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Grubendol

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41

Dienstag, 22. Dezember 2020, 18:24

Zitat

Latzel-Gemeinde droht mit Abspaltung von Landeskirche

Der wegen homofeindlicher Volksverhetzung verurteilte Pastor sei anders als die Landeskirche "bibeltreu", betont die St.-Martini-Gemeinde in einer trotzigen Stellungnahme.
(...)
Nach der erstinstanzlichen Verurteilung wegen Volksverhetzung und der vorläufigen Amtsenthebung durch die Bremische Evangelische Kirche (BEK) spricht die Gemeinde des Pastors Olaf Latzel von einem "gezielten Angriff auf unsere Gemeinde und unseren Pastor, der nichts anderes bezweckt, als St. Martini zu zerstören."

Latzel dürfe nicht nur nicht predigen, sondern auch keine Konfirmanden unterrichten, Beerdigungen durchführen oder Sterbende begleiten, beklagt die Gemeinde. Gegen "diese gegenüber unseren Gemeindegliedern unbarmherzige und rücksichtslose Haltung des Kirchenausschusses" wolle man am Montag Beschwerde einreichen und rechtlich vorgehen, so der Vorstand der Gemeinde in einer am Sonntag im Gottesdienst verlesenen Stellungnahme (Video), die sich aber vor allem gegen die Dienstenthebungsgründe richtet und in diesem Zusammenhang den Pastor bezogen auf seine Haltung zur Homosexualität trotzig verteidigt.
(...)
Queer
"Ihr Menschen seid schwach und zerbrechlich! Wenn Euer Magen spricht, dann vergesst Ihr Euer Hirn!
Und wenn Euer Hirn spricht, dann vergesst Ihr Euer Herz! Und wenn Euer Herz spricht, dann vergesst Ihr alles!"

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42

Dienstag, 22. Dezember 2020, 18:38

Ach , auch noch ein homophoper Kirchengemeindevorstand .
Ich vertrete überall die gleiche Meinung und stehe auch dazu .

Grubendol

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43

Dienstag, 22. Dezember 2020, 19:39

Falls das Urteil in der nächsten Instanz durchgeht - wovon ich ausgehe - muss sich der Vorstand dann vorwerfen lassen, einen Kriminellen unterstützt zu haben. Volksverhetzung ist ein schweres Verbrechen.
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Gera

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Mittwoch, 23. Dezember 2020, 08:16

Verbrechen ja, aber es gibt Vergebung. Vergebung bedeutet nicht, dass keine Konsequenzen folgen.
Kritisiert werden muss allerdings die Haltung der Landeskirche, die alles monatelang laufen ließ und plötzlich mit der Keule kommt, um ihr Ansehen zu wahren. Diese Landeskirche machte sich durch Ignorieren mitschuldig. Ob eine Suspendierung nun angemessen ist, darüber mag es verschiedene Meinungen geben. Der Nürnberger Pastor der Immanuel Gemeinde wurde damals zu einem Jahr Predigtverbot verurteilt, stand weiter seiner Gemeinde vor nach den sexuellen Übergriffen, die er bereut hatte. Später waren wir 2x in jener Gemeinde mit einer Freundin, die in der Nähe wohnt und jener Pastor predigte gut.

Kim

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45

Mittwoch, 30. Dezember 2020, 22:28

"Vergebung" ja, aber die schließt auch Einsicht ein. Hat Latzel die? - Nein! Einsicht hat Pastor Latzel nicht. Er entschuldigt sich zwar für eine Formulierung, sagt aber sofort "weil die da..." . Für mich ist dieser Choleriker kein Seelsorger.

Gera

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46

Donnerstag, 31. Dezember 2020, 17:25

Kim,
inhaltlich haben wir Meinungsfreiheit und da stimme ich seinen Ansichten in manchem zu. Es geht um den Ton und für den entschuldigte er sich. Ob es stimmt, dass er öfter cholerisch ausrastet, kann nur seine Gemeinde beurteilen, ich nicht.

Britta

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47

Freitag, 1. Januar 2021, 01:20

Johannes 8,1-11

Jesu Handeln war das eines Seelsorgers. Er war gegenüber der Sünderin verständnisvoll!

Olaf Latzel dagegen trat gegenüber den Homosexuellen (pauschal) als totaler Angreifer auf. Er verurteilte hart und brutal!

Soll das die christliche Liebe sein? Niemals! So verstehe ich die Bibel nicht!

...


Vielleicht sollten wir Herrn Latzel mal einen Text aus dem Neuen Testament schicken:


Zitat


1 Jesus aber ging zum Ölberg. 2 Am nächsten Morgen kehrte er sehr früh zum Tempel zurück. Alle Leute dort versammelten sich um ihn. Er setzte sich und sprach zu ihnen über den Willen Gottes. 3 Da führten die Gesetzeslehrer und Pharisäer eine Frau herbei, die beim Ehebruch ertappt worden war. Sie stellten sie in die Mitte 4 und sagten zu Jesus: »Lehrer, diese Frau wurde ertappt, als sie gerade Ehebruch beging. 5 Im Gesetz schreibt Mose uns vor, dass eine solche Frau gesteinigt werden muss. Was sagst du dazu?«[1] 6 Mit dieser Frage wollten sie ihm eine Falle stellen, um ihn anklagen zu können. Aber Jesus bückte sich nur und schrieb mit dem Finger auf die Erde. 7 Als sie nicht aufhörten zu fragen, richtete er sich auf und sagte zu ihnen: »Wer von euch noch nie eine Sünde begangen hat, soll den ersten Stein auf sie werfen!« 8 Dann bückte er sich wieder und schrieb auf die Erde. 9 Als sie das hörten, zog sich einer nach dem andern zurück; die Älteren gingen zuerst. Zuletzt war Jesus allein mit der Frau, die immer noch dort stand. 10 Er richtete sich wieder auf und fragte sie: »Frau, wo sind sie geblieben? Ist keiner mehr da, um dich zu verurteilen?« 11 »Keiner, Herr«, antwortete sie. Da sagte Jesus: »Ich verurteile dich auch nicht. Du kannst gehen; aber tu diese Sünde nicht mehr!«

Johannes 8,1-11 (Jesus und die Ehebrecherin)


Jesus hat nicht agressiv verbal auf die Frau eingeschlagen und sie beleidigt! Jesus hat in Liebe gehandelt und die Frau nicht fertiggemacht und beleidigt. Ich will mir lieber nicht vorstellen, wie der "Pharisäer" Latzel mit ihr in dieser Situation umgesprungen wäre!


Gera

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Freitag, 1. Januar 2021, 10:53

Britta,
ich vermute, dass niemand hier sagen wird, Latzel habe richtig gehandelt. Die Frage ist nur, weshalb es so hart kam.
- Bereute er nicht aufrichtig?
- versäumte seine Kirche zunächst, ihn zurecht zu weisen?
- Ist der Mann Choleriker und versucht nicht mit Gottes Hilfe seine Aggressivität in den Griff zu bekommen?
- Geht Gefahr von ihm aus, so dass Amtsenthebung gerechtfertigt ist?
Ich bin dem Mann nie begegnet, lese nur Pressemeldungen und kann deshalb vieles nicht beurteilen.

Grubendol

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Freitag, 1. Januar 2021, 15:45

"Pharisäer" Latzel

Ich denke, das ist die richtige "biblische" Bezeichnung für solche Leute, die zwar gerne den Splitter im Auge des anderen, nicht aber den Balken im eigenen Auge sehen.

Aber eigentlich interessiert mich mehr die strafrechtliche als die seelsorgerische Seite des Falles und ich bin auf das Ergebnis der Revision gespannt.
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Gera

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Sonntag, 3. Januar 2021, 17:34

Ich hörte gerade in Nachfolger-Jesu eine Predigt von Latzel über das Wort Gottes. Latzel macht viele richtige Aussagen, kritisiert die landeskirchlichen Pastoren, die die Jungfrauengeburt u.s.w. ablehnen. Seine aggressive Art zu reden überzeugt mich nicht. Eine Aussage ist falsch, nämlich dass Gott alles durch Worte schuf. Gott sprach und es wurde, das stimmt. Aber den Menschen formte er und hauchte ihn an.
Ich fragte mich während der gesamten Predigt, weshalb er diese Kirche, an der er nichts Gutes lässt, teilweise sicher zu Recht, nicht verlässt. Ich konnte die Heuchelei in der katholischen Kirche nicht mit vollziehen vor etwa 30 Jahren, dass die Klerikalen sich als zölibatär ausgeben und fast jeder seine Privatsekretärin, heute nennt man es Fernbeziehung, hatte, gab mein Gehalt auf und ging, blieb aber mit vielen befreundet und bekämpfte diese Kirche, in der ich Gutes erfuhr, nicht. Durch Zugehörigkeit wollte ich das nicht stützen. Latzel bezieht sein Gehalt und bekämpft.

Grubendol

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Sonntag, 3. Januar 2021, 19:06

In der Antike ist die Jungfrauengeburt ein häufig anzutreffendes Narrativ. Das Christentum hat es weder erfunden noch verwendet es exklusiv.
"Ihr Menschen seid schwach und zerbrechlich! Wenn Euer Magen spricht, dann vergesst Ihr Euer Hirn!
Und wenn Euer Hirn spricht, dann vergesst Ihr Euer Herz! Und wenn Euer Herz spricht, dann vergesst Ihr alles!"

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Montag, 4. Januar 2021, 09:51

Nein, das Christentum hat es nicht erfunden sondern Gott hat es den Propheten schon etwa 800 Jahre vor Christi Geburt vorausgesagt.

Grubendol

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Montag, 4. Januar 2021, 16:15

Die Azteken kannten das auch bei ihrem Gott Huitzilopochtli.
"Ihr Menschen seid schwach und zerbrechlich! Wenn Euer Magen spricht, dann vergesst Ihr Euer Hirn!
Und wenn Euer Hirn spricht, dann vergesst Ihr Euer Herz! Und wenn Euer Herz spricht, dann vergesst Ihr alles!"