Januar 2021, 20:27

Dem ist nichts oder nur wenig hinzuzufügen.

Zitat

Was erwarten die Impfgegner? Einen Impfstoff, der bei allen Menschen gleich gut wirksam und verträglich ist? Das erscheint - wenn man sich mit der Geschichte der Schutzimpfung beschäftigt - wie eine unrealistische Utopie.

Eben, Menschen sind keine Maschinen.
"Ihr Menschen seid schwach und zerbrechlich! Wenn Euer Magen spricht, dann vergesst Ihr Euer Hirn!
Und wenn Euer Hirn spricht, dann vergesst Ihr Euer Herz! Und wenn Euer Herz spricht, dann vergesst Ihr alles!"

52

Samstag, 9. Januar 2021, 11:56


da gehen bei mir dann schon alle Alarme an, wenn man so etwas schon kurz nach dem Impfbeginn in den Medien findet, ich denke auch, dass das nur die spitze des Eisberges ist


Keine Impfung ist für jeden Menschen ohne Nebenwirkungen gut verträglich und führt zu dem gewünschten Schutz. Selbst bei den Pockenimpfstoffen, die bekanntlich die ältesten Impfstoffe überhaupt sind, treten bei heutzutage produzierten Chargen Nebenwirkungen und teils lebensbedrohliche Unverträglichkeiten mit bleibenden Schäden bis hin zur Todesfolge auf. Und das trotz aller Forschung und unterschiedlichster Verfahren zur Herstellung
Gerade weil die Pockenimpfung einer der ältesten Impfungen sind, wunderst du dich nicht, dass die "negativen" Seiten der Impfung immer noch nicht behoben sind? Nach all den Jahren Forschung?

Zitat

Das Argument der Impfgegner, es sei zuwenig Zeit auf die Untersuchung der Nebenwirkungen verwendet worden, wirkt vor diesem Hintergrund eher schwach.
Finde ich nicht. Die Impfung von Biontech hat nur eine Notfallzulassund bekommen, auch in USA. Das heisst aber auch, dass sie nicht so geprüft wurde, wie andere Impfstoffe. Normale Impfstoffe unterliegen insgesamt bei der EMA 68 Prüfungen, der Imfpstoff von Biontech durchlief gerade mal 3 Prüfungen
Aber nicht nur das, was die Impfung genau bewirken kann, kann keiner sagen. Auch nicht wie lange sie anhält oder ob man selbst noch ansteckend ist oder ob man zumindest einen milderen Verlauf der Krankheit hat.
Da frage ich mich schon, warum sollte man sich dann impfen lassen?

Ich mache auch Unterschiede zwischen Impfreaktion, Nebenwirkung und Langzeitschaden.

Zitat


Was erwarten die Impfgegner? Einen Impfstoff, der bei allen Menschen gleich gut wirksam und verträglich ist? Das erscheint - wenn man sich mit der Geschichte der Schutzimpfung beschäftigt - wie eine unrealistische Utopie.
Da ich kein Impfgegner bin, kann ich dir die Frage nicht beantworten, was sie erwarten

Zitat

Was ist die Alternative? Eine Gesellschaft "durchseuchen" zu lassen, in der Hoffnung, dass es einen selbst und die lieben Angehörigen nicht trifft? Was ist dann mit denen, die die Durchseuchung nicht überleben? Pech gehabt? Wenn das Durchseuchen tatsächlich die bessere Alternative wäre, stellt sich doch die Frage, warum sich die Mediziner auch ohne das große Geld vor Augen zu haben, überhaupt an die Arbeit gemacht hatten. Wozu dann überhaupt der Aufwand an Zeit und finanziellen Mitteln?
Ob das eine Alternative ist kann ich nicht sagen, aber Deutschland ist nun schon im 2. Lockdown, die Maßnahmen haben bisher nicht die erwarteten Ergebnisse aufgezeigt, nach fast einem Jahr!

Zitat

Ich will hier keine Rechenspiele vorführen: Wenn durch die Impfung 1000 Menschen sterben oder Langzeitfolgen zu erdulden haben, sind das natürlich 1000 Menschen zuviel. Wenn bei einer Durchseuchung 30.000 sterben oder Langzeitfolgen zu tragen haben, sind das aber auch 30.000 Menschen zuviel.
Die deutsche Regierung übernimmt nur für 2 Jahre die Haftung für diese Impfung, Biontech selbst übernimmt gar keine Haftung.
Wie schwer so ein Impfschaden anerkannt wird, ich glaube das weiß man. Und wenn etwas über Jahre erst auftaucht, hat man keinerlei Chancen mehr.
Gerade bei dieser Impfung kann doch kein Mensch wirklich sagen, wie die Auswirkungen in Monaten oder gar in Jahren sind.

Und wenn jetzt, gerade wenn die ersten geimpft wurden, sich die "Neben"-wirkungen so häufen, dann schrillen eben bei mir sämtliche Alarmglocken.
Vor allem auch, wenn ich dein "Rechenbeispiel heranziehe, diese Zahl von 30.000 Verstorbenen haben wir innerhalb eines Jahres, die der jetzt veröffentlichten Zahlen von den "Neben"-wirkungen sind bestimmt noch nicht alle (wir sind ja weltweit erst am Anfang der Imfpungen) und ganz sicher werden nicht alle in den Medien erscheinen.
Wie lange will man warten, bis die Zahlen sich annähern oder die eine die andere überholt?
Hier sollte es auch um die Verhältnismäßigkeit gehen.

Schau dir bitte dieses Video an
https://www.youtube.com/watch?v=o5Pv1FHYGLI&feature=emb_logo

Es ist eine Sondersendung der Sendung Frontal, ist im TV gelaufen und berichtet in den ersten Minuten von der Corona-Impfung mit Nebenwirkungen, schwenkt dann zu einem Vergleich zu der Schweinegrippe um.

Es gibt sehr viele (Fach)Ärzte die diese Imfpung kritisieren und öffentlich dazu Stellung nehmen. Die kann man nicht einfach so ausblenden....

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Sonntag, 10. Januar 2021, 10:37

Gerade weil die Pockenimpfung einer der ältesten Impfungen sind, wunderst du dich nicht, dass die "negativen" Seiten der Impfung immer noch nicht behoben sind? Nach all den Jahren Forschung?
Nein, das wundert mich nicht. Warum sollte es das auch? Wie gesagt, bin ich der Meinung, dass keine Impfung für alle Menschen gleich gut wirkt und verträglich ist.

Finde ich nicht. Die Impfung von Biontech hat nur eine Notfallzulassund bekommen, auch in USA. Das heisst aber auch, dass sie nicht so geprüft wurde, wie andere Impfstoffe. Normale Impfstoffe unterliegen insgesamt bei der EMA 68 Prüfungen, der Imfpstoff von Biontech durchlief gerade mal 3 Prüfungen
Aber nicht nur das, was die Impfung genau bewirken kann, kann keiner sagen. Auch nicht wie lange sie anhält oder ob man selbst noch ansteckend ist oder ob man zumindest einen milderen Verlauf der Krankheit hat.
Da frage ich mich schon, warum sollte man sich dann impfen lassen?
Dass der Impfstoff eine Notfall-Zulassung bekommen hat ist ja nichts Neues. Auch dass das Verfahren zur Zulassen im Normalfall länger dauert, ist ebenfalls weithin bekannt. Du magst dich fragen, warum man sich impfen lassen sollte? Ebenso gut kann man bei der Ausgangslage fragen, warum man sich nicht impfen lassen sollte... Wie gesagt: Einen 100 % zuverlässigen, wirksamen und gut verträglichen Impfstoff wird es nicht geben. Beides stellt ein Risiko dar. Jeder muss diese Entscheidung persönlich treffen. Seine persönlichen Gedanken zur Entscheidungsfindung auf anderer zu projizieren, wird der Komplexizität der Angelegenheit nicht gerecht. Insofern ist auch das "man" in deiner Frage fehl am Platz.

Ich mache auch Unterschiede zwischen Impfreaktion, Nebenwirkung und Langzeitschaden.
In Ordnung. Wenn ich von "Verträglichkeit" spreche, berücksichtige ich alle drei Faktoren.

Da ich kein Impfgegner bin, kann ich dir die Frage nicht beantworten, was sie erwarten
Nun, dann kannst du mir vielleicht zumindest verraten, was DU erwartest.


Ob das eine Alternative ist kann ich nicht sagen, aber Deutschland ist nun schon im 2. Lockdown, die Maßnahmen haben bisher nicht die erwarteten Ergebnisse aufgezeigt, nach fast einem Jahr!
Die Maßnahmen des aktuellen Lockdowns zeigen die Hilflosigkeit der Politiker auf, die Ausbreitung des Virus einzudämmen. Dass dabei selbst einfache staatliche Anordnungen von Gegnern der Maßnahmen gezielt missachtet werden, was ja gerade durch den Wochendtourismus in der Eifel und im Sauerland belegt wurde, vereinfacht die Situation natürlich keineswegs. Auch die als Alternative angepriesenen Maßnahmen hätten ihre negativen Auswirkungen auf die Wirtschaft und müssten sich in kontrovers geführten Diskussionen beweisen.

Die deutsche Regierung übernimmt nur für 2 Jahre die Haftung für diese Impfung, Biontech selbst übernimmt gar keine Haftung.
Wie schwer so ein Impfschaden anerkannt wird, ich glaube das weiß man. Und wenn etwas über Jahre erst auftaucht, hat man keinerlei Chancen mehr.
Gerade bei dieser Impfung kann doch kein Mensch wirklich sagen, wie die Auswirkungen in Monaten oder gar in Jahren sind.
Natürlich kann das keiner sagen. Das ist aber nichts Ungewöhnliches. Das ist bei anderen Impfungen doch auch der Fall. Bei sehr vielen (um nicht "bei allen" zu sagen) medizinischen Therapien und Eingriffen verwehren sich Ärzte gegen etwaig auftretende Nebenwirkungen und Folgeschäden. Die Kenntnisnahme muss der Patient in aller Regel schriftlichen bestätigen. Insofern trägt der Patient ohnehin in jedem Fall das volle Risiko, und muss dem Arzt schon schwerwiegende Behandlungsfehler nachweisen, wenn er theoretisch möglichen Schadenersatz/Schmerzensgeld im Falle des Falls einklagen will.

Und wenn jetzt, gerade wenn die ersten geimpft wurden, sich die "Neben"-wirkungen so häufen, dann schrillen eben bei mir sämtliche Alarmglocken.
Das allein reicht doch aber nicht aus. Was nützt ein Schrillen der Alarmglocken, wenn keine plausible Alternative zur Verfügung steht? Ob du dich impfen lässt oder nicht, bleibt doch in deiner Verantwortung. Und diese trägt jeder Mensch für sich allein.


Vor allem auch, wenn ich dein "Rechenbeispiel heranziehe, diese Zahl von 30.000 Verstorbenen haben wir innerhalb eines Jahres, die der jetzt veröffentlichten Zahlen von den "Neben"-wirkungen sind bestimmt noch nicht alle (wir sind ja weltweit erst am Anfang der Imfpungen) und ganz sicher werden nicht alle in den Medien erscheinen.
Wie lange will man warten, bis die Zahlen sich annähern oder die eine die andere überholt?
Hier sollte es auch um die Verhältnismäßigkeit gehen.
Das Rechenbeispiel sollte nur verdeutlichen, dass sohl die Impfung als auch die Ablehnung der Impfung jeweils mit spezifischen Risiken verbunden ist. Aufgrund der aktuellen Zahlen ist eine Schlussfolgerung hinsichtlich der Verhältnismäßigkeit gar nicht möglich.

Schau dir bitte dieses Video an
https://www.youtube.com/watch?v=o5Pv1FHYGLI&feature=emb_logo

Es ist eine Sondersendung der Sendung Frontal, ist im TV gelaufen und berichtet in den ersten Minuten von der Corona-Impfung mit Nebenwirkungen, schwenkt dann zu einem Vergleich zu der Schweinegrippe um.

Es gibt sehr viele (Fach)Ärzte die diese Imfpung kritisieren und öffentlich dazu Stellung nehmen. Die kann man nicht einfach so ausblenden....
Das hat auch niemand vor, auch wenn Impfgegner das gerne behaupten, um eine Grundlage für ihre Kritik zu suggerieren. Jeder, der an dieser Thematik interessiert ist, kann sich umfassend informieren und aufgrund der Informationen eine Entscheidung für sich persönlich treffen. Den Video-Beitrag, auf den du verlinkst, kannte ich schon. Das bestätigt ja nur meine Auffassung, dass sich jeder seiner Verantwortung bewusst sein sollte, weil jeder das Risiko einer Impfung oder ihrer Ablehnung persönlich trägt.