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Gera

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1

Mittwoch, 7. August 2019, 09:42

Umgang mit lästigen Nachbarn

Wie geht ihr mit lästigen Nachbarn um?


Unsere Tochter bekam im Mai eine eigene Wohnung an ihrem Arbeitsort und zog aus dem Internat aus. Wir brachten im Kombi viele Sachen ca 170 km weit und erfuhren beim Hochtragen die Lebensgeschichte der Nachbarin, die ständig vor den Füßen rumstand. Die betreuenden Sozialarbeiter klärten mit dem Besitzer ab, dass sie 2 Kaninchen halten darf und unser Hund, wenn wir zu Besuch sind, mit in die Wohnung darf. Kürzlich informierten mich die Sozialarbeiter, die Nachbarin habe sich beim Vermieter beschwert, weil unsere Tochter stinkende Ratten in der Wohnung hielte. Es waren nie Ratten da. Aber wir hatten Gespräche mit dem Vermieter, die lästig waren. Unsere Tochter hat jetzt Urlaub, fuhr ein paar Tage weg und bat die Dame in der oberen Etage, die Kaninchen zu versorgen. Plötzlich bekam ich einen Anruf von der Sozialarbeiterin. Die Nachbarin hatte das Tierheim verständigt, dass die Kaninchen seit Tagen unversorgt in der Wohnung sind, was Tierquälerei ist und sie wollte nun die Polizei bitten, die Tür aufzubrechen und die Tiere ins Tierheim zu bringen. Die Sozialarbeiterin sagte sofort, dass unsere tierliebe Tochter mit Sicherheit die Tiere nicht unversorgt ließe und bat, mit dem gewaltsamen Öffnen der Tür zu warten. Wir fuhren die vielen km und die Tiere waren optimal versorgt. Unsere Tochter bat, sie für den Rest der Ferien mit nach Hause zu nehmen und wir packten die Kaninchen mit ihr ins Auto. Hier können sie frisches Gras bekommen und frei laufen. Nun bin ich gespannt, welche Lügen die Frau jetzt wieder verbreitet, weil tagelang keiner in der Wohnung ist....Unsere Tochter belastet das sehr. Sie würde am liebsten eine andere Wohnung suchen.

2

Samstag, 10. August 2019, 21:09

Es herrscht wohl ein grundsätzliches Misstrauen gegenüber jungen Mietern in der ersten eigenen Wohnung. Das habe ich auch erlebt, das ist allerdings fast 40 Jahre her. Da wurde der Mann meiner Schwester schon einmal für unschicklichen Herrenbesuch gehalten, da wurde akribisch kontrolliert, ob denn auch die Treppenwoche eingehalten wurde und ob denn auch die Wandfliesen abgewischt worden waren. Das muss man ganz gelassen sehen. Das sind eben die älteren Mieter ohne eigenes Leben.

Gera

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3

Dienstag, 13. August 2019, 16:24

Maggie,


ich habe mich gefragt, ob die Frau, die dort seit Ewigkeiten wohnt, früher der Stasispitzel des Mietshauses war. Die sieht alles, weiß alles....

Quark

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4

Freitag, 16. August 2019, 10:45

Ohne jetzt die Frage zu stellen, warum die Tochter eine Sozialarbeiterin braucht ... man weiß nicht, was die Frau, die zu allem ihren Senf dazugeben will und über alles Bescheid zu wissen glaubt in ihrem Leben erlebt hat.

Gestern lief im ZDF mal wieder "Ein Mann namens Ove" - die Verfilmung des Buches von meinem absoluten Lieblingsschriftsteller. Wenn ich diesen Film sehe von dem Griesgram in der schwedischen Siedlung kommen mir jedesmal die Tränen, weil keiner hinter die Fassade blicken kann, und niemand den Schmerz fühlen kann, den dieser Mensch erlebt hat.

Was soll man jemanden da raten? Vielleicht versuchen, mit dem Menschen ins Gespräch zu kommen. Oft ist ein derartiges Verhalten dadurch entstanden, dass gerade lange niemand mal zugehört hat.

LG Quark

Gera

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5

Samstag, 17. August 2019, 17:37

Na, wir haben beim Einzug die ganze Lebensgeschichte gehört...


Im Berufsbildungswerk werden junge Leute mit Handicap betreut. Einigen erlaubt das Rehateam eine eigene Wohnung. Unsere Tochter kam mit fast 6 aus dem russischen Waisenhaus zu uns, krabbelte und lernte bei uns sprechen. Sie war eine der letzten, die aus der Ostukraine adoptiert werden konnte, dann kamen die Separatisten, hissten ihre Fahne und zerbombten viel.





Gera

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6

Sonntag, 8. September 2019, 09:15

Heftig, unverschämt, reif für die Bildzeitung

Oben genannte Kaninchen kamen ja nun vor Wochen zu uns. Eins nahm unsere Tochter im Zug kürzlich mit nach Stendal; inzwischen ist es wieder hier, da sie relativ häufig hier ist. Am Donnerstag bekam unsere Tochter einen Brief der Hausverwaltung mit Paragraphenangabe, dass unsere Kaninchen nicht artgerecht gehalten werden und im Haus in Stendal sich Bewohner außerdem über Geruchsbelästigung beschweren.


Da fragt man sich wirklich, wie ein Vermietungsbüro in Tangermünde wissen kann, wie 170 km entfernt Kaninchen gehalten werden und wie die Damen das beurteilen wollen. Etwas so Merkwürdiges hörten wir noch nie. Eigentich müsste man die Damen bitten, zu uns zu kommen und sich anzuschauen, wie viel Auslauf die Tiere haben.


Total neu und unerklärlich ist für uns auch, dass Tiere, die in einem anderen Bundesland leben seit Wochen permanent in einem Mietshaus in Sachsen Anhalt Geruchsbelästigung darstellen.


Leute, solche primitiven Lügen, die sofort widerlegt werden können, hätte ich von einem großen seriösen Vermietungsbüro niemals erwartet. Schlimm ist, dass unsere Tochter durch solch ein Schreiben, das jeglicher Wahrheit entgegensteht, belastet ist.


Hätte ein seriöses Management nicht zunächst nachprüfen müssen, ob Getratsche irgendeinen Wahrheitsgehalt hat, anstatt Sachen zu behaupten. Für mich ist das Verleumdung.

Quark

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Freitag, 20. September 2019, 10:32

Ich hab von solchen "Wohnungsverwaltungen" alles andere, als eine gute Meinung. Wir haben uns monatelang darum bemüht, ein schnelles Internet über Kabel zu bekommen. Erst hieß es, es sei kein Problem, dann brauchten die auf einmal eine Eigentümerversammlung, um festzulegen, ob es möglich ist, hier einen DSL Anschluß über Kabel zu bekommen. Schlussendlich wurde es abgelehnt (für mich als Moderator in einem Internetradio unvorstellbar, wie man sich dem technischen Fortschritt so verschließen kann).

Wir haben im Januar 2018 neue Fenster bekommen, aber die alten Rolläden blieben aus Kostengründen drin. Fazit: Die Rolläden laufen nicht mehr ordentlich, sperren, lassen sich nur mit Kraft (und Geräusch) bewegen. Auf eine Meldung bei der Hausverwaltung erfolgte der Besuch des "Hausmeisters", der das nur bestätigte. Mehr nicht.