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1

Donnerstag, 22. November 2018, 15:15

Ureinwohner töten US-Missionar

Zitat

Ureinwohner töten 27-jährigen US-Missionar mit Pfeilen

Auf den zu Indien gehörenden Andamanen-Inseln ist ein US-Amerikaner durch eine Pfeilattacke von Ureinwohnern getötet worden. Der 27-Jährige hatte die Insel North Sentinel im Golf von Bengalen trotz eines Verbotes zum Schutz der Bewohner betreten (...).

Nach Angaben der Zeitung handelte es sich bei dem getöteten Allen Chau um einen christlichen Missionar, der die Ureinwohner bekehren wollte. Die schätzungsweise weniger als 50 Stammesangehörigen unterstehen einem strengen Schutz. Niemand darf sich der Insel auf mehr als fünf Kilometer nähern, um die Bewohner vor Zivilisationskrankheiten zu schützen.
(...)
Berliner Morgenpost

Das werden wahrscheinlich einige hier anders sehen, aber mein Mitgefühl hält sich in Grenzen.
"Ihr Menschen seid schwach und zerbrechlich! Wenn Euer Magen spricht, dann vergesst Ihr Euer Hirn!
Und wenn Euer Hirn spricht, dann vergesst Ihr Euer Herz! Und wenn Euer Herz spricht, dann vergesst Ihr alles!"

2

Donnerstag, 22. November 2018, 16:37

RE: Ureinwohner töten US-Missionar


Das werden wahrscheinlich einige hier anders sehen, aber mein Mitgefühl hält sich in Grenzen.
Warum?
Liebe Grüße :)

 

Günter

 


  • »Grubendol« ist männlich

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3

Freitag, 23. November 2018, 00:40

Er wusste, dass er dort nicht hin darf, und zwar aus medizinischen Gründen. Er hätte die Menschen durch das Einschleppen einer Krankheit umbringen können. Insofern hat er absolut selbst schuld.
"Ihr Menschen seid schwach und zerbrechlich! Wenn Euer Magen spricht, dann vergesst Ihr Euer Hirn!
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Gera

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Sonntag, 25. November 2018, 10:52

Pastor Daniel die Veuster wusste auch, dass er auf der Aussätzigeninsel Molokkai nicht sein durfte wegen Ansteckungsgefahr. Trotzdem lebte der belgische Priester unter den Leprakranken, um ihnen das Evangelium zu bringen. Jährlich machte er in Belgien Urlaub, bis ihn der Aussatz erwischte. Das war sein Opfer für den Glauben.

Jesus gebot, das Evangelium bis an die Grenzen der Erde zu predigen, dazu gehört auch diese Insel. Jesus sagte voraus, dass seine Nachfolger hier auf Erden verfolgt werden.

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Sonntag, 25. November 2018, 17:08

Religion ist wie ein Penis.
Es ist in Ordnung, einen zu haben.
Es ist in Ordnung, stolz darauf zu sein.
Aber bitte hole ihn nicht in der Öffentlichkeit raus und wedele damit herum.
Und BITTE versuche nicht, ihn in den Hals meiner Kinder zu schieben.
"Ihr Menschen seid schwach und zerbrechlich! Wenn Euer Magen spricht, dann vergesst Ihr Euer Hirn!
Und wenn Euer Hirn spricht, dann vergesst Ihr Euer Herz! Und wenn Euer Herz spricht, dann vergesst Ihr alles!"

Gera

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6

Montag, 26. November 2018, 11:34

Genau das passt nicht zum Christentum. Christus fordert seine Nachfolger auf, das Evangelium zu verkünden, damit Menschen sich entscheiden können, gerettet zu werden.


Bis auf die Yesiden, die nur durch Geburt zu dieser Religion gehören können, will jede Religion Jünger machen.

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7

Montag, 26. November 2018, 14:57

Aber genau das hat doch der getötete "Missionar" getan. Er ist dort hin gegangen, hat die Menschen gefährdet und das alles im Namen seiner Religion.
"Ihr Menschen seid schwach und zerbrechlich! Wenn Euer Magen spricht, dann vergesst Ihr Euer Hirn!
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grimm

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8

Montag, 26. November 2018, 17:33

»Religion ist wie ein Penis.
Es ist in Ordnung, einen zu haben.
Es ist in Ordnung, stolz darauf zu sein.
Aber bitte hole ihn nicht in der Öffentlichkeit raus und wedele damit herum.
Und BITTE versuche nicht, ihn in den Hals meiner Kinder zu schieben.«



Dieses Elaborat ist an Abgeschmacktheit kaum noch zu überbieten. Die (christliche) Religion mit einem Penis als Objekt des Stolzes zu parallelisieren, die öffentliche Religionsausübung mit möglichem Exhibitionismus, seinen Höhepunkt im pädophilen Akt des Coitus per Os findend, ist nicht nur Ausdruck von Sprachdummheit, sondern geradezu würdelos und entwürdigend.

Grimm

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Montag, 26. November 2018, 21:28

Das ist uralt und beschreibt ziemlich gut, wie der christliche Glaube in der Welt verbreitet worden ist. Erinnere dich nur daran, wie welchen Mittel die Missionare das Christentum in Amerika, Asien und Afrika eingeführt haben.

Und verbotenerweise in das Gebiet eines aus medizinischen Gründen geschützten ursprünglich lebenden Volkes eindringen zu wollen, wiederholt genau dieses Verhalten.
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Und wenn Euer Hirn spricht, dann vergesst Ihr Euer Herz! Und wenn Euer Herz spricht, dann vergesst Ihr alles!"

10

Dienstag, 27. November 2018, 17:28

Grubi, es tut mir leid, aber ich muss grimm zustimmen!


Dass Kirchen in ihrer Jahrhunderte Jahre langen Geschichte oft kein Ruhmesblatt waren, weiß ich auch. Trotzdem, greift Dein Zitat etwas zu kurz.
Liebe Grüße :)

 

Günter

 


Gera

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Dienstag, 27. November 2018, 17:59

Ich stimme Grimm auch zu.


Kirchen, die Macht ausübten, haben sich im Laufe der Jahrhunderte schwer versündigt. Aber es gab auch einen Franziskus, der das Evangelium verkündigte, es gab Bonhoeffer, dessen Verlobte ihm zur Flucht verhelfen wollte. Bonhoeffer blieb im Gefängnis, weil die Inhaftierten einen Seelsorger brauchten. Maximilian Kolbe ging freiwillig stellvertretend in den Hungerbunker und es gab so viele Einzelne mehr, die das Evangelium verkündeten und Jesus Christus glaubwürdig nachfolgten. In diese Reihe sortiere ich den ermodeten Missionar ein: ein Zeuge

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Mittwoch, 28. November 2018, 10:54

Der Mann war verantwortungslos oder verrückt.
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Über mich: Ich vertrete überall die gleiche Meinung und stehe auch dazu .

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Mittwoch, 28. November 2018, 15:14

Ich stelle solche Leute , rechtlich , auf eine Stufe mit Pierre Vogel .
Ich vertrete überall die gleiche Meinung und stehe auch dazu .

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14

Mittwoch, 5. Dezember 2018, 11:22

Ich stimme Grimm auch zu.


Kirchen, die Macht ausübten, haben sich im Laufe der Jahrhunderte schwer versündigt. Aber es gab auch einen Franziskus, der das Evangelium verkündigte, es gab Bonhoeffer, dessen Verlobte ihm zur Flucht verhelfen wollte. Bonhoeffer blieb im Gefängnis, weil die Inhaftierten einen Seelsorger brauchten. Maximilian Kolbe ging freiwillig stellvertretend in den Hungerbunker und es gab so viele Einzelne mehr, die das Evangelium verkündeten und Jesus Christus glaubwürdig nachfolgten. In diese Reihe sortiere ich den ermodeten Missionar ein: ein Zeuge

Es war kein Mord, sondern Selbstverteidigung. Und bezeugen tut er gar nichts, höchstens eine gewisse Dummheit, Überheblichkeit und kriminelle Energie. Mit Menschen wie Bonhoeffer oder Kolbe hat er rein gar nichts zu tun.
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Gera

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Mittwoch, 5. Dezember 2018, 16:47

Das sehe ich anders. Dieser Missionar gab sein Leben um des Evangeliums willen. Der Eifer für die frohe Botschaft kostete ihn einen hohen Preis, aber nun ist er bei dem Erlöser, den er verkündigte.


Denke mal an Charles de Foucauld, den wohlhabenden Mann, der Jesus Christus begegnete und zu den Tuareg ging, wo niemand das Evangelium verkündete. Foucauld fühlte sich oft sehr einsam und suchte dringend nach einem Gefährten, der bereit war, dort in der Wüste ein Zeuge zu sein. Keiner bekehrte sich, aber die Tuareg beobachteten ihn. Eines Tages wurde er während seiner Gebetszeit ermordet. Viele Tuareg kamen zu seiner Beerdigung und es brach eine große Erweckung unter den Tuareg aus. Der Mann gab sein Leben und Hunderte fanden zu Christus.

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Donnerstag, 6. Dezember 2018, 11:10

Charles de Foucauld war kein Missionar und nicht versucht, irgend jemanden zu bekehren. immer schön bei den Fakten bleiben. Außerdem gab es kein medizinisch begründetes Verbot, die Tuareg aufzusuchen
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Samstag, 8. Dezember 2018, 13:25

Charles de Foucauld wurde nach seiner Bekehrung Priester, Er hatte ein Herz für die Tuareg, die Jesus Christus noch nicht kannten und zog zu ihnen in die Wüste, um ihnen das Evangelium zu verkündigen. Er litt sehr, dass keiner sich bekehrte.In meiner Jugend las ich viel über ihn, da ich kleine Brüder von Charles de Foucauld kannte, mein Freund Piet, der Österreicher Paul, der mit 2 anderen bei Henneckenrode lebte, auch Dr Klaus Beurle gehört jetzt zu ihnen, wie ich las.Klaus half mir in Taize mal seelsorgerlich. Alle wollen Menschen das Evangelium nahe bringen

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Samstag, 8. Dezember 2018, 14:50

Sie müssen aber endlich lernen, dass nicht alle Menschen dies wollen. Es ist und bleibt ein Übergriff, und dieser wurde eben bestraft.
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Gera

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Dienstag, 11. Dezember 2018, 11:55

Ist es ein Übergriff, wenn ich Bekannten von meinem Fitnesstraining erzähle? Man kann dazu kommen, hat aber immer die Möglichkeit, nein zu sagen. In einer freien Gesellschaft kann ich genau so über meinen Glauben reden und jeder hat die Möglichkeit sich dafür oder dagegen zu entscheiden.


Vor Jahren hörte ich zufällig, dass eine Gemeinde an einem See evangelisieren wollte. Da wir bei dem schönen Wetter baden wollten, fuhren wir an dem Tag zu jenem See und schauten, ob sie sich oberhalb oder am Parkplatz aufstellten. Um 15h suchte die Gruppe sich eine freie Stelle mitten zwischen den Besuchern, die auf ihren Decken dösten und sie begannen mit Lobpreis. Einige nahmen ihre Decke und suchten einen anderen Platz, andere legten sich etwas auf den Kopf. Dann predigte eine Thai in Englisch und wurde übersetzt. Wir saßen ca 10 m entfernt und konnten alles gut hören. Aber ich dachte, der Platz ist unglücklich gewählt, denn die Leute wurden alle gezwungen, die Botschaft zu hören. Es war sehr voll und somit schwer, einen anderen Platz zu finden. Wären sie auf den Parkplatz oder an den Rand gegangen, hätten die zugehört, die es wollten. Jesus Christus zwang keinen, sein Wort zu hören. Die Leute wollten es freiwillig hören und das war in obigem Fall nicht möglich. Solche Veranstaltungen lehne ich ab. Die freie Wahl muss da sein.

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20

Dienstag, 11. Dezember 2018, 14:33

Ist es ein Übergriff, wenn ich Bekannten von meinem Fitnesstraining erzähle? Man kann dazu kommen, hat aber immer die Möglichkeit, nein zu sagen. In einer freien Gesellschaft kann ich genau so über meinen Glauben reden und jeder hat die Möglichkeit sich dafür oder dagegen zu entscheiden.

Wenn du dafür gegen meinen Willen meine Wohnung betrittst, ist es ein Übergriff. Und genau dies ist in diesem Fall geschehen und der "Missionar" hat dafür auf schreckliche Weise bezahlt.

Ich hätte ihm nur einen Pfeil in den Hintern gewünscht, aber sorry, mein Mitleid hält sich in Grenzen.
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