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Günter

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Donnerstag, 5. November 2020, 12:26

Horst Stricker: Auch wir Christen werden gerichtet

Hiermit möchte ich mit der freundlichen Genehmigung des Autors Horst Stricker den Beitrag aus Facebook zur Diskussion stellen:

Zitat

AUCH WIR CHRISTEN WERDEN GERICHTET

✅ Kirchliche Karteileichen, Kirchgänger, Getaufte, Jugendleiter, Chordirigenten, Älteste, Pfarrer und Pastoren sowie alle christlichen Gemeindeglieder und Mitarbeiter aus allen Konfessionen werden ebenso vor ihrem Richter erscheinen müssen: Nun wird unser aller Lebenswerk überprüft.

HABEN WIR UNS BEWÄHRT?
Gerade die Christen mahnt Paulus, ihre Zugehörigkeit zu Christus oder einer Kirche nicht als Freibrief zu missbrauchen. Frömmigkeit ohne geistliche und ethische Konsequenz kann vor dem Richter aller Menschen nicht bestehen: "Denn wir alle müssen vor Christus erscheinen, wenn er Gericht hält. Dann wird jeder Mensch bekommen, was er verdient, je nachdem, ob er in seinem irdischen Leben Gutes getan hat oder Schlechtes" (2 Kor 5,9-10).

✅ Zwar ist unsere Schuld durch Jesu Tod beglichen. Auch die schwerwiegende Frage, wo wir in der Ewigkeit sein werden, ist bei allen jenen geklärt, die durch Umkehr, Glaube und Taufe, also durch die Wiedergeburt, dem Herrn gehören und Jesus Christus von Herzen nachfolgten. Die Frage aber, ob wir selbstlos, verantwortlich und vorbildlich gelebt haben, steht nun zur Debatte:

✅ ✅ "Dann wird die Feuerprobe gemacht: Das Werk eines jeden wird im Feuer auf seinen Wert geprüft" (1. Kor 3,13). Vieles, was wir für wertvoll erachtet haben, wird sich als "Holz, Heu und Stroh" erweisen (1 Kor 3,12). Denn es war ich-zentriert. Anderes dagegen zeigt sich als "Gold, Silber und Edelsteine" (1 Kor 3,12) – weil es sich als Frucht des Geistes erweist.

Es steht somit die Klärung an, ob wir mit den anvertrauten Gaben und Berufungen selbstlos und jesusgemäß umgegangen sind. Kurz gesagt: Haben wir uns bewährt? Lebten wir die Heiligung? Haben wir gedient – oder geherrscht? Uns wird also eine Gewinn- u. Verlustrechnung vorgelegt (vgl. 1 Kor 3,14-15).

AUF DIE TREUE KOMMT ES AN
Demzufolge werden Christen im Himmel nicht alle gleich sein. Wie es Unterschiede im Grad des Bösen gibt, so gibt es auch Abstufungen im Guten. Jesus selbst spricht vom Geringsten im Reich Gottes – der aber größer wäre als Johannes der Täufer (Matt 11,11).

✅✅ Offensichtlich teilt Jesus im Gericht seinen Nachfolgern den "Lohn" zu, der ihrer gelebten Berufung entspricht. Manche Jünger Jesu haben für das Reich Gottes alles gegeben, sogar ihr Leben. Andere gingen den Weg des geringsten Widerstands.

Die einen waren Nachfolger, die anderen nur regelmäßige Gottesdienstbesucher. Die einen zeichneten sich aus als hingebene Väter und Mütter, die dem eiskalten Wind der Ego-Gesellschaft widerstanden und für ihre Familie sorgten. Die anderen wollten ihre Karriere sichern. Die einen liebten in Treue ihre Ehepartner. Die anderen suchten einen sexuell attraktiven Partner, um ihr Vergnügen zu steigern.

✅ Das alles wertet Gott. Dabei schätzt er unsere Aufsehen erregenden Taten offensichtlich anders ein als wir. Nicht, wer eine öffentliche Bedeutung und Anerkennung genoss, ist der Größte im Himmelreich, sondern wer selbstverleugnend liebte und diente (Luk 22,24-27).

✅✅✅ Die Belohnung wird entsprechend unterschiedlich ausfallen (Luk 19,22-27; Matt 25, 14-30): Es gibt Letzte und es gibt Erste (Matt 10,30); sogar Ehrenplätze (Matt 20,23). Je eindeutiger man sein Leben an Christus hingibt, desto mehr empfängt man im Himmel (Matt 19,29).

✅ Auch Paulus bezeugt, dass wir jenen Lohn erhalten, der unserer Mühe für das Reich Gottes entspricht (1 Kor 3,8 ). Dabei zählt vor allem die Treue – besonders die Treue im Kleinen: "Recht so, du tüchtiger und treuer Knecht, du bist über Wenigem treu gewesen, ich will dich über Viel setzen; geh hinein zu deines Herrn Freude" (Matt 25,21– LÜ).

Horst Stricker

https://m.facebook.com/story.php?story_f…100001583881559
Liebe Grüße :)

 

Günter

 


Kim

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2

Donnerstag, 5. November 2020, 17:50

Nun, das ist ja wiedermal die reine Gesetzlichkeit.

"Vergelt's Gott!" usw. - das hat mit dem Evangelium aber nichts zu tun!

Dazu der folgende Auszug aus http://worte-haben.de/am-ende-der-liebe-…gesetzlichkeit/

Zitat


Es geht nicht darum, ohne Regeln zu leben. Sondern darum, dass wir uns nicht von den Buchstaben des Gesetzes dazu verleiten lassen, das wichtigste Gebot nicht mehr zu leben: »Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben von ganzem Herzen, von ganzer Seele und mit all deiner Kraft und deinem ganzen Gemüt, und deinen Nächsten wie dich selbst« Lk.10,27

Wenn wir damit anfangen, Gesetzesvorschriften aus der Bibel wichtiger zu erachten, als unseren Nächsten, dann wird etwas in eine falsche Richtung gerückt. Dann geht es nicht mehr um Liebe zu Gott und zum Nächsten. Dann sind uns die Buchstaben des Gesetzes (der Bibel), und die Regeln, die wir daraus erstellen, wichtiger als das, was Gott uns in unsere Herzen gelegt hat. Gesetzlichkeit ist der Tod unseres Glaubens, weil wir dann vergessen, was Jesus am Kreuz für uns getan hat. Dann erheben wir uns über andere, stellen Regeln auf, wollen, dass sie nach unseren Reglements leben, anstatt uns von der Liebe Gottes leiten, von Ihm treiben zu lassen.


Das Ende der Gesetzlichkeit ist der Anfang der Liebe
Ja, mitunter fällt es sehr schwer, von den Buchstaben des Gesetzes aufzuschauen, wenn man viele Jahre lang darin gelebt hat, und immer wieder so gelehrt wurde. Aber es ist nicht das Gesetz, das uns das Leben bringt, das uns errettet hat. Das war allein Jesus, der für uns gestorben ist. Ja, wenn man gefangen ist in der Gesetzlichkeit, und sich von einer frommen Tat zur nächsten treibt, oder treiben lässt, fühlt es sich mitunter durchaus so an, als wäre man auf dem richtigen Weg. Und es sind dann die anderen, die man auf dem vermeintlich falschen Weg sieht, nur weil sie ein ganz anderes Christsein leben.


Ich will nicht gesetzlich sein. Ich mag anderen Menschen nicht sagen, wie sie zu leben haben. Mein Leben passt vielen nicht. Und ich weiß nicht, wie oft mir schon der Glaube an Gott abgesprochen wurde, nur weil ich wieder mal nicht in eine (gesetzliche) Schublade gepasst habe. Der Pfad der Gesetzlichkeit führt meiner Ansicht (und meiner Erfahrung) nach weg von der Liebe Gottes, und auch weg von der ersten Liebe zu Gott. Um genau diese Liebe aber geht es Gott. Denn nur mit dieser Liebe können wir Ihn von ganzem Herzen, mit ganzer Seele und mit ganzem Verstand lieben und unseren Nächsten wie uns selbst!

http://worte-haben.de/am-ende-der-liebe-…gesetzlichkeit/

Adele

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Donnerstag, 5. November 2020, 19:48

Kim, das alles wäre billige Gnade!

Dietrich Bonhoeffer schrieb:
„Billige Gnade ist der Todfeind unserer Kirche. Unser Kampf heute geht um die teure Gnade.“
"Leistung muss sich wieder lohnen"

Grubendol

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Donnerstag, 5. November 2020, 21:13

Ich halte das alles nur für Geschwätz.
"Ihr Menschen seid schwach und zerbrechlich! Wenn Euer Magen spricht, dann vergesst Ihr Euer Hirn!
Und wenn Euer Hirn spricht, dann vergesst Ihr Euer Herz! Und wenn Euer Herz spricht, dann vergesst Ihr alles!"

Gera

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Freitag, 6. November 2020, 10:41

Das Wort Gottes sagt klar, wie oben mit Bibelstellen belegt, dass es im Himmel eine Rangordnung geben wird. Ich gehe davon aus, dass jeder dann mit dem zugewiesenen Platz zufrieden ist. Mit Gesetz hat diese Lehre nichts zu tun, denn durch Halten des Gesetzes wir niemand gerettet. Unser neues Gebot ist, wie beschrieben die Liebe.

Heidi

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Freitag, 6. November 2020, 15:43

Ich halte das alles nur für Geschwätz.
Was hältst du für Geschwätz?
Meine Heimat sind nicht nur meine Berge, sondern auch das Watt!


Peppi

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Freitag, 6. November 2020, 15:50

„Die Letzten werden die Ersten sein und die Ersten werden die Letzten sein.“

Petrus fragte einmal nach dem Lohn der Nachfolge. Jesus, antwortete: „Aber viele, die die Ersten sind, werden die Letzten und die Letzten werden die Ersten sein.“ siehe: Matthäus 19,27-30 bzw. Markus 10,28-31.

Anschließend erzählte Jesus das Gleichnis vom ungerechten Lohn der Weinbergarbeiter und verwendete sagte erneut: „So werden die Letzten die Ersten und die Ersten die Letzten sein.“ siehe: Matthäus 20,1-16.



Auf dem Weg nach Jerusalem warnte Jesus eindringlich vor der engen Tür ins Reich Gottes – viele werden sich bemühen, aber am nächsten ist das Volk Gottes. Viele werden rufen, aber nicht ins Reich Gottes kommen. „Und siehe, es sind Letzte, die werden die Ersten sein, und sind Erste, die werden die Letzten sein.“ Lukas 13,22-30.

Adele

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Freitag, 6. November 2020, 19:07

RE: „Die Letzten werden die Ersten sein und die Ersten werden die Letzten sein.“

Petrus fragte einmal nach dem Lohn der Nachfolge. Jesus, antwortete: „Aber viele, die die Ersten sind, werden die Letzten und die Letzten werden die Ersten sein.“ siehe: Matthäus 19,27-30 bzw. Markus 10,28-31.

Anschließend erzählte Jesus das Gleichnis vom ungerechten Lohn der Weinbergarbeiter und verwendete sagte erneut: „So werden die Letzten die Ersten und die Ersten die Letzten sein.“ siehe: Matthäus 20,1-16.



Auf dem Weg nach Jerusalem warnte Jesus eindringlich vor der engen Tür ins Reich Gottes – viele werden sich bemühen, aber am nächsten ist das Volk Gottes. Viele werden rufen, aber nicht ins Reich Gottes kommen. „Und siehe, es sind Letzte, die werden die Ersten sein, und sind Erste, die werden die Letzten sein.“ Lukas 13,22-30.
Das passt aber überhaupt nicht zu diesem Thema! Für gottesfürchtiges und anständiges, also gesetzestreues Verhalten gibt es Gottes Lohn. Nicht aber für schlimme Sünden wie Homosexualität und Kindesmord! An ihren Früchten werdet ihr die erkennen!



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Gera

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Samstag, 7. November 2020, 17:29

Peppi,
ich verstehe nicht genau, was du aussagen willst. Gottes Wort sagt, dass die, die wiedergeboren sind, ins Reich Gottes kommen werden. Nun stellt sich die Frage, ob im Himmel jeder denselben Platz einnimmt.

Lydia

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Sonntag, 8. November 2020, 12:09

Also, die Obermoralisten Loge, die normal Anständigen Sperrsitz und die Sünder Stehplatz? ?(

Gera

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Sonntag, 8. November 2020, 16:48

Ich denke, das entscheidet allein Jesus und vermute, dass die Martyrer besonders geehrt werden.

Farius

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Dienstag, 17. November 2020, 18:11

Peppi,
ich verstehe nicht genau, was du aussagen willst. Gottes Wort sagt, dass die, die wiedergeboren sind, ins Reich Gottes kommen werden. Nun stellt sich die Frage, ob im Himmel jeder denselben Platz einnimmt.
Du meinst also, dass die Wiedergeburt den Seelen Gelegenheit gibt, Fehler im neuen Leben zu korrigieren?

Peppi

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13

Freitag, 20. November 2020, 13:51

Peppi,
ich verstehe nicht genau, was du aussagen willst. Gottes Wort sagt, dass die, die wiedergeboren sind, ins Reich Gottes kommen werden. Nun stellt sich die Frage, ob im Himmel jeder denselben Platz einnimmt.
Du meinst also, dass die Wiedergeburt den Seelen Gelegenheit gibt, Fehler im neuen Leben zu korrigieren?
Nein, das meine ich nicht. Aber viele Christen sagen, dass ein Mensch, wenn er ein gottgefälliges Leben führt, einen besseren Platz im Himmel bekommt, als derjenige, der zwar Gott in sein Leben aufgenommen hat, aber trotzdem sündigt = sprich nicht alle Gebote hält.

Farius

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Freitag, 20. November 2020, 17:27

Peppi,
ich verstehe nicht genau, was du aussagen willst. Gottes Wort sagt, dass die, die wiedergeboren sind, ins Reich Gottes kommen werden. Nun stellt sich die Frage, ob im Himmel jeder denselben Platz einnimmt.
Du meinst also, dass die Wiedergeburt den Seelen Gelegenheit gibt, Fehler im neuen Leben zu korrigieren?
Nein, das meine ich nicht. Aber viele Christen sagen, dass ein Mensch, wenn er ein gottgefälliges Leben führt, einen besseren Platz im Himmel bekommt, als derjenige, der zwar Gott in sein Leben aufgenommen hat, aber trotzdem sündigt = sprich nicht alle Gebote hält.

Du meinst also, dass im Himmel Platz für Seelen ist, die noch sündigen ? Das führt doch zu Chaos.

Aber obige Bibelstelle spricht doch klar von Wiedergeburt. Wie verstehst Du das?

Broccoli

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Samstag, 21. November 2020, 11:42

Peppi,
ich verstehe nicht genau, was du aussagen willst. Gottes Wort sagt, dass die, die wiedergeboren sind, ins Reich Gottes kommen werden. Nun stellt sich die Frage, ob im Himmel jeder denselben Platz einnimmt.
Du meinst also, dass die Wiedergeburt den Seelen Gelegenheit gibt, Fehler im neuen Leben zu korrigieren?
Nein, das meine ich nicht. Aber viele Christen sagen, dass ein Mensch, wenn er ein gottgefälliges Leben führt, einen besseren Platz im Himmel bekommt, als derjenige, der zwar Gott in sein Leben aufgenommen hat, aber trotzdem sündigt = sprich nicht alle Gebote hält.
:?:
Peppi, das glaube ich nicht. Meinst du ehrlich, daß die besonders Anständigen im Himmel einen Logenplatz bekommen und ein Sünder wie ich, der Gottes Vergebung angenommen hat, nur einen Stehplatz?