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Montag, 15. Januar 2018, 11:34

Der Deutsche Evangelische Kirchentag 2019 schließt jüdisch-messianische Gemeinden wieder aus

Ihr Lieben,


langsam wird wieder bekannt, dass der Deutsche Evangelische Kirchentag im kommenden Jahr jüdisch-messianische Gemeinden wieder ausschließt! Das wurde ja bei den vergangenen Kirchentagen genauso gehandhabt. Dazu im Folgenden einige Berichte:
Liebe Grüße :)

 

Günter

 


2

Montag, 15. Januar 2018, 11:36

Zitat

21.04.2015

„Wir fühlen uns durch Ausschluss vom Kirchentag gekränkt“

Stuttgart (idea) – Rund 100.000 Teilnehmer werden zum Deutschen Evangelischen Kirchentag vom 3. bis 7. Juni in Stuttgart erwartet. Doch eine Gruppe darf nicht mitwirken: die etwa 1.500 messianischen Juden in Deutschland, die an Jesus Christus als den dem Volk Israel verheißenen Messias glauben. Sie verfolgen nach Ansicht des Kirchentagspräsidiums judenmissionarische Absichten, was den jüdisch-christlichen Dialog infrage stelle. Der Leiter der messianisch-jüdischen Gemeinde „Schma Israel“ (Höre Israel), Pastor Anatoli Uschomirski (Stuttgart), kritisiert den Ausschluss in einem Beitrag für die Evangelische Nachrichtenagentur idea (Wetzlar).

http://www.idea.de/index.php?id=721&tx_newsticker_pi1%5Bid%5D=27856&cHash=6fe6e682d66f138f53a2e7b9111d0fc4

Schon seltsam: Auf einem der vergangenen Deutschen Evangelischen Kirchentag wurde der Dalai Lama als geistlicher Star gefeiert! Offenbar weiß keiner der verantwortlichen Kirchenfürsten, wie sehr gerade der Buddhismus Andersdenkende unterdrückt!

Muslische Gruppen und Vereine hatten dort einen Platz am Markt der Möglichkeiten und durften für den Islam missionieren. Religiöse Toleranz wird auf dem Kirchentag angeblich großgeschrieben. Nur für messianisch-jüdische Christen ist dort kein Platz! Man fasst sich an den Kopf!
Liebe Grüße :)

 

Günter

 


3

Montag, 15. Januar 2018, 11:49

Zitat

Bitte um Verständnis für Ausschluss messianischer Juden

Stuttgart (idea) – Der Landesbischof der Evangelischen Landeskirche in Württemberg, Frank Otfried July (Stuttgart), hat um Verständnis für die Nichtzulassung jüdisch-messianischer Gemeinden zum Deutschen Evangelischen Kirchentag vom 3. bis 7. Juni in Stuttgart geworben. Der Ausschluss vom „Markt der Möglichkeiten“ und vom „Abend der Begegnung“ bedeute nicht, dass die Anliegen messianischer Juden nicht behandelt würden, sagte er der Evangelischen Nachrichtenagentur idea.

http://www.idea.de/index.php?id=721&tx_newsticker_pi1%5Bid%5D=28058&cHash=664e8159e1cfc0ae16c6844f130809ec
Herr Landesbischof July, woher nehmen Sie nur die Stirn, dafür um Verständnis zu bitten? Muslime und Buddhisten dürfen am Kirchentag der Evangelischen Kirche Deutschlands teilnehmen und missionieren, aber jüdisch-messianische Gemeinden nicht! Nein, Herr July, dafür habe ich kein Verständnis!
Liebe Grüße :)

 

Günter

 


4

Montag, 15. Januar 2018, 11:51

Zitat


Jüdisch-messianische Gemeinden

15. Mai 2015

Konferenz für Weltmission kritisiert Kirchentag

Stuttgart (idea) – Heftige Kritik an der Nichtzulassung jüdisch-messianischer Gemeinden zum Deutschen Evangelischen Kirchentag vom 3. bis 7. Juni in Stuttgart wurde bei der Stuttgarter Konferenz für Weltmission an Christi Himmelfahrt (14. Mai) geübt. Veranstalter waren die evangelischen Fachdienste „Christliche Fachkräfte International“ mit rund 50 Entwicklungshelfern in 30 Ländern, die Fachstelle für Freiwilligendienste „Co-Workers International“ und „Hilfe für Brüder International“.

Messianische Juden glauben wie Christen, dass Jesus Christus der Erlöser des jüdischen Volkes und Herrscher der Welt ist. Vor rund 1.200 Besuchern sagte der Konferenzleiter, Direktor Ulrich Weinhold (Stuttgart), dass nach den Kriterien des Kirchentags auch die Jünger Jesu Christi und der Apostel Paulus von dem Treffen ausgeschlossen worden wären. Die ersten Christen waren – wie Jesus Christus selbst – Juden. Ihre Botschaft, dass Jesus Christus auch für die Sünden von Juden gestorben sei, sollten die Kirchentagsteilnehmer offensichtlich nicht hören, so Weinhold.

Wer das Neue Testament ernst nehme, müsse sich aber auch an die Mahnung zur Einheit unter den Jesus-Nachfolgern halten. Es stelle sich die Frage: „Lässt man die messianischen Juden rein, oder will man einen von messianischen Juden reinen Kirchentag?“ Dass Kirchenvertreter darüber entscheiden, wer zum „Leib Christi“ gehört, sei anmaßend.

Mit der Begründung, dass man Störungen des interreligiösen Dialogs vermeiden wolle, könne man auch ehemalige Muslime, die den christlichen Glauben angenommen haben, aus der Gemeinschaft der Jesus-Nachfolger ausschließen.

Der Vorsitzende der württembergischen Christusbewegung „Lebendige Gemeinde“, Dekan Ralf Albrecht (Nagold/Nordschwarzwald), betonte ebenfalls die Verbundenheit von messianischen Juden und Kirchenmitgliedern: „Wir sind so nah beieinander, dass zwischen uns kein Blatt Papier passt.“ Der Direktor der Israelischen Bibelgesellschaft, Victor Kalisher (Jerusalem), berichtete, dass der Glauben an Jesus Christus Versöhnung zwischen Juden und Arabern bewirke.

Trotz unterschiedlicher politischer und theologischer Ansichten sähen sie im Anderen keinen Feind, sondern einen ebenfalls von Gott geliebten Menschen. Gemeinsam beteten sie für das Wohlergehen der Völker, für Frieden im Nahen Osten und für Vergebung von Unrecht. Während der Konferenz wurde eine Broschüre mit Bibelversen verteilt, wonach Jesus Christus der verheißene Messias für Israel und die Welt ist.

http://www.idea.de/thema-des-tages/artikel/konferenz-fuer-weltmission-kritisiert-kirchentag-83276.html

Nach den Kriterien des Kirchentages wären auch die Jünger Jesu Christi und der Apostel Paulus von dem Treffen ausgeschlossen worden
Liebe Grüße :)

 

Günter

 


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5

Sonntag, 21. Januar 2018, 09:46

"jüdisch-messianisch" ist natürlich reiner Etikettenschwindel. Entweder man ist Jude oder Christ. Letztere glauben an Jesus, Erstere nicht. Beginnt also ein als Jude geborener Mensch an Jesus zu glauben, lässt sich gar taufen, ist er ein Christ. Aber das Christentum war halt schon immer besonders anfällig für obskure Sekten.
"Ihr Menschen seid schwach und zerbrechlich! Wenn Euer Magen spricht, dann vergesst Ihr Euer Hirn!
Und wenn Euer Hirn spricht, dann vergesst Ihr Euer Herz! Und wenn Euer Herz spricht, dann vergesst Ihr alles!"

6

Montag, 22. Januar 2018, 19:39

"jüdisch-messianisch" ist natürlich reiner Etikettenschwindel. Entweder man ist Jude oder Christ. Letztere glauben an Jesus, Erstere nicht. Beginnt also ein als Jude geborener Mensch an Jesus zu glauben, lässt sich gar taufen, ist er ein Christ. Aber das Christentum war halt schon immer besonders anfällig für obskure Sekten.



Grubendol, dass Du das schreibst wundert mich. Es ist so: Ein Jude, der sich auf den Namen Jesu taufen lässt, wird Christ, legt aber sein Judesein deshalb nicht automatisch ab. Das kannst Du in den Evangelien und in der Apostelgeschichte genau nachlesen.
Liebe Grüße :)

 

Günter

 


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Dienstag, 23. Januar 2018, 10:51

Da musst du zwischen Religion und Volkszugehörigkeit unterscheiden. Im religiösen Sinn sind es keine Juden mehr.
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8

Dienstag, 23. Januar 2018, 16:20

Da musst du zwischen Religion und Volkszugehörigkeit unterscheiden. Im religiösen Sinn sind es keine Juden mehr.

Ich vermute mal, Du verwechselst da versehentlich etwas. Heute sind es von der Volkszugehörigkeit Israelis und diejenigen, die noch im traditionellen Glauben stehen, sind Juden.


https://de.wikipedia.org/wiki/Juden#Der_…jüdisches_Volk“


Liebe Grüße :)

 

Günter

 


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9

Mittwoch, 24. Januar 2018, 16:54

Ich verwechsle gar nichts, weil die Staatsangehörigkeit für die hier diskutierte Frage völlig irrelevant ist.

Weiterhin halte ich nur für vernünftig, nicht jeden merkwürdigen Sektierer zum Kirchentag zuzulassen. Das hat was mit Hausrecht zu tun. Deswegen fand ich den folgenden Artikel auch so nett:


Zitat

Mike Pence, der unerwünschte Christ

Die Nummer zwei der USA besucht den Nahen Osten. Israel empfängt Mike Pence wie einen Helden. Doch die Christen im Heiligen Land wollen den evangelikalen Hardliner nicht in ihren Kirchen haben.
(...)
Pence wird auf seiner Nahostreise weder mit Politikern der palästinensischen Autonomiebehörde noch mit christlichen Vertretern zusammentreffen - sie verweigerten Gespräche aus Protest über den Jerusalembeschluss. In dieser Woche hatte die Entscheidung der US-Regierung, die Zahlung von 65 Millionen Dollar ans Uno-Hilfswerk für die palästinensischen Flüchtlinge (UNRWA) einzufrieren, für zusätzliche Verärgerung gesorgt.

Aus diesen Gründen wird der tiefgläubige Christ Pence bei seinem Besuch im Heiligen Land auch keine Kirche besuchen: Es fand sich kein Vertreter, der ihn in seinem Gotteshaus begrüßen wollte.
(...)
Spiegel Online
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Und wenn Euer Hirn spricht, dann vergesst Ihr Euer Herz! Und wenn Euer Herz spricht, dann vergesst Ihr alles!"

10

Donnerstag, 25. Januar 2018, 11:22

Ich verwechsle gar nichts, weil die Staatsangehörigkeit für die hier diskutierte Frage völlig irrelevant ist.

Weiterhin halte ich nur für vernünftig, nicht jeden merkwürdigen Sektierer zum Kirchentag zuzulassen. Das hat was mit Hausrecht zu tun. ...



Otto, Jesus auf Erden selbst war Jude und seine Jünger waren fast alle Juden. Die Urgemeinde bestand überwiegend aus Juden.

Der Ex-Pharisäer Paulus, der der Autor der meisten Briefe des Neuen Testamentes war, war Jude und blieb auch als Apostel Jude, auch wenn er das Mosaische Gesetz nicht mich als gültig anerkannte.

Wenn ich mich spontan richtig erinnere, waren alle biblischen Autoren (auch des Neuen Testamentes) außer Lukas Juden und haben sich auch immer als solche bezeichnet!
Liebe Grüße :)

 

Günter

 


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11

Donnerstag, 25. Januar 2018, 18:57

Dass das Christentum lediglich eine Ableitung des Judentums ist, ist schon klar.

Das hat aber nichts damit zu tun, dass jemand entweder Jude, Christ, Mohammedaner, Buddhist oder Atheist ist.
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