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Johann

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1

Donnerstag, 8. Oktober 2020, 13:45

Deutscher Steuerwahn! Comeback der Vermögensteuer?

Die SPD und die Grünen wollen die Leistungsträger in Deutschland enteignen. Durch die Hintertür gehen Sie dann mit den Linken zusammen! Jetzt müssen wir aufpassen! STOP sage ich nur!!!

Zitat

Von 25 auf 32 Prozent: Nicht nur die Vermögen hat die SPD im Visier. Ihr Ziel ist es, bei der Einkommensteuer zukünftig ab einem Jahreseinkommen von 100 000 Euro pro Person einen Steuersatz von 49 Prozent zu erheben. Zudem soll die Abgeltungsteuer von 25 auf 32 Prozent steigen.

Größter Angstmacher ist momentan jedoch der erklärte Wille, die schon beerdigte Vermögensteuer erneut einzuführen. Die gibt es derzeit nur formal auf dem Papier. Denn zuletzt wurde sie 1996 erhoben und 1997 vom Bundesverfassungsgericht für verfassungswidrig erklärt. Der Grund: Immobilien wurden weitaus günstiger bewertet als andere Vermögensgegenstände. Da die SPD ihre neue Steuerpeitsche gerichtsfest machen will, sollen Immobilien im Zuge der neuen Vermögensteuer mit Hilfe von 2009 erneuerten Richtlinien der Erbschaft- und Schenkungsteuer bewertet werden. Im Rahmen des Zensus 2011, der sogenannten Volkszählung, mussten Haus- und Grundbesitzer bereits haarklein über Besitz und Größe Auskunft geben. Da ist es nur naheliegend, dass die Finanzämter bald auch den Wert der Immobilie schätzen und besteuern.

Substanzsteuer sogar rückwirkend?

Auch die Grünen sparen nicht an Details. Gerade erst sagte ihr Fraktionsvorsitzender Jürgen Trittin, dass er eine Vermögensteuer sogar rückwirkend einführen möchte, damit jetzt nur ja keiner davonlaufen könnte. Übertroffen wird er allenfalls noch von der Linken, die fünf Prozent Steuersatz ab einem Vermögen von einer Million Euro fordert. Bis 1996 griff – unter einer CDU-Regierung – die Vermögensteuer bereits ab 120 000 D-Mark. Wenig wahrscheinlich, dass Grüne oder SPD ihre Grenze angesichts dieser Steilvorlage in den siebenstelligen Bereich legen werden.

Doch die Euro-Schulden sind damit längst noch nicht beglichen: Stefan Bach vom gewerkschaftsnahen Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) hat zur Euro-Rettung eine Art Lastenausgleich bei Wohlhabenden durchgerechnet. Der Vorschlag: Die Abgabe solle für diejenigen gelten, die mehr als 250 000 Euro (Ehepaare: 500 000 Euro) besitzen, Immobilien mit eingerechnet. Von ihrem Besitz, der diese Grenze übersteigt, müssten die Vermögenden dann zehn Prozent an den Fiskus abgeben oder zwangsweise an den Staat verleihen, so das ausgearbeitete Konzept – auf diese Weise ließen sich 230 Milliarden Euro mobilisieren. Ältere Bundesbürger werden sich noch erinnern: Nach dem Krieg wurden sie schon einmal mit einem Lastenausgleich, einer „Zwangshypothek“ auf ihre Immobilie belegt.

https://www.focus.de/finanzen/steuern/ti…aid_853698.html

Grubendol

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2

Donnerstag, 8. Oktober 2020, 16:30

Deutsche Arbeiter - die SPD will euch eure Villen im Tessin wegnehmen.
"Ihr Menschen seid schwach und zerbrechlich! Wenn Euer Magen spricht, dann vergesst Ihr Euer Hirn!
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Antje

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Montag, 12. Oktober 2020, 14:18

Deutsche Arbeiter - die SPD will euch eure Villen im Tessin wegnehmen.
Mehr fällt einem da wirklich nicht mehr ein! 8o

Adele

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4

Freitag, 16. Oktober 2020, 12:28

Nicht vergessen: Die meisten Steuern in Deutschland zahlen sowieso die Reichen und der Mittelstand. Über 50 % ihres Einkommens geht an den Staat. Wer da noch mit einer Vermögenssteuer o.ä. weitermelken will, der vertreibt die Wohlhabenden aus Deutschland. Warum legen viele deutsche Künstler und Sportler denn schon längst im Ausland? z. B. Boris Becker. Weil sie dort nicht so abkassiert werden wie hier!

Grubendol

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5

Freitag, 16. Oktober 2020, 16:35

Nicht vergessen: Die meisten Steuern in Deutschland zahlen sowieso die Reichen und der Mittelstand. Über 50 % ihres Einkommens geht an den Staat. Wer da noch mit einer Vermögenssteuer o.ä. weitermelken will, der vertreibt die Wohlhabenden aus Deutschland. Warum legen viele deutsche Künstler und Sportler denn schon längst im Ausland? z. B. Boris Becker. Weil sie dort nicht so abkassiert werden wie hier!

Das ist nicht wahr, in der Masse bestreiten die kleinen Leute den Staatshaushalt.

Zitat

In Deutschland war die Vermögensteuer eine stichtagsbezogene Substanzsteuer, die vom Wert des Nettovermögens (Bruttovermögen abzüglich Schulden) des Steuerpflichtigen berechnet wurde. Zur Bemessungsgrundlage gehörten Immobilien, Sparguthaben, Wertpapiere und Lebensversicherungen, außerdem Sachvermögen wie Kraftfahrzeuge, Hausrat oder Kunstgegenstände. Steuerpflichtig waren sowohl natürliche als auch juristische Personen. Natürliche Personen erhielten gemäß § 6 Abs. 1 VSt einen Freibetrag von 120.000 DM oder umgerechnet rund 60.000 Euro.

Die Vermögensteuer wurde zuletzt 1996 erhoben, in jenem Jahr hatte sie ein Steueraufkommen von etwa 9 Milliarden DM generiert.[5] Die Vermögensteuer stand als Ländersteuer den Bundesländern zu (Art. 106 Abs. 2 Nr. 1 GG). 1995 entschied das Bundesverfassungsgericht, dass eine unterschiedliche steuerliche Belastung von Grundbesitz und sonstigem Vermögen mit Vermögensteuer nicht mit dem Gleichheitsgrundsatz (Art. 3 Abs. 1 GG) vereinbar sei.[6] In den Beratungen zum Jahressteuergesetz 1997 stellte die damalige Bundesregierung zwar fest, dass es keinen verfassungsrechtlichen Zwang zur Abschaffung der Vermögensteuer gebe, trotzdem wird seither die Vermögensteuer mit Wirkung ab 1997 nicht mehr erhoben,
obwohl das Vermögensteuergesetz weiterhin in Kraft ist(...)
Wikipedia

Viel wichtiger aber wäre eine neue Steuer auf Onlinehandel, damit die großen Internetkonzerne endlich zur Kasse gebeten werden.
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Adele

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6

Freitag, 16. Oktober 2020, 20:35

Viel wichtiger aber wäre eine neue Steuer auf Onlinehandel, damit die großen Internetkonzerne endlich zur Kasse gebeten werden.


Seid doch froh! Sonst könntet ihr nicht so billig bei Amazon und Co einkaufen! Es lohnt sich also für uns alle! :D

Quark

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7

Samstag, 17. Oktober 2020, 06:38


Viel wichtiger aber wäre eine neue Steuer auf Onlinehandel, damit die großen Internetkonzerne endlich zur Kasse gebeten werden.


Na das ist ja eher ein grundsätzliches Problem. Solange die Einnahmen in dem Staat besteuert werden, in dem das Unternehmen seinen Sitz hat, wird sich an der Vermögensverschiebung von Gewinnen in Niedrigsteuerländer nichts ändern. Da sind ja eher EU-weite Regelungen erforderlich, Deutschland wird da keinen Alleingang machen können.

Grubendol

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Samstag, 17. Oktober 2020, 19:38

Natürlich könnte Deutschland das tun. Es gibt kein EU-Verbot für nationale Gesetze. Es ist lediglich Lobbyismus, der das verhindert.
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Kim

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9

Samstag, 17. Oktober 2020, 20:18

Bei den Entscheidungen für Regeln für die Autobauer fragt die GroKo auch nicht nach den anderen EU-Ländern. Das sind doch nur dumme Ausreden! :wacko:

Grubendol

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10

Samstag, 17. Oktober 2020, 20:23

Bei den Entscheidungen für Regeln für die Autobauer fragt die GroKo auch nicht nach den anderen EU-Ländern. Das sind doch nur dumme Ausreden! :wacko:

+1

Oder beim Tempolimit.
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