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Gera

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Über mich: Ich bin entschiedener Christ und artikuliere klar meinen Standpunkt

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1

Montag, 17. August 2020, 12:44

Es wird gegessen, was auf den Tisch kommt!

Wir sind so erzogen worden als Nachkriegsgeneration, dass man aß, was vorgesetzt wurde. Bei unseren vielen Missionsreisen, vor allem nach Osteuropa, hielten wir es mit dem Bibelwort, dass man essen soll, was vorgesetzt wird und das war icht immer lecker, Pansen, Katze, trockenes Brot...
Nun habe ich Diabetes und muss Diät leben, damit ich nicht spritzen muss. im letzten Jahr grillten wir mehrfach mit Freunden, jeder brachte Salate, Fleisch und der gastgeber hatte Cola u.s.w. Ich nahm dann immer mein Mineralwasser selbst mit. IAlle brachten das marinierte discounterfleisch und in der regel aß man etwa 6 szeaks. Ich nahm dann ein paar teure hackfleischbällchen und für mich ein Steak, weil ich nur sehr gute Qualitäten von Tieren darf, die natürlich leben. Da wir für ein Hähnchen 24€ zahlen, reicht dass dan für 4 Mahlzeiten und wir essen sehr wenig Fleisch. Eine Frau achtete immer darauf, dass sie einen Salat hatte, den ich essen durfte und ich freute mich sehr.
Jetzt besuchten wir eine Freundin und ich sagte, wir hätten gegessen, bitte keine Kuchen. Sie versprach nur Kaffee und ich nahm ein warmes selbst gebckenés Brot mit. Ich wurde sehr bedrängt, doch Sahnekuchen zu essen. Dann warteten wir auf Kaffe und uns wurde schwarzer Tee ib´n einer Tasse vorgesetzt. Ich darf etwas schwarzen Tee, aber das ist der einzige Tee, den ich normalerweise mit Süßstoff oder Birkenzucker trinke. Ich würgte ganz schön, während alle anderen ihrebn süßen Tee tranken. Am Wochenende besuchten wir freunde, die mich sehr drängten, Pflaumenkuchen zu essen, obwohl ich vorher bat, keinen Kuchen zu kaufen und selbst Obstsalat für alle mitnahm. Als ich darauf beharrte, den Kuchen nicht zu essen, wurde mir einfach ein Stück aufgetan, das ich zu essen hätte. Ich gab es meinem Mann, damit meine Nieren keinen Zucker ausscheiden. Abends wurden wir zum Grillen eingeladen, sie hatten ganz lieb ein großes Schlemmen vorbereitet, für 4 Leute 10 Bratwürste, 10 Nackenkoteletts und 20 Hähnchensteaks aus dem Discounter, dazu Baguette. Jetzt überwand ich mich ich mich und aß ein Nackensteak mit Ketschup, weil es unhöflich gewesen wäre. Baguette lehnten wir beide ab, da wir seit fast 2 Jahren keinen Weizen essen.
Jetzt frage ich mich, was wir tun, wenn zu uns einer zum Grillen kommt. Die Leute schlemmen gern, Herr Pastor isst mindestens 6 Steaks. Solch ein Abend würde mich bei unserem Fleisch vom Bauern 100€ kosten. Wir grillen auch, Paprika, Tomaten, Käse, Mais, etwas Fleisch, das ich selbst mariniert habe ihne Konservierungsstoffe, alle, was wir anbieten können, ist ohne Nährhefe, Glutamat u.s.w. Durch die Diät sind meine werte mit wenig Tabletten gut. Da wir bereits seit etwa 5 Jahren kein Billigfleisch mehr kauften, vermisen wir das viele Fleisch nicht.
Was ist mit dem Satz: esst, was euch vorgesetzt wird? Wir laden nicht mehr oft ein, Dinkel- oder Chicoreenudeln mag nicht jeder, unser massenweise Gemüse auch nicht. Meine Kuchen backe ich mit Dinkel und süße mit Äpfeln, ab und zu zwei Datteln..

Kim

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2

Mittwoch, 19. August 2020, 17:10

Ein veralteter Schack! Nicht mehr zeitgemäß!

Gera

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3

Samstag, 22. August 2020, 10:23

Für mich und einige topaktuell, hörte gerade gestern von jemandem: " das angebotene Discounterfleisch beim Grillen war eklig!"
Eine Bekannte bringt überall etwas Milch mit, weil sie im Kaffee nur beste Qualität nimmt, sie verträgt nur sehr hochwertigen Kaffee und den kaufen wir, wenn sie kommt.
Veraltet ist, dass alles gegessen wurde, Hauptsache, es gab etwas.

Antje

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4

Sonntag, 23. August 2020, 13:36

Ein veralteter Schack! Nicht mehr zeitgemäß!
So ist das!

Bille1966

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5

Montag, 24. August 2020, 11:12

Ich glaube es geht, wie bei Allem, um das Maßhalten.
Ich kaufe auch heute noch Discounterfleisch, esse deshalb aber nicht die ganze Packung sondern teile ein.
Natürlich wird gegessen, was auf den Tisch kommt. Ich darf doch wählen, wenn ich etwas nicht mag, dann nehme ich davon nichts. Esse dann von den anderen Dingen. Zumeist ist etwas dabei, was ich esse.

So erkläre ich es auch meinen Familien, wieviele Familien kenne ich, wo die Kinder in den Topf schauen, Bäh sagen und Mutter schmeißt es weg und die Kinder bekommen Cornflakes. Aber beklagen sich dann, dass nichts zu Essen da sei.
Wer eingeschränkt essen kann hat natürlich ein Problem, es sollte aber möglich sein dies zu kommunizieren. Wo nicht, da bringe ich dann selber mit. Ich hatte vor einigen Jahren ziemliche Probleme, ich habe nie erwartet, dass Andere da für mich sorgen, sondern tat dies selbstständig. Niemand war böse, Alle verstanden was los ist und haben es akzeptiert.

Gera

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6

Dienstag, 25. August 2020, 09:39

Bille, meinst du, ich kann es beim Grillen machen und mir ein Steak von einem Rind mitbringen, das natürlich aufgewachsen ist ohne Antibiotika und Mastfutter ohne das alle erwarten, dass ich auch für sie ein Steak für 8-10 € kaufe? Bei einem Freund tat ich das und sie aßen massenweise ihr Grillfleisch.

Bei AVC war es so schön, die Köchin sagte, sie schaffe es, dass ich bei den Gebetstagen mit essen kann. Einmal machte sie ein paar Gemüsebällchen, damit ich auch etwas hatte, nachmittags backte sie Quarkbällchen und sagte, sie seien für alle 30 ohne Zucker. Gut, ich aß, auch wenn Weizen darin war, da kommt es auf die Menge an, aber da zeigte sich Liebe Jesu.

Till

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7

Dienstag, 25. August 2020, 15:20

Diesen Spruch gab es in meiner Kindheit bei uns zu Hause immer. Und es mußte wirklich alles aufgegessen werden. Ich habe es gehasst!

Neemo

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8

Montag, 12. Oktober 2020, 12:43

Aus heutiger Sicht ist das allerdings eben Schwachsinn wenn man als Elter sowas durchsetzen muss. Ich mein Nachkriegszeit mit dem Jahr 2020 vergleich .. also bitte. Klar wenn dann auch wieder die Stimmen laut die sagen "ja toll hier wird essen weggeschmissen und in Afrika haben die Kinder nichts zu essen". Gut Essen wegschmeißen ist genau so etwas dummes Jahr, aber zu sagen du isst was auf dem Tisch steht ist a weder zeitgemäß nicht bringt es was wenn man dem Kind etwas rein zwingt was es vielleicht gar nicht mag. Da kann man sich lieber um sowas Kümmern was auf dem Tisch steht. Das kann ja evtl noch gut aussehen. Geschirr Besteck etc. Da gibts zum Beispiel schönes Geschirr. Ich mein ist eine sinnvollere Unterhaltung als drüber zu streiten ob man heute auch noch alles essen soll was aufgetischt wird. Ich selbst hab das in meiner Kindergartenzeit mal erlebt. Da gabs dann einen Vorfall und dann war die Erzieherin auf Eis gelegt.

Kim

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9

Montag, 12. Oktober 2020, 14:11

Aus heutiger Sicht ist das allerdings eben Schwachsinn wenn man als Elter sowas durchsetzen muss. Ich mein Nachkriegszeit mit dem Jahr 2020 vergleich .. also bitte. Klar wenn dann auch wieder die Stimmen laut die sagen "ja toll hier wird essen weggeschmissen und in Afrika haben die Kinder nichts zu essen". Gut Essen wegschmeißen ist genau so etwas dummes Jahr, aber zu sagen du isst was auf dem Tisch steht ist a weder zeitgemäß nicht bringt es was wenn man dem Kind etwas rein zwingt was es vielleicht gar nicht mag. Da kann man sich lieber um sowas Kümmern was auf dem Tisch steht. Das kann ja evtl noch gut aussehen. Geschirr Besteck etc. Da gibts zum Beispiel schönes Geschirr . Ich mein ist eine sinnvollere Unterhaltung als drüber zu streiten ob man heute auch noch alles essen soll was aufgetischt wird. Ich selbst hab das in meiner Kindergartenzeit mal erlebt. Da gabs dann einen Vorfall und dann war die Erzieherin auf Eis gelegt.
Sehr ich auch so. :)

Gera

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10

Mittwoch, 14. Oktober 2020, 10:11

Es kann aber auch anstößig wirken. Eine Freundin liebt Kaffee mit Milch und Zucker und zwar nur ganz teuren X. Sie trinkt 3 -4 Tassen und die letzte lässt sie immer halbvoll stehen. Ich bin so erzogen, dass ich das schade finde. Man sollte wissen, wieviel Durst man hat.