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Freitag, 17. August 2018, 07:58

Homosexualität: Spahn offen für Verbot von Konversionstherapien

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Berlin/Tamm (idea) – Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hat sich offen gezeigt, sogenannte Konversionstherapien zu verbieten, die Homosexuellen helfen sollen, ihre sexuelle Orientierung zu verändern. In seiner „Facebook-Sprechstunde“ vom 13. August sagte er: „Ich kriege ja immer wieder die Aufforderung in Form einer Petition, dass das verboten werden soll.“ Dagegen sei er grundsätzlich nicht. Die angeblichen Heilungsversprechen seien „Quatsch – und das ist vor allem für die Betroffenen, denen da irgendwie was eingeredet wird, eine enorme psychische Belastung“. Was dort stattfinde, sei eine „Form von Körperverletzung“. Dass die Angebote „völliger Humbug“ und für die Betroffenen auch gefährlich sein könnten, stehe für ihn deshalb völlig außer Frage. Man habe sich mit dem Thema – auch in Rücksprache mit dem Bundesministerium für Justiz – schon beschäftigt, so Spahn in seinem Video. Die Frage sei nur, „ob und wie man das so verbieten kann, dass es irgendwas bewirkt“. Dazu hätten auch die Initiatoren der Petitionen bisher keinen Vorschlag, so der Minister. Gute Ideen könnten ihm jedoch gern zugeschickt werden. Spahn ist Katholik und lebt in einer gleichgeschlechtlichen Partnerschaft.


https://www.idea.de/politik/detail/homosexualitaet-spahn-offen-fuer-verbot-von-konversionstherapien-106267.html



Liebe Grüße :)

 

Günter

 


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2

Freitag, 17. August 2018, 12:09

"Wüstenstrom" geht es vor allem darum, mit dem "Leid" anderer Leute Geld zu verdienen.
"Ihr Menschen seid schwach und zerbrechlich! Wenn Euer Magen spricht, dann vergesst Ihr Euer Hirn!
Und wenn Euer Hirn spricht, dann vergesst Ihr Euer Herz! Und wenn Euer Herz spricht, dann vergesst Ihr alles!"

3

Freitag, 17. August 2018, 20:23

Grubi, das mag ja so sein. Ich kenne Wuestenstron nicht so gut.


Richtig ist sicherlich auch der Ansatz, Menschen vor Scharlatanen zu schützen.


Nur stelle ich dann die Frage, weshalb die Politiker dann nichts gegen die Esoteriker unternehmen!
Liebe Grüße :)

 

Günter

 


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4

Samstag, 18. August 2018, 12:12

Lies den Artikel.
"Ihr Menschen seid schwach und zerbrechlich! Wenn Euer Magen spricht, dann vergesst Ihr Euer Hirn!
Und wenn Euer Hirn spricht, dann vergesst Ihr Euer Herz! Und wenn Euer Herz spricht, dann vergesst Ihr alles!"

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Samstag, 16. Februar 2019, 15:27

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Kommentar Konversionstherapie: Betroffene müssen geschützt werden

Gesundheitsminister Jens Spahn kündigt ein Gesetz gegen sogenannte Homoheiler an. Das ist richtig, weil diese Pseudotherapien gefährlich sind.
(...)
Noch immer predigen religiöse Fanatiker, Homosexualität sei widernatürlich, krank oder eine psychische Störung. Dafür sind evangelikale Organisationen wie „Wüstenstrom“, „Offensive Junger Christen“ oder die „Gesellschaft für Lebensorientierung“ bekannt. Sie behaupten oft, sie wollten nur Menschen helfen, die ihre Homosexualität als konflikthaft erleben.

Doch diese Gespräche, Gebete oder Exorzismen führen nachweislich zu Depressionen, sozialer Isolation oder Selbstmordgedanken.
(...)
TAZ
"Ihr Menschen seid schwach und zerbrechlich! Wenn Euer Magen spricht, dann vergesst Ihr Euer Hirn!
Und wenn Euer Hirn spricht, dann vergesst Ihr Euer Herz! Und wenn Euer Herz spricht, dann vergesst Ihr alles!"

Gera

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6

Montag, 18. Februar 2019, 16:33

Exorzismus ist auch gefährlich. So kann man keinem helfen. Dennoch denke ich, dass es eine Folge der gefallenen Schöpfung ist und ursprünglich nicht von Gott geplant. Gott gab Adam eine Eva. Es gibt Menschen, die sich bekehren und frei werden wollen. Ein Beispiel erzählte Volkhard Spitzer mal ohne Namen öffentlich bei den CIB. Ein Mann kam zu ihm und wollte frei werden von Homosexualität. Aufgepasst: niemand drängte den Mann, keiner urteilte. Der Mann kam aus eigenem Entschluss zum Gebet. Spitzer erzählte, der Heilige Geist sagte ihm: "umarme den Mann. " Spitzer war schockiert und sagte: " Herr, der Mann ist Homo!" aber er tat es und seitdem ist jener Mann frei. Hier gab es keinen Exorzismus sondern Gott begegnete einer Not. Ich kenne einen Mann, der vor einiger Zeit geheiratet hat. Seine Frau war mit einer Frau verheiratet, Beide bekehrten sich und ihnen wurde klar, dass sie in Sünde lebten. Sie ließen sich scheiden und beide beteten für einen Ehemann, eine fand ihn bereits. Dann kenne ich eine Frau, die mit Frauen lebte, Jesus kennen lernte und das nicht mehr wollte. Heute ist sie mit einem Mann verheiratet. Es gilt zu beachten, dass allen Beteiligten selbst klar wurde, dass ihr Weg nicht gut war und sie geheilt werden wollten. In keinem Fall gab es Exorzismus.


Herr Spahn kann nicht anders reden, da er seine eigene Beziehung für gut hält. Katholisch sein, bedeutet nicht, Jesus Christus zu kennen. Lasst uns nicht urteilen. Wer mag, bete um Erkenntnis der Wahrheit.

7

Dienstag, 19. Februar 2019, 13:53

Zitat

Doch diese Gespräche, Gebete oder Exorzismen führen nachweislich zu Depressionen, sozialer Isolation oder Selbstmordgedanken. (...) TAZ
Soso, nachweislich! Dann wüsste ich gerne mehr über diese "Nachweise" …
Liebe Grüße :)

 

Günter

 


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8

Dienstag, 19. Februar 2019, 14:44

Na ja, für diejenigen, die schwul/lesbisch sind und in einem konservativ-christlichen Umfeld aufwachsen, muss es schon sehr belastend sein, als widernatürlich angesehen zu werden, obwohl Jesus nicht ein einziges Wort zu dem Thema gesagt hat.

Was die Belege angeht, so ist die Lage eher dünn, weil viele Leute, die es betrifft, darüber gar nicht reden wollen. Es gibt aber Studien, die aber wohl nur auf wenigen Einzelfällen aufgebaut sind. Ich kenne persönlich nur Schwule, die in einem liberalen Umfeld leben und die lachen alle über solche Therapien.

Dass Spahn, der selber Christ und schwul ist, etwas gegen solche "Therapien" hat, ist nachvollziehbar.
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Gera

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9

Dienstag, 19. Februar 2019, 15:05

Günter,


ich kann mir schon vorstellen, dass Depressionen kommen, wenn jemand gegen seinen Willen "behandelt" wird und sich dagegen wehrt. Wir haben Exorzismen gesehen - verließen dann aber schnell die Versammlungen - wo verfluchten, verlogenen, stinkenden und faulen Geistern geboten wurde. In charismatischen Kreisen gab es mal die Lehre, homosexuelle Geister stinken. Wer so bearbeitet wird, kann sicherlich in ein Loch fallen und sich ablehnen. Mit Gebet hat das nichts zu tun. Deshalb lehne ich den Begriff " Gebet" in der Aussage ab. Der Dienst von Jüngern Jesu hat niemals negative Auswirkungen. Was der Dienst derer bewirkt, die sich Christen nennen, kann ich nicht beurteilen. Vielleicht trifft da Spahns Aussage manchmal zu.


Lassen wir den Menschen die Freiheit, egal ob Homo oder nicht, wenn sie nicht Jesus annehmen, werden sie am Ende in die Verdammnis gehen. Jeder entscheidet für sich.

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Samstag, 23. Februar 2019, 11:33

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Politik gegen Konversionstherapien - Keine Heilung, nur Verzweiflung

Konversionstherapien, die Lesben und Schwule umpolen sollen, können Betroffene in den Suizid treiben. Sie sollen deswegen verboten werden.
(...)
Dass Konversionstherapien schwere psychische Folgen für die Betroffenen haben können, ist in der Medizin bekannt: „Den Leuten wird gesagt: Erst wenn du dich änderst, akzeptieren wir dich“, sagt Lieselotte Mahler, Oberärztin für Psychiatrie und Psychotherapie an der Charité Berlin; sie forscht zu sexueller Orientierung und Identität. „Das erzeugt einen enormen Druck. Denn wer versagt, verliert alles.“ Betroffen seien vor allem Kinder und Jugendliche, die ihre sexuelle Orientierung entdecken und merken, dass sie anders sind. Betroffene leiden unter Minderheitenstress, der Angst, diskriminiert zu ­werden. Das führe zu Depressionen oder Abhängigkeiten und bringe Menschen dazu, heterosexuell werden zu wollen.
(...)
TAZ"
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Mittwoch, 27. Februar 2019, 18:30

Das hört sich fast an wie zu Zeiten Hitlers, wo man die Leute verurteilte, teilweise umbrachte. Solche Therapien greifen in die Persönlichkeit ein; ich lehne sie ab und schrieb bereits oben, dass eine Therapie oder Gebet nur sinnvoll sind, wenn der Betroffene den Wunsch äußert, verändert zu werden.

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Freitag, 8. März 2019, 15:01

Ich finde ja, jeder, der sich "Therapeut" nennt, müsste eine entsprechende Ausbildung als Psychotherapeut nachweisen. Dann hätte dieser (und manch anderer) Spuk sehr schnell ein Ende.
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