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Gera

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21

Donnerstag, 19. März 2020, 17:48

Gemeinschaft ist möglich

" Denn wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind, bin ich mitten unter ihnen " ( Mt 18,20)

Vor 2 Wochen haben wir noch mit 1000 anderen in der "night of worship" angebetet. Nun ist das nicht mehr möglich. Aber Jesus hat uns verheißen, dass er überall da ist, wo 2 versammelt sind. Möchtest du mit jemandem beten? Dann melde dich bei uns und wir können uns im Internet dazu treffen.

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22

Samstag, 28. März 2020, 20:16

Botschaft für Christen

Mein neuer Impuls richtet sich eigentlich an Christen. Vor Jahren erzählte ich davon in Gebetskreisen vor allem in der katholischen >Kirche aber auch Evangelischen. zu Freikirchen hatte ich derzeit kaum Kontakt,
"" Paulus und Silas beteten und lobten Gott." ( Apg 16,25)

Der Herr sah ihren Lobpreis und rettete sie aus dem Gefängnis. Im September 1975 sprach der Heilige Geist in Montreal zu mir, ich solle nach Deutschland. Er zeigte mir einige Dinge, die neben unserem Freund Pastor M. Barsuhn auch andere Leiter bestätigten als vom Herrn, niemand wusste den Zeitpunkt - jetzt scheint er da. Ich sah Krankheit und hörte," es wird zu wenig Ärzte geben", Nahrung wurde knapp, Erdbeben und mehr zeigte mir der Heilige Geist. Aber den Akzent lege ich jetzt auf das letzte Bild. Ich sah Christen, die mit erhobenen Händen den Herrn anbeteten und sie sahen nicht verkrüppelt oder lädiert aus. Das erzählte ich erstaunt damals immer wieder. Für uns Christen ist es wichtig, Buße zu tun wegen der Lauheit, Fürbitte ist ein wesentlicher Dienst, aber der dritte Punkt ist, die Vergebung anzunehmen und Gott die Ehre zu geben, ihn zu erheben als König der Könige und Herr der Herrn. Wer macht mit und proklamiert die Königsherrschaft unseres Gottes?"

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23

Freitag, 3. April 2020, 10:51

Ermutigung in schqerer Zeit


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24

Sonntag, 26. April 2020, 11:41

Der neue Impuls ließ etwas auf sich warten, weil ich auf der Suche war, welchen Weg Nachfolger Jesu gehen sollten. Nun wieder ein paar Gedanken:

1.Thessalonicher 5,16f
"…16Seid allezeit fröhlich, 17betet ohne Unterlass, 18seid dankbar in allem; denn das ist der Wille Gottes in Christus Jesus"
In christlichen Foren finde ich viel Kritik an der Regierung, Freudenrufe, wenn einer widerspricht, übelste Beschimpfungen von Politikern...Für mich ist das nicht unser Auftrag als Jünger Jesu. Die Politiker weltweit haben einen ganz schweren Stand und auch ich halte manche Maßnahmen für übertrieben, z.B. wo nicht eine Person auf einer Parkbank sitzen darf. Einige Christen mögen sich in die Politik berufen fühlen, aber für alle gibt es einen Aufruf zu beten. Das ist unsere Waffe, beten, dass die Verantwortlichen klug entscheiden, beten für Bewahrung, dass der Herr weiteres Übel abwendet und vor allem den Herrn zu preisen und seine Herrschaft auszurufen. " Herr, dein Reich komme, dein Wille geschehe!" denn unser Gott hat alles unter Kontrolle.

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25

Dienstag, 12. Mai 2020, 09:36

" ...meine Freiheit soll niemanden zu Fall bringen." 1. Kor 8,9
Immer mehr Christen schimpfen, widersetzen sich bewusst staatlichen Anordnungen, gehen provokativ ohne Maske einkaufen, halten Abstand nicht ein. Sollte Protest der neue Ruf Gottes sein? Manch einer bekommt Panik, nun doch zu erkranken. Ich sehe den Auftrag Jesu immer noch darin, das Evangelium in die Welt zu bringen. Es ist gut, dass wir unsere Meinung frei äußern können. Dennoch sollte unsere Freiheit nicht anderen zum Anstoß werden oder neue Ängste auslösen. Bei einigen Anordnungen der Regierenden, die selbst vor nie gekannten Problemen stehen, kann man durchaus anderer Meinung sein. Aber den Auftrag, Licht in dieser Welt zu sein, sollte ein Christ niemals aus den Augen verlieren. Paulus schreibt in 1. Kor 8,13, dass wir auf Fleisch verzichten sollten, wenn es den Bruder zu Fall bringt, das ist ein Ausdruck der Liebe Jesu in dieser dunklen Zeit! Ob die Maske schützt, kann ich nicht beurteilen; aber ich habe die Freiheit, sie aufzusetzen, damit niemand in Nöte kommt. Allein die Liebe Jesu kann uns Halt geben in der momentanen Krise. Ist es nicht sinnvoller, für die frohe Botschaft zu sein als für Aufstand und Tumult unsere Kraft einzusetzen?

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26

Sonntag, 24. Mai 2020, 11:16

Ich bin etwas erschrocken, welche agressiven Töne ich gerade von Christen höre gegen jede Maßnahme der Regierung, weil das Ding total harmlos sein soll. Ja, es gibt Predigten im Netz, dass Corona Christen nicht trifft. Wie harmlos es ist, zeigen das Restaurant in Leer und die Baptistengemende in Frankfurt, was Schutzmaßnahmen rechtfertigt, denke ich, egal ob alle sinnvoll sind. Biblisch gesehen sollen wir die Regierenden stützen, was aber nicht bedeutet, alles zu unterstützen. Ich habe kürzlich ein paar Impulse dazu zusammen gefasst:

Die Obrigkeit hat immer Recht! ?
1.Petr 2,13f Ordnet euch aller menschlichen Einrichtung unter um des Herrn willen; sei es dem König als Oberherrn 14 oder den Statthaltern als denen, die von ihm gesandt werden zur Bestrafung der Übeltäter, aber zum Lob derer, die Gutes tun! 15 Denn so ist es der Wille Gottes. ( Elberfelder)
Meine Oma sah ich nur ein einziges Mal, da sie in Polen lebte. Aber meine Verwandten erzählten, dass im Frühjahr 1945 die Gestapo anordnete, alle sollten ihre Fensterläden runterlassen, im Haus bleiben und niemand dürfe aus dem Fenster schauen. Meine Oma hielt sich nicht daran und sah total elende und halbverhungerte Gestalten am Haus vorbeiziehen. Später erfuhren sie, dass es die Todesmärsche von Auschwitz waren. Es gelang ihr, ihnen Brot zuzustecken. Gerade in Holland widersetzten sich viele den behördlichen Anweisungen und versteckten Juden. Jahre später wurde in der CSSR Peter Müller mit Hubschraubern und Straßensperren gesucht, während Waldemar Sardaczuk, alias Peter Müller, die Sperren passierte. Waldemar erzählte es mal der Presse in unserem Esszimmer.
Petrus ging auf Missstände in der Gemeinde ein. Anscheinend nutzten Christen die neue Freiheit in Jesus, um gegen den Staat zu rebellieren. Paulus schreibt im Römerbrief, dass die Obrigkeit von Gott kommt, deshalb sollten wir sie achten. Wir beten regelmäßig für unsere Regierungen, was nicht bedeutet, dass wir allem zustimmen. In einer Demokratie können wir das auch artikulieren., so lange die Liebe gewahrt bleibt. Meiner Ansicht nach gibt es Wichtigeres, als sich der Maskenpflicht zu widersetzen, denn wir haben einen Auftrag von Jesus zu erfüllen. Wird die Freiheit des Glaubens eingeschränkt durch eine Obrigkeit, braucht man Weisheit und Führung des Heiligen Geistes, wie man reagieren soll. Die Bibel ist immer im Kontext zu betrachten und in Apg 5,29 steht, dass man Gott mehr gehorchen muss als Menschen. Das kann verschieden aussehen. Bonhoeffer sagte, einem Staat, der ihn so belügt, müsse er nicht ehrlich gegenüber sein. Bonhoeffer hatte die Möglichkeit zu fliehen und blieb als geistlicher Beistand im Gefängnis, wo er umkam. Isaak Lius Mutter weigerte sich das Gesetz zu befolgen und ihr 2. Kind in China abzutreiben und heute ist Isaak ein Diener des Herrn. Vera von Trott erzählte uns in den 70-gern, dass ihr Bruder nach viel Gebet das Staufenberg Attentat mit beging und dafür sein Leben verlor. Christen sahen sich geleitet zu versuchen Hitler zu töten, um das Massenmorden zu beenden.
David aß die verbotenen Schaubrote ( 1.Sam 21,7) und wurde nicht bestraft. Die Hure Rahab belog ihre Führer und wurde belohnt. Jesus selbst brach mehrfach die Sabbatgesetze. Wir sehen, die Frage nach der Unterordnung ist nicht so einfach zu beantworten ich bin sicher, der Heilige Geist leitet Gottes Kinder und weist ihnen den richtigen, Gott in der Situation wohlgefälligen, Weg. Auf jeden Fall ist es wichtig, nicht nachzulassen für die Obrigkeit zu beten.[/size]

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Dienstag, 9. Juni 2020, 10:16

Meine Antwort auf die Kritik, dass ich das Gebetshaus Augsburg als chistlich akzeptiere. Es geht so weit, dass man mir in einem Forum untersagte, zu posten, dass Deutschland gemeinsam betet wo unter anderem die Augsburger dabei sind.

„ Dass alle eins seien, damit die Welt glaube.“ ( Joh 17,21)

Menschen, die sich zum Christentum bekennen, beten momentan öfter gemeinsam, was viel Kritik auslöst bei denen, die überzeugt sind, mehr Erkenntnis zu haben.
Der Wunsch Jesu war, dass die, die ihm nachfolgen, eins sind. Damit meinte er sicherlich nicht, dass alle uniform gehen müssen. Gott schuf uns als Individuen und einer hat mehr Erkenntnis auf einem Gebiet ein anderer auf einem anderen. Jesus wollte, dass wir einmütig den Vater im Himmel verherrlichen, was nur durch das Kreuzesopfer Jesu möglich ist. Deshalb kann ich mit jedem beten, der anerkennt, dass Jesus für seine Sünden gestorben ist. Wenn ich dann noch meinen Nächsten höher achte als mich selbst, wird der Vater im Himmel vor der Welt verherrlicht und ich denke, dass er dann auch gern unsere Bitten hört.
Wollen wir nicht endlich unser Schubladendenken aufgeben und gemeinsam durch die Krise gehen, damit Heilung in unser Land kommt? Freunde in der evangelischen Kirche begegneten mir immer mit Achtung und ich kenne Katholiken, die Jesus lieben und ihm nachfolgen genau wie manche Freikirchler. Oft bedeutet Evangelisation nur, Menschen aus einer anderen Kirche zu gewinnen, damit eine Denomination wächst, dabei ist jedes Mittel Recht. Ich arbeitete für die katholische Kirche ( was nie bedeutete, dass ich mich mit allem identifizierte), als ein Pastor, für den anscheinend nur Mitglieder einer Freikirche Christen sind, sich zum Ziel setzte, mich und einen charismatischen Pastor zu zerstören und erfand, ich sei Mitglied in dessen Gemeinde, auch wenn ich die Räume nie betreten hatte und streite öffentlich mit meinem Pastor. Der Mann beharrte in seiner Verleumdung und der charismatische Pastor, zu dem ich keinen Kontakt hatte , wurde sehr verletzt dadurch. Weshalb akzeptieren wir nicht, dass auch Menschen Jünger sein können, die einen anderen Weg gehen? Immer wieder kamen Prophezeiungen, dass Buße erfolgen soll, damit der Herr das Land heilt. In meinem Umfeld sah ich keinen einzigen, der Buße tat, dass er andere Christen verurteilte. Bosheit, Verleumdung stehen auf der Tagesordnung und dann meinen Manche; Gott höre ihre Gebete, nur weil sie der richtigen Kirche angehören. Nicht die richtige Gemeinde rettet sondern allein Jesus und er wünscht, dass wir einmütig in Liebe miteinander umgehen. Wenn Christen ihre Überheblichkeit ablegen und die als Brüder sehen, die sich zu Jesus bekennen, wird der Herr vom Himmel hören und uns Hilfe schicken.

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28

Samstag, 12. September 2020, 09:16

Einander achten

[align=start]"Einer achte den anderen höher als sich selbst!" ( Phil 2,3)[/align][align=start]Ich bete, um herauszufinden, was auf dem Herzen Gottes ist in der momentanen Situation. Der Impuls, den ich bekam lautet: Einheit, kein gegeneinander. Zur Zeit sehe ich viel Spaltung unter Christen, einige engagieren sich nur gegen Masken, andere wollen eine andere Regierung, kaum einem ist es wichtig, das Evangelium zu verbreiten und damit den Auftrag Jesu zu erfüllen. Wie schön wäre es, wenn die Konkurrenz unter Christen aufhören würde und wir gemeinsam das Ziel hätten, den Menschen in dieser Krise glaubhaft die Anliegen Gottes nahe zu bringen. Solche Zeugnisse dürfen nicht mehr passieren: Wir kümmerten uns in der katholischen Kirche intensiv um eine kurdische Familie. Als Vertrauensperson wusste ich, dass sich diese Jesiden aus Angst als Muslime ausgaben. Im Laufe der Zeit fragten sie auch nach meinem Glauben. Plötzlich erzählten sie einer Kollegin, sie lernetn einen freikirchlichen Pastor kennen, der sie ganz schnell taufte, damit ihr Asylantrag genehmigt wird. Das wirkte absolut unglaubwürdig und lächerlich, denn diese Kollegin wusste als Sozialarbeiterin, dass das kein Grund war, Asyl zu genehmigen für aus dem Islam konvertierte Türken. Hätte dieser Pastor geachtet, dass wir uns um diese Familie kümmerten, hätte er sich und seinen Glauben nicht so zum Gespött gemacht. Wie schön wäre es gewesen, wenn er uns nicht verachtet sondern vorher kontaktiert hätte. Natürlich bekannte sich diese Familie nie zum Christentum. auch wenn diese Freikirche öffentlich Zeugnis darüber gab. Lasst uns anfangen, gemeinsam Gottes Reich zu bauen und einander zu achten, Kompetenzen zu respektieren und einen guten Ruf in der Welt zu bekommen als Gläubige, die eins sind trotz ihrer Vielfalt. Wichtig ist nur, dass wir Botschafter Jesu sind, nicht Menschen in die eigene Kirche zu drängen. Die Zeiten sind endgültig vorbei.
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Gera

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29

Donnerstag, 1. Oktober 2020, 09:59

Gen 18,23-25

" 23 Und Abraham trat hinzu und sagte: Willst du wirklich den Gerechten mit dem Ungerechten[12] wegraffen? 24 Vielleicht gibt es fünfzig Gerechte innerhalb der Stadt. Willst du sie denn wegraffen und dem Ort nicht vergeben wegen der fünfzig Gerechten, die darin sind? 25 Fern sei es von dir, so etwas zu tun, den Gerechten mit dem Ungerechten[13] zu töten, so dass der Ungerechte wäre wie der Gerechte; .." (Elberfelder)
Sodom und Gomorrha waren Gott ein Gräuel und er teilte Abraham seinen Plan mit. Abraham fügte sich nicht demütig sondern versuchte, Gott umzustimmen und das Erstaunliche ist, Gott ließ sich erweichen und hätte die Gebiete verschont, wenn 10 Gerechte da gewesen wären. Als er feststellte, dass es selbst die nicht gab, gab Abraham es frustriert auf, weiter zu bitten. Aber bei uns im Land gibt es Gerechte unter den Nachfolgern Jesu und sie haben einen guten Draht zum König aller Könige. Wollen wir nicht anfangen, mit Gott zu rechten, wie Abraham es tat, damit diese Bedrückung endlich vorbei ist? Wenn Gott Abraham hörte, so wird er auch uns Christen hören, dessen bin ich gewiss. In meinem Gebetskreis haben wir angefangen, in diesem Sinn zu beten. Wer schließt sich an?

Gera

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30

Mittwoch, 7. Oktober 2020, 10:30

Hier einmal wieder ein neuer Denkanstoß:


" Schaffe in mir ein reines Herz und gib mir einen neuen gewissen Geist" ( Ps 51,10)

Der Psalmist wusste, was vor Gott zählt. Ihm sind äußerliche Dinge unwichtig, er sieht das Herz eines Menschen. Handeln wir so, dass es mit Gottes Denken übereinstiummr?

Vor Jahren arbeiteten wir bei großen evangelistischen Treffen mit. Ein derzeit bekannter Sprecher reiste mit Dolmetscher und einer jungen Dame an. Die Mitarbeiter standen zusammen und hielten die Luft an. Wo hatte der Mann ein Flittchen aufgegabelt? Einer fragte, ob das seine Frau sei, aber der Leiter lachte und sagte mit den Händen abwehrend. " dem traue ich etwas Besseres zu, das kann nicht sein!" Die junge stark geschminkte und sehr modisch gekleidete Frau sprach kein deutsch. Sie setzte sich und die Gäste hielten Abstand. Ich sah, dass sie einsam am Tisch saß, überwand meine negativen Gefühle und setzte mich neben sie, da ich fließend englisch spreche. Wir kamen ins Gespräch. Als junges Mädchen putzte sie bei dem Prediger und nachdem seine Frau gestorben war, unterhielten sie sich sehr lange. Jetzt waren sie verheiratet. Im Laufe des Gespräches merkte ich, dass diese frau Jesus sehr lieb hatte und ihr Herz brannte für ihn. Wie hätte Jesus auf ihre Art sich zu kleiden reagiert? Ich denke, er hätte das Herz gesehen und sich gefreut. Last uns unsere Mitmenschen nicht nach Äußerlichkeiten beurteileb sondern uns fragen, wie Jesus die Person sieht. dann werden wir ihr mit Liebe und Respekt begegnen, wie es bei einem Nachfolger Jesu sein sollte. Schönheit vergeht, ein reines Herz hat Bestand.

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31

Mittwoch, 7. Oktober 2020, 18:37

Hallo Gera...

Eine feine Kolumne hast du hier. Die Idee finde ich toll. Möchtest du die Inhalte zur Diskussion stellen, oder für sich so stehen lassen? Ich frage, weil kaum jemand bisher darauf eingegangen ist.

Gera

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Donnerstag, 8. Oktober 2020, 16:45

Ich finde es schade,das keiner darauf eingeht.

Nemesis

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Donnerstag, 8. Oktober 2020, 19:52

Ich finde es schade,das keiner darauf eingeht.


Ich werde den Thread auf jeden Fall im Auge behalten, und bei Gelegenheit einige Anmerkungen beisteuern.

Zitat von »Gera«

Wie hätte Jesus auf ihre Art sich zu kleiden reagiert? Ich denke, er hätte das Herz gesehen und sich gefreut.
In diesem Zusammenhang kommt mir auch 1. Pet. 3:4 in den Sinn, wo der Fokus ebenso auf "den verborgenen Menschen des Herzens" gelegt wird, der "unvergänglich, mit sanftem und stillen Geist" sei. Durch Kleidung kann man die "verborgene Person" zum Ausdruck bringen und öffentlich kenntlich machen. Das hat wiederum eine Wirkung auf andere Menschen und darauf, wie man wahrgenommen wird.

Es stehen demnach beide Seiten in der Verantwortung, kein "falsches oder irreführendes Bild" zu zeichnen.

Darf ich fragen, welche Bibelübersetzung du bevorzugst?