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Sonntag, 1. Oktober 2017, 16:52

Polizeigewalt in Katalonien

Zitat

Europäische Politiker kritisieren Polizeigewalt in Katalonien

Hunderte Demonstranten wurden verletzt: Beim verbotenen Referendum in Katalonien geht die Polizei mit Gewalt gegen Wähler vor, auf Geheiß der spanischen Regierung. Die wird nun massiv kritisiert.
(...)
Spiegel Online

Was ist das für eine Demokratie, in der Wähler von der Polizei mit Gummigeschossen von der Wahl abgehalten werden?

Ich bin ja nicht für ein unabhängiges Katalonien, aber die Abstimmung muss doch möglich sein. Die Zentralregierung in Madrid ist ein Haufen Verbrecher. Die heutigen Vorgänge werden die Separatisten stärken.
"Ihr Menschen seid schwach und zerbrechlich! Wenn Euer Magen spricht, dann vergesst Ihr Euer Hirn!
Und wenn Euer Hirn spricht, dann vergesst Ihr Euer Herz! Und wenn Euer Herz spricht, dann vergesst Ihr alles!"

Michelle

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Dienstag, 3. Oktober 2017, 09:52

Auch wenn mein Name so klingt, ich bin keine Französin. Ich bin aber mit vielen Franzosen und Französinnen aus der Bretagne befreundet. Die kämpfen ja auch seit vielen Jahrzehnten für die Unabhängigkeit der Bretagne (Bzh).

Trotzdem muß ich zu der Geschichte in Spanien sagen, daß es ein rechtswidriges Referendum war! Da muß man dann halt lieber länger friedlich warten und sich ein legales Referendum demokratisch erkämpfen!

Die politisch aus Madrid offensichtlich gewollte polizeiliche Gewalt ist natürlich auch inakzeptabel!

  • »Grubendol« ist männlich

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Dienstag, 3. Oktober 2017, 10:50

Die Leute waren "friedlich", sie wollten nur wählen. Es gab keinen Grund für die staatlich bestellten Schläger, über sie herzufallen.
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Und wenn Euer Hirn spricht, dann vergesst Ihr Euer Herz! Und wenn Euer Herz spricht, dann vergesst Ihr alles!"

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Dienstag, 3. Oktober 2017, 11:48

Es gibt in demokratien Staaten Regeln! An die haben sich auch Besserwisser zu halten! Es kann nicht jeder linke Anarchist Wahlen ausrufen, wann immer er das möchte! Aber manchen sind Recht, Ordnung und Verfassung ja nicht so wichtig! Das sind oft diejenigen die heute insgeheim noch Stalin, Lenin, Mao und Honecker nachtrauern!

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Dienstag, 3. Oktober 2017, 12:00

Es gibt in demokratien Staaten Regeln! An die haben sich auch Besserwisser zu halten! Es kann nicht jeder linke Anarchist Wahlen ausrufen, wann immer er das möchte! Aber manchen sind Recht, Ordnung und Verfassung ja nicht so wichtig! Das sind oft diejenigen die heute insgeheim noch Stalin, Lenin, Mao und Honecker nachtrauern!

Es haben aber nicht "linke Anarchisten" Wahlen ausgerufen, sondern die legal gewählte katalanische Regierung, die nichts mit Stalin, Lenin, Mao oder Honecker am Hut hat.
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Und wenn Euer Hirn spricht, dann vergesst Ihr Euer Herz! Und wenn Euer Herz spricht, dann vergesst Ihr alles!"

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Dienstag, 3. Oktober 2017, 12:07

Ach und die kennen nicht die Verfassung ihres Landes Spanien? :D Ostfrießland, Sachsen oder Bayern könnten ja auch nicht einfach Unabhängigkeitsreferenden ausrufen! :D Da gibt es ganz klare Regeln! Wer sich daran nicht hält, muß eben daran gehindert werden!

Michelle

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Dienstag, 3. Oktober 2017, 13:24


Es haben aber nicht "linke Anarchisten" Wahlen ausgerufen, sondern die legal gewählte katalanische Regierung, die nichts mit Stalin, Lenin, Mao oder Honecker am Hut hat.
Für so ne Wahlen in einem Teil Spaniens gilt aber Spanisches Recht, nicht die Entscheidung der Katalanischen Regierung. Die CSU kann auch nicht einfach Wahlen in Bayern ausrufen daß Bayern sich von Deutschland abtrennt!

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Dienstag, 3. Oktober 2017, 17:51

Geh nach Hause, du rechte Hetzerin.
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Und wenn Euer Hirn spricht, dann vergesst Ihr Euer Herz! Und wenn Euer Herz spricht, dann vergesst Ihr alles!"

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Dienstag, 3. Oktober 2017, 20:33

Geh nach Hause, du rechte Hetzerin.
Begründung dafür, Grubi???
Liebe Grüße :)

 

Günter

 


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Mittwoch, 4. Oktober 2017, 12:09

Erschließt sich nur im Kontext aller Postings.
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Egbert

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Mittwoch, 4. Oktober 2017, 13:23

Erschließt sich nur im Kontext aller Postings.
Mir erschließt sich im Kontekt aller Postings etwas ganz anderes ...

Egbert

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Mittwoch, 4. Oktober 2017, 15:18

Zurück zum Thema:

Zitat


Die spanische Regierung befördert mit Gewalt das, was sie verhindern will


Der Präsident der Europäischen Linken, Gregor Gysi, erklärt zum Vorgehen der spanischen Behörden gegen die Volksabstimmung in Katalonien:

Die spanische Regierung befördert mit Gewalt das, was sie verhindern will. Jede Bevölkerung hat das Recht, ihr Land zu verlassen, aber nicht mit Territorium. Letzteres geht nur mit Einverständnis des Gesamtstaates. Mit dem Selbstbestimmungsrecht des Volkes ist immer das Volk eines Gesamtstaates gemeint.


Die Bevölkerung Kataloniens hat aber das Recht, in einer Volksabstimmung einen Willen zu bekunden. Das ist noch nicht die Loslösung eines Teils des spanischen Territoriums. Die Zentralregierung muss auf die Behörden und die Bevölkerung Kataloniens zu gehen, um eine Lösung aller Probleme zu erreichen. Wenn sie mit Gewalt die Bevölkerung an einer Willensbildung hindert, über 400 Verletzte verursacht, provoziert sie selbst eine Loslösung Kataloniens. Die Gewalt gegen Menschen, die ein demokratisches Recht wahrnehmen wollen, muss sofort beendet werden. Die Bundesregierung muss dies von der spanischen Regierung unmissverständlich fordern.


Ich denke, es wird dringend eine Vermittlung benötigt. Die Union, die SPD, die FDP und die Grünen werden aber größte Schwierigkeiten haben, weil sie das Prinzip der territorialen Integrität beim Kosovo verletzten. Der Gesamtstaat wurde nicht gefragt. Darauf werden sich jetzt alle berufen, die eine Loslösung von Territorien wünschen. Die Linke soll und kann bei ihrem Standpunkt bleiben.

https://www.die-linke.de/start/news-defa…erhindern-will/


Egbert

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Mittwoch, 4. Oktober 2017, 15:23

Zitat



4. Oktober 2017

Bernd Riexinger

Basta-Politik der spanischen Regierung brandgefährlich


Der Vorsitzende der Partei DIE LINKE, Bernd Riexinger besucht gerade die spanische Hauptstadt Madrid. Dort nahm er auf Einladung von Unidos-Podemos an einem Treffen teil, zu dem verschiedene linke Parteien, Gewerkschaften und katalonische Parteien geladen waren. Der aktuelle Konflikt in Katalonien, sowie Lösungsvorschläge wurden diskutiert. Bernd Riexinger kommentiert die aktuellen Entwicklungen, wie folgt:
Die Basta-Politik der spanischen Regierung und des Königs sind brandgefährlich. Drohungen und Schuldzuweisungen helfen jetzt nicht weiter. Jetzt muss schnellstmöglich ein demokratischer Dialog geführt werden, der nicht weiter die Interessen eines wesentlichen Teils der Bevölkerung in Katalonien ignoriert.


Die Bundesregierung und insbesondere Außenminister Gabriel sind jetzt gefordert auf die spanische Regierung einzuwirken, dass dieser Dialog auch geführt wird. Gabriel sollte sich in dieser Situation unbedingt als Vermittler anbieten.

https://www.die-linke.de/start/presse/detail///basta-politik-der-spanischen-regierung-brandgefaehrlich/

Werder-Fan

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Donnerstag, 5. Oktober 2017, 08:44

Mich wundert es nur sehr, daß sich viele Linke so eindeutig gegen Madrid stellen, zu der verbrecherischen Politik Putins aber meist schweigen! Über Trump regt man sich (zurecht!) auf, bei Putin aber wird man ganz leise! Wenn Putin reihenweise Prominente einlocht, kritische Medien mundtot macht und Schwule auf ihren Demos brutal niederknüppeln läßt, dann schweigt man in der Regel! Unter dem Thema "Wir sollten lieber miteinander reden!" (Außer Volker Beck,der sich sehr mutig verhielt!)


Stattdessen hetzt man lieber mit unsäglichen Lügen über den früheren Boxweltmeister und heutigen Kiewer Bürgermeister Vitali Klitschko!

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Donnerstag, 5. Oktober 2017, 12:04

Russland ist eben nicht in der EU, die nicht nur eine Wirtschaftsgemeinschaft ist, sondern auch eine Wertegemeinschaft. Meine Haltung zu Putin ist eindeutig, der Mann ist ein Politgangster.
"Ihr Menschen seid schwach und zerbrechlich! Wenn Euer Magen spricht, dann vergesst Ihr Euer Hirn!
Und wenn Euer Hirn spricht, dann vergesst Ihr Euer Herz! Und wenn Euer Herz spricht, dann vergesst Ihr alles!"

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Freitag, 22. Dezember 2017, 13:01

Zitat

Separatisten in Katalonien; Wahl gewonnen - und jetzt?
(...)
An diesem Donnerstag haben mehr als zwei Millionen Katalanen gezeigt, dass sie es ernst meinen mit der Unabhängigkeit. Sie haben für eine der drei Parteien gestimmt, die sich für die Abspaltung von Spanien einsetzen.
(...)
Der Partido Popular hat künftig nur noch drei von 135 Sitzen im katalanischen Parlament. Dabei hatte Rajoy persönlich diese Wahl initiiert: mit dem Kalkül, die prospanischen Kräfte würden die Macht in Barcelona übernehmen und das Thema Unabhängigkeit beerdigen. Nun aber können die Separatisten ihren Sieg als Plebiszit des Volkes für die Sezession verkaufen.
(...)
Der Spiegel

Das Ergebnis überrascht nach dem unmöglichen Verhalten der spanischen Zentralregierung ja wohl niemanden.
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